„The Witcher“ bei Netflix: Release der Serie erst 2020

Sebastian Werner  

Spätestens seit dem Erfolg des dritten Spiele-Teils gab es Gerüchte um eine Verfilmung der Hexer-Saga. Diese hat Netflix zwar schon im Mai 2017 angekündigt, das Ergebnis bekommen Fans aber erst frühestens 2020 zu Gesicht.

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Wie Netflix im Mai 2017 in einer Pressemitteilung bekannt gab, produziert das US-Unternehmen eine TV-Serie über die Abenteuer des Hexers Geralt von Riva. Dabei arbeiten die Verantwortlichen eng mit dem polnischen Buchautor Andrzej Sapkowski zusammen, der bisher 8 Bände und mehrere Kurzgeschichten-Sammlungen der epischen Hexer-Saga verfasst hat. Als Showrunner und Ausführende Produzentin der Serie fungiert Lauren Schmidt Hissrich, die sich schon für die Netflix-Serien „Daredevil“ und „The Defenders“ verantwortlich zeichnete. Nicht lange nachdem Schmidt Hissrich ihren Posten antrat, war auch schon der erste Meilenstein erreicht.

Schon im Januar 2018 hatte die Produzentin per Twitter bekannt gegeben, dass das Drehbuch für die Pilotepisode so gut wie fertig sei. Auf die Frage eines Fans, ob das nicht etwas übereilt wäre, beschwichtigte Schmidt Hissrich: „Niemand hetzt mich. Allen an dem Projekt beteiligten ist die Qualität wichtiger als die Schnelligkeit.“ Am 20. April 2018 wiederholte Schmidt Hissrich in einem Tweet noch einmal ihre Aussage, dass Qualität über Geschwindigkeit geht. Wie gering diese Geschwindigkeit tatsächlich ist, sorgt unter den Zuschauern nun allerdings für Unmut. Auf die Frage eines Users, wann wir dann mit der Serie rechnen können, antwortete die Autorin „2020. Wer weiß?!“ Es ginge aber gut voran mit der Produktion und die Zuschauer bekommen die Serie „so schnell wie nur menschenmöglich“ zu sehen.

„The Witcher“ auf Netflix: Das ist schon bestätigt

Bereits bekannt ist, dass die erste Staffel der Serie aus insgesamt 8 Episoden bestehen wird. Die Pilotfolge ist wie bereits angekündigt schon geschrieben, allerdings noch nicht final. Die anderen sieben Folgen der ersten Staffel wurden bisher noch nicht zu Papier gebracht. Gedreht werden soll in Osteuropa, was der osteuropäischen Vorlage sehr zugute kommt. Außerdem ist damit endlich geklärt, ob es sich bei „The Witcher“ um eine Real-Serie oder nur um eine Trickfilmserie wie „Castlevania“ handelt. Zu guter Letzt wurden schon die ersten Figuren aus den Büchern beziehungsweise den Spielen bekannt gegeben, die in der Serie auftauchen werden:

  • Geralt
  • Ciri
  • Triss
  • Yennefer
  • Rittersporn
  • Roach
  • Emperor Emyhr
  • Regis
  • Cahir
  • Viglefortz
  • Milva
  • Leo Bonhart
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Cast und Regie der Serie

Zum Cast gibt es aktuell leider noch keine Angaben, weder für die Neben- noch für die Hauptrollen. Dafür ist schon bekannt, dass Tomek Baginski die Regie einiger Episoden übernehmen wird. Der hatte zuvor schon die Introvideos der Witcher-Spiele inszeniert und steht damit wie kein Zweiter im Stoff. In Polen wurden die Geschichten des Witchers übrigens schon 2003 mit „The Hexer“ in eine relativ trashige TV-Serie umgewandelt, die von Fans und Kritikern in der Luft zerrissen wurde. Dass die Netflix-Version unter einem besseren Stern steht, ist aufgrund des höheren Budgets und den kompetenten Beteiligten mehr als wahrscheinlich.

„The Witcher“-Serie enger an der Buchvorlage

Fans wissen wahrscheinlich, dass Autor Andrzej Sapkowski nicht sehr zufrieden mit den drei beliebten „The Witcher“-Spielen war, weil diese nur sehr lose auf der Vorlage basierten. Dass Netflix ihn als Berater an der Serie beteiligt, macht ihn glücklich: „Ich bin hoch erfreut, dass Netflix meine Geschichten verfilmt und sich dabei eng an die Vorlage hält“, sagt Sapkowski, der schon seit 30 Jahren Hexer-Romane schreibt. Laut der Produzenten folgt die Geschichte der Witcher-Serie einer unkonventionellen Familie, die zusammenfindet, um in einer gefährlichen Welt für die Wahrheit zu kämpfen. Das deutet sehr darauf hin, dass wir endlich zu sehen bekommen, wie sich Geralt, Yennefer und Ciri überhaupt kennen gelernt haben. Das wird ausführlich in der Buchvorlage beschrieben, kommt in den Spielen aber so nicht vor.

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