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Nach den ganzen Serien-Absetzungen: Netflix-Chef hat klare Botschaft an die Fans

Nach den ganzen Serien-Absetzungen: Netflix-Chef hat klare Botschaft an die Fans
© IMAGO / Zoonar

Netflix ist schon länger dafür berüchtigt, Serien ohne befriedigendes Ende abzusetzen. Nun hat sich Co-CEO Ted Sarandos zu dem Umstand zu Wort gemeldet.

1899

Poster 1899

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Vor Kurzem wurde verkündet, dass Netflix Mitbegründer Reed Hastings sich von seiner Position als Co-CEO zurückzieht, wie The Hollywood Reporter berichtete. Seine Nachfolge hat Greg Peters angetreten, der sich zusammen mit Co-CEO Ted Sarandos mit Bloomberg zusammengesetzt hat. Die beiden haben einige Fragen zum aktuellen Stand von Netflix beantwortet. Dabei kam er auch auf die etlichen abgesetzten Serien zu sprechen.

In den letzten Jahren hat Netflix immer mehr für Unmut unter Fans gesorgt, da der Streamingdienst beliebte Serien nach nur wenigen Staffeln und ohne richtiges Ende abgesetzt hat, Serien wie „The OA“, „Glow“, „Santa Clarita Diet“, „American Vandal“, „Daredevil“ und  vor Kurzem „1899“. Die Absetzungen sorgten oft für fragende Gesichter, da die Serien häufig treue Fangemeinden für sich gewinnen konnten. Nun hat Sarandos erklärt, dass diese Fangemeinden aber offenbar zu klein sind:

Wir haben noch nie eine erfolgreiche Serie abgesetzt. Eine Menge dieser Serien hatten die richtige Intention, aber haben mit einem sehr großen Budget eine sehr kleine Zuschauerschaft angesprochen. Der Schlüssel dazu ist, eine kleine Zuschauerschaft mit einem kleinen Budget anzusprechen und eine große Zuschauerschaft mit einem großen Budget. Wenn man das schafft, dann kann man ewig so weitermachen.“

Wir stellen euch im Video zehn Netflix-Serien vor, die kein richtiges Ende erhalten haben:

Netflix will ein „Wednesday“ pro Woche

Die Aussage dürfte für Verwunderung sorgen. Schließlich war zum Beispiel „Daredevil“ ein Highlight für viele Marvel-Fans, die nach der Absetzung jahrelang auf eine zweite Chance hofften, die sie mit „Daredevil: Born Again“ bei Disney+ nun auch endlich bekommen. Was genau Netflix unter einer erfolgreichen Serie versteht, hat Sarandos nicht ausgeführt. Laut seiner Aussage lassen sich die vier Wochen, in denen „1899“ in den globalen Netflix-Charts war, aber als Misserfolg interpretieren.

Große Erfolge waren für Netflix dagegen Serien wie „Squid Game“ und „Wednesday“ und Filme wie „Glass Onion: A Knives Out Mytery“. Solche Serien und Filme spielen eine große Rolle für den Streamingdienst, um Abonnent*innen zu gewinnen und diejenigen, die kündigen, zurückzuholen. Daher ist dieser Erfolg das Ziel, wie Peters ausführt:

„Wir fangen gerade erst damit an, dafür zu sorgen, dass ‚Squid Game‘ keine Ausnahme ist, sondern etwas, was buchstäblich jede Woche passiert […] Wenn wir jede Woche eine Serie wie ‚Wednesday‘ abliefern, wenn wir jede Woche einen Film wie ‚Glass Onion‘ liefern, dann werden wir den Großteil der Zuschauer*innen zurückgewinnen.“

Ob es Netflix tatsächlich gelingen wird, den massiven Erfolg von „Wednesday“ und Co. regelmäßig zu wiederholen, ist fraglich. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Streamingdienst in den nächsten Jahren schlagen wird.

Welcher Streamingdienst am besten zu euch passt, könnt ihr in unserem Quiz herausfinden:

Netflix oder Amazon: Welcher Streaming-Anbieter passt zu dir?

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