Das Ende der dritten Staffel von „Daredevil“ macht Hoffnung und Lust auf mehr. Was bedeuten die letzten Szenen für die Zukunft des Netflix-MCU? Achtung, Spoiler für das Ende von „Daredevil“ Staffel 3!

Am Ende der letzten Episode von Staffel 3 hat der Teufel von Hell’s Kitchen einiges vollbracht: Er konnte der vollständigen Verwandlung zu einem mordenden Daredevil widerstehen und will in Zukunft wieder als Matt Murdock arbeiten und leben. Matt hat den letzten Schritt zum Mann ohne Angst vollzogen.

Zusammen mit Foggy und Karen will Matt die neue Kanzlei „Nelson, Murdock & Page“ gründen, nachdem Foggy auf die Kandidatur zum Bezirksstaatsanwalt verzichtet. Wilson „Kingpin“ Fisk wandert wegen krimineller Verschwörung zurück in den Knast, gezwungen, Matts Identität geheim und seine Freunde in Frieden zu lassen, wenn er Vanessa nicht hinter Gittern sehen will – Fisk willigt ein.

Spirituellen Beistand wird Matt nach dem Tod von Pater Lantom von Schwester Maggie erhalten, wie sie ihm versichert. Dex‘ ist gelähmt, nachdem Fisk ihm das Rückgrat gebrochen hat. Doch er findet dubiose Unterstützung bei einem ganz speziellen Arzt.

„Daredevil“ Staffel 3: Letzte Szene kündigt Bullseye an

In der letzten Einstellung des Staffelfinales sehen wir einen gewissen Dr. Oyama mit einem assistierenden Chirurgen an Dex‘ zerstörter Wirbelsäule operieren. Trotz der hohen Risiken beschließt Oyama, Dex einen stabilisierenden Rahmen aus Cogmiumstahl zu verpassen. Doch Dex erwacht mitten in der Operation, die Kamera zoomt auf seine Iris: Sie ist zu einer Zielscheibe mutiert, auf Englisch „Bullseye“.

Sollte „Daredevil“ Staffel 4 im Produktionsplan von ABC stehen – was wir für sehr wahrscheinlich halten –, dann könnte es Nelson, Murdock & Page in der vierten Staffel auch mit Bullseye zu tun bekommen. Ein vielleicht noch interessanteres Detail ist allerdings der operierende Arzt Dr. Oyama.

Auch in den Comics rettet Kenji Oyama – alias Lord Dark Wind, Vater von Lady Deathstrike, die Marvel-Fans noch aus dem zweiten X-Men-Film kennen – Poindexters Wirbelsäule mit einer Stahlummantelung, allerdings besteht sie dort aus Adamantium und nicht aus Cogmium. Adamantium darf Marvel erst wieder in Marvel-Filmen und -Serien erwähnt werden, sobald die Übernahme von Fox durch Disney in trockenen Tüchern ist.

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Ob Oyama tatsächlich eine Rolle in einer möglichen vierten „Daredevil“-Staffel spielen wird oder ob es sich bei seinem Kurzauftritt nur um ein hübsches Easter Egg handelt, wird sich zeigen. Der Teufel von Hell’s Kitchen hat genügend spannende Feinde in den Comics, die er in Zukunft bekämpfen könnte.

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