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„Ich habe es oft infrage gestellt“: „Obi-Wan Kenobi“-Star hat seine „Star Wars“-Filme verachtet

„Ich habe es oft infrage gestellt“: „Obi-Wan Kenobi“-Star hat seine „Star Wars“-Filme verachtet
© Disney

Mit der neuen „Star Wars“-Serie „Obi-Wan Kenobi“ kehrt Ewan McGregor in seiner bekanntesten Rolle zurück. Vor Jahren wäre das wohl undenkbar für ihn gewesen.

Obi-Wan Kenobi

Poster Obi-Wan Kenobi Staffel 1

Streaming bei:

Nur noch wenige Tage bis zum Start der nächsten „Star Wars“-Serie „Obi-Wan Kenobi“ am 27. Mai 2022 exklusiv über den Streamingdienst Disney+. Und die Serie wird für alle Generationen ein ganz besonderes Event werden. Denn Fans der ersten Stunde erfahren endlich, wie Obi-Wan Kenobi in all den Jahren aus der Ferne über Luke Skywalker gewacht hat, Fans der Prequel-Trilogie („Episode I“ bis „Episode III“) erhalten ein Wiedersehen mit ihrem ganz persönlichen Obi-Wan-Darsteller Ewan McGregor und alle anderen, die erst mit den „Star Wars“-Serien „The Mandalorian“ und „Das Buch von Boba Fett“ auf den Geschmack gekommen sind, werden sich mit der neuen Serie stilistisch mit Sicherheit gleich heimisch fühlen.

Hätten Disney und Lucasfilm McGregor jedoch auf dem falschen Fuß oder ein paar Jahre zu früh kontaktiert, wäre die Möglichkeit groß gewesen, dass der britische Schauspieler eine Rückkehr in diese Rolle dankend abgelehnt hätte. Denn nicht nur die Rolle verband ihn mit seinem Vorgänger Sir Alec Guinness, beide verachteten (zumindest zeitweise) die „Star Wars“-Filme, in denen sie mitgespielt haben. So erzählte McGregor in einem großen Vanity-Fair-Bericht:

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„Ich habe es oft infrage gestellt. Ich hatte das Gefühl, Teil dieser neuen Welle des britischen Kinos zu sein; und dass ‚Star Wars‘ nicht zu mir passte, dass ich nicht dafür stand. Ich war so eine Art urbaner, schäbiger Schauspieler für Independent-Filme. Es war hart, weil es so eine große Entscheidung war, sie zu drehen – ein so großes Ereignis. Es war für uns alle ziemlich schwierig, damit umzugehen, auch weil wir wussten, dass wir noch ein paar mehr davon zu machen hatten.“

Damit bezieht sich der 51-Jährige auf die negativen Reaktionen von Kritiker*innen und vom Publikum auf „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“. Als der Film 1999 veröffentlicht wurde, zeigten sich vor allem Fans der ersten Trilogie schwer enttäuscht. Noch mehr als die bisherigen Filme war dies ein Familien-, im Grunde sogar ein Kinderfilm. Und Regisseur George Lucas? Er hätte sich dem allgemeinen Tenor nach auf die Arbeit als Produzent konzentrieren sollen.

Für den erfolgsverwöhnten McGregor, der für Filme wie „Kleine Morde unter Freunden“, „Trainspotting – Neue Helden“ und „Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten“ gefeiert wurde, muss der Verriss grauenhaft gewesen sein. Würde man ihn jemals wieder für das anspruchsvolle Kino engagieren?

In unserem Interview haben uns die Stars Ewan McGregor und Hayden Christensen verraten, weshalb sie ins  „Star Wars“-Universum zurückkehren.

Obi-Wan Kenobi: Deshalb kehrt Ewan McGregor zu Star Wars zurück

„Obi-Wan Kenobi“: Ewan McGregor hat mehr Mitspracherecht

Mit der Zeit änderte sich jedoch McGregors Verachtung für die „Star Wars“-Filme und wich einem nostalgischen Gefühl. Das bemerkte er, als er 2017 zu einem „Star Wars“-Filmmarathon im El Capitan Theatre eingeladen wurde, wo er eine kurze Rede halten sollte:

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„Sie fragten mich, ob ich einen [der Filme] vorstellen wollte und ich hatte so etwas noch nie zuvor getan, aber dann wurde mir plötzlich klar, dass ich das wirklich machen wollte.“

„Obi-Wan Kenobi“ wird es exklusiv über Disney+ geben: Hier geht es zum Abo

McGregor hatte die Liebe wiederentdeckt, die ihn dazu gebracht hatte, sich in das Abenteuer „Star Wars“ zu stürzen. Er selbst vermutet, dass es damit zusammenhängen könnte, dass eine Generation an Fans mit der Prequel-Trilogie aufgewachsen ist. Diese Fans liebten die Filme. Und so war es keine schwere Entscheidung, als Lucasfilm bei ihm anfragte, ob er es sich vorstellen könne, noch einmal als Obi-Wan Kenobi zurückzukehren. Unter einer Bedingung:

„Ich sagte einfach: ‚Ich denke, es sollte eine Geschichte über einen gebrochenen Mann sein, einen Mann, der seinen Glauben verloren hat. Er hat immer einen lustigen Spruch auf Lager oder scheint immer ruhig zu sein und er ist ein guter Krieger oder Soldat oder was auch immer. Aber zu sehen, wie dieser Mann auseinanderbricht und wie er dann wieder zu sich findet – das war unser Ausgangspunkt.“

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Und genau diese Geschichte darf Ewan McGregor mit der neuen „Star Wars“-Serie „Obi-Wan Kenobi“ erzählen.

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