Filmhandlung und Hintergrund

In ihrem Solo-Debüt wird erstmals Scarlett Johansson als ehemalige russische Agentin Natasha Romanoff alias Black Widow in den Mittelpunkt gestellt.

Die Ausdauer der Fans hat sich gelohnt: Kaum ein Solo-Auftritt aus dem Marvel-Universum steht schon so lange auf der Wunschliste der Fans wie „Black Widow“ mit Scarlett Johansson als toughe Ex-Agentin Natasha Romanoff. Einen konkreten Kinostart hat das Solo-Debüt der Marvel-Heldin noch nicht, dennoch können wir voraussichtlich 2021 mit dem Film rechnen.

„Black Widow“ — Handlung

Die größte Unbekannte ist derzeit noch die Handlung von „Black Widow“. Nachdem Natasha Romanoff in „Iron Man 2“ als ehemalige russische Agentin eingeführt wurde, die inzwischen unter Nick Fury (Samuel L. Jackson) bei S.H.I.E.L.D untergekommen war, entwickelte sich die Nebenfigur immer weiter zum heimlichen Fanliebling. Denn auch ganz ohne Superkräfte kann sich die versierte Kämpferin problemlos im Männerzirkus der Marvel-Helden behaupten. Wie geht ihre Entwicklung weiter?

Die größte Frage ist derzeit, ob „Black Widow“ nach dem Fingerschnippen von „Avengers: Infinity War“ und der Fortsetzung „Avengers 4“ ansetzt? Die Auslöschung des halben Universums hat Natasha Romanoff überlebt. Doch reicht ihre Kraft auch, um eine erneute Konfrontation mit Thanos (Josh Brolin) zu überstehen? Oder setzt „Black Widow“ gar zu einer ganz anderen Zeit an?

Ersten Gerüchten zufolge könnte der Marvel-Film noch vor „Iron Man 2“ spielen und darstellen, wie Romanoff in der Sowjetunion ausgebildet wurde und in die USA flieht, um sich S.H.I.E.L.D. anzuschließen — ihre Originstory. Interessant wäre dieser Ansatz, weil so einige Lücken geschlossen werden könnten, die Fans schon lange umtreiben. Was geschah damals in Budapest, weshalb steht Romanoff in der Schuld von Hawkeye (Jeremy Renner)? Und könnte Romanoff etwa Kontakt zum Winter Soldier (Sebastian Stan) gehabt haben?

„Black Widow“ — Besetzung

Seit der Verpflichtung von Regisseurin Cate Shortland nimmt die Produktion von „Black Widow“ langsam Fahrt auf. Shortland hat sich in „Lore“ und „Berlin Syndrom“ mit starken, aber ambivalenten Frauenfiguren auseinandergesetzt. Diese Erfahrung könnte ihr bei der Originstory von „Black Widow“ zugutekommen. So wird in „Lore“ etwa die Odyssee einer glühenden Faschistin durch die Ruinen des Deutschlands der Nachkriegszeit dargestellt. Natasha Romanoff könnte sich auf einen ähnlichen Weg machen, die Dogmen der Sowjetunion zu hinterfragen.

Verantwortlich für das Drehbuch ist Jac Schaeffer („TiMER“). Ob wir uns in „Black Widow“ auf Gastauftritte von Stars wie Samuel L. Jackson („Glass“), Jeremy Renner („Wind River“) oder Sebastian Stan („I, Tonya“) freuen dürfen, steht noch nicht fest. Sicherlich wird Marvel Scarlett Johansson („Girls‘ Night Out“) nicht ganz allein im Raum stehenlassen. Vielleicht erfahren wir ja auch weitere Details über die Beziehung mit Bruce Banner/Hulk (Mark Ruffalo), die bisher doch eher stiefmütterlich behandelt wurde.

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