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Gegen Willen des „The Walking Dead“-Erfinders: Zombie-Franchise widersetzt sich wichtigster Regel

Gegen Willen des „The Walking Dead“-Erfinders: Zombie-Franchise widersetzt sich wichtigster Regel
© IMAGO / Cinema Publishers Collection

Die Zukunft des „The Walking Dead“-Universums zwingt die Verantwortlichen dazu, eine Besonderheit der Comics zu umgehen.

The Walking Dead: Daryl Dixon

Poster The Walking Dead: Daryl Dixon

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Lange Zeit war der Ursprung des Zombie-Virus, der die Welt von Rick Grimes, Maggie Rhee und Co. in ein post-apokalyptisches Martyrium verwandelte, geheim. Und ginge es nach Comic-Autor und „The Walking Dead“-Erfinder Robert Kirkman, sollte das am besten immer so bleiben. Um den Spin-offs der Hauptserie frischen Wind einzuhauchen, wurde das Rätsel allerdings bereits in Ansätzen thematisiert – und könnte künftig sogar komplett aufgelöst werden.

Über elf Staffeln hinweg hat uns „The Walking Dead“ in eine dystopische Kulisse eintauchen lassen, in der die Toten zum Leben erwachen und damit die Existenz der Menschheit bedrohen. Die Horror-Drama-Serie basiert auf der Comic-Reihe von Robert Kirkman, der bis zum Ende bewusst darauf verzichtete, den Ursprung des Zombie-Virus zu offenbaren. Genau das sei es seiner Meinung nach, was die Geschichte so spannend und faszinierend mache (via ScreenRant).

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Der Anfang vom Ende: Spin-offs klären den Ursprung des Zombie-Virus

Die Serien-Adaption erfreute sich beim Publikum so großer Beliebtheit, dass zeitnah Ableger Einzug ins Franchise fanden. Während „The Walking Dead“, „Fear the Walking Dead“, „Tales of the Walking Dead“ und „The Walking Dead: Dead City“ Kirkmans oberste Regel befolgten und das Zombie-Virus seit nunmehr 20 Jahren als Mysterium behandelt haben, lieferte uns die Post-Credit-Scene von „The Walking Dead: World Beyond“ erstmals Hinweise auf dessen Herkunft.

Demnach liege die Quelle der untoten Monster in Frankreich – mehr erfahren wir aber nicht. Die Hoffnung vieler Fans lag deshalb im Spin-off „The Walking Dead: Daryl Dixon“, denn darin verschlägt es den Titelhelden (Norman Reedus) unfreiwillig ins besagte Land. Obwohl der Ableger hierzulande erst am 8. Dezember 2023 bei MagentaTV Premiere feiern wird, können wir euch schon vorab verraten: Die Geschichte um den ikonischen Überlebenskünstler wirft eigentlich mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Zwar deutet die Serie unheilvolle Experimente an, ins Detail geht sie jedoch nicht.

Das könnte sich natürlich in „The Walking Dead: Daryl Dixon“ Staffel 2 ändern, doch bevor die Fortsetzung zu sehen sein wird, schlägt erst einmal die Stunde von „The Walking Dead: The Ones Who Live“. Das Spin-off wird voraussichtlich 2024 veröffentlicht und fokussiert sich auf die Wiedervereinigung von Rick Grimes (Andrew Lincoln) und seiner Partnerin Michonne (Danai Gurira). Der Clou: Rick ist seit geraumer Zeit Gefangener des Civic Republic Military (CRM), das – wie wir dank „The Walking Dead: World Beyond“ wissen – in die Machenschaften der französischen Wissenschaftler*innen verwoben ist.

Warum muss „The Walking Dead“ Kirkmans Regel brechen?

So mitreißend die Comics von Robert Krikman auch sein mögen, die Geschichte ist und bleibt begrenzt, denn die letzte und 193. „The Walking Dead“-Ausgabe aus seiner Feder erschien 2019. Zwar kam 2020 ein weiterer Comic unter dem Titel „The Walking Dead: Der Fremde – The Alien“ auf den Markt, der stammt jedoch von Brian K. Vaughan. Mittlerweile ist das Serien-Franchise schlichtweg der Vorlage entwachsen.

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Um Qualität und Spannung beizubehalten, ist es unumgänglich, neue Aspekte einzubringen – und das schließt eben auch den Grund für die Existenz der Zombies ein. Zwar betonte Kirkman, dass die Auflösung des Rätsels die Serie langweilig machen würde, nach mittlerweile 20 Jahre des Stillschweigens schlägt das aber ins Gegenteil um: Wieso sollte das Publikum weiterhin am Franchise festhalten, wenn das größte Geheimnis nie gelüftet wird?

– Achtung: Es folgen Spoiler zu „The Walking Dead: Daryl Dixon“ –

Das Hauptmysterium wird langsam, aber sicher ans Licht gebracht – damit legt es auch die Grundlage für Neues: Wir wissen schon länger, dass der Ursprung des Ganzen in Frankreich liegt. Durch „The Walking Dead: Daryl Dixon“ erfahren wir außerdem, dass französische Wissenschaftler*innen sogar Versuchsobjekte aus den USA (und vermutlich der ganzen Welt) importieren, um weitere Experimente durchführen zu können.

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Darüber hinaus offenbart uns das Finale der ersten „Daryl Dixon“-Staffel, dass die Bewegung „Pouvoir Des Vivants“ nicht an der Entdeckung eines Heilmittels interessiert ist – ganz im Gegenteil: Die Beißer sollen in noch gefährlichere Ungeheuer verwandelt werden. Was hat es damit auf sich? War die Erschaffung des Zombie-Virus von Anfang an zu Kampfzwecken geplant? Was ist schiefgelaufen? Und wieso forschen offenbar einzig die französischen Wissenschaftler*innen? Immerhin müssten doch andere Virolog*innen daran interessiert sein, ein Heilmittel zu finden. Zwar ging Dr. Edwin Jenner (Noah Emmerich) davon aus, es gäbe keine Rettung, damit dürften sich seine Kolleg*innen aber wohl kaum zufriedengeben.

Schon gewusst? Neben der Comics hat Robert Krikman in Zusammenarbeit mit Jay Bonansinga auch eine Roman-Reihe an den Start gebracht:

The Walking Dead: Roman (Band 1)

The Walking Dead: Roman (Band 1)

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 23.02.2024 21:42 Uhr

Daryl Dixon beweist: Regeln sind da, um gebrochen zu werden

Die nächsten Monate (und vielleicht auch Jahre) werden uns vermutlich Aufschluss geben. Welche Serie die finale Antwort liefert, bleibt abzuwarten. Natürlich wäre es sehr passend, wenn die endgültige Lösung mit dem Spin-off um Daryl Dixon einhergeht. Schließlich war die Figur nie Teil der Comics, konnte sich aber schnell als Publikumsliebling etablieren. Damit lieferte das Serien-Franchise schon frühzeitig den Beweis, dass eine Adaption auch dann erfolgreich und spannend daherkommen kann, wenn die Verantwortlichen von der Vorlage abweichen.

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Falls ihr euch nun selbst noch einmal einen Überblick verschaffen wollt, könnt ihr die Hauptserie „The Walking Dead“ auf Disney+, Netflix oder bei Amazon Prime Video streamen. Die Spin-offs „Fear the Walking Dead“ und „The Walking Dead: World Beyond“ gibt es hingegen nur bei Prime Video. Um „Tales of the Walking Dead“ und „The Walking Dead: Dead City“ (sowie bald auch „The Walking Dead: Daryl Dixon“ und „The Walking Dead: The Ones Who Live“) zu sichten, benötigt ihr ein Abo bei MagentaTV.

Ob ihr in der Zombie-Apokalypse zu den Überlebenden zählen würdet, könnt ihr im Quiz herausfinden:

Test: Würdet ihr die Zombie-Apokalypse überleben?

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