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„Star Wars“ als Karrierekiller? MCU-Regisseur Taika Waititi äußert sich zu Filmgerüchten

Hy Quan Quach |

© Disney/Marvel Studios

In einem Interview sprach der MCU-Regisseur über das Gerücht, es gebe Verhandlungen mit ihm über einen „Star Wars“-Film.

Vor rund einem Monat machte das Gerücht die Runde, MCU-Regisseur Taika Waititi sei im Gespräch für einen der kommenden „Star Wars“-Filme. Da der neuseeländische Filmemacher bereits die achte und letzte Episode zur Disney+-Hitserie „The Mandalorian“ verantwortete, ergab das auch in gewisser Weise Sinn.

Allerdings hat Waititi den Gerüchten nun eine Absage erteilt. „Ich wünschte, es gäbe eine bessere Geschichte“, äußerte er sich im Interview mit Variety dazu. „Ich sag es mal so: Gibt es Diskussionen zu einem ‚Star Wars‘-Film? Ja, sicher. Ich habe 1996 mit meinen Freunden darüber diskutiert, wie cool ‚Star Wars‘ doch sei. Ich denke, die Leute sehen, wie ich mit Leuten vor allem von ‚Star Wars‘ abhänge und denken, ich führe ein paar große Gespräche darüber. Ich würde wirklich gern.“

Er würde auch sehr gern einen Film im „Star Wars“-Universum inszenieren, wenn es sich richtig anfühle: „Ich würde jede Art von Film machen, wenn es einen Sinn ergibt; und wenn es sich nicht wie ein Karrierekiller anfühlt.“

Auch eine Reihe wie „Star Wars“ ist nicht vor Filmfehlern gefeit. Hier sind einige, die ihr sicher übersehen habt:

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„Star Wars“: Diese Filmfehler sind euch bestimmt nicht aufgefallen

Kathleen Kennedy als unüberwindbare Hürde?

Eine interessante Aussage. Bezog er sich mit „Karrierekiller“ nun auf „Star Wars“ oder war das allgemein gemeint? Vielleicht denkt Waititi dabei ja auch an Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy. Sie hat sich immerhin in den vergangenen Jahren und mit vergangenen „Star Wars“-Produktionen als Hüterin über das Erbe von George Lucas etabliert, die keine Skrupel hat, selbst namhafte Regisseure bei „kreativen Differenzen“ einfach vor die Tür zu setzen. So geschehen bei Phil Lord und Chris Miller bei „Solo: A Star Wars Story“ und bei Colin Trevorrow bei „Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers“. Josh Trank wiederum hat sich nicht vom Rausschmiss beim unbetitelten Boba-Fett-Projekt erholt. Seit 2015 hat er keinen Film mehr inszeniert. Zumindest soll dieses Jahr sein Film „Fonzo“ mit Tom Hardy erscheinen.

Auch den Weggang der Star-Showrunner David Benioff und D.B. Weiss soll Kennedy zu verantworten haben. Die beiden hinterlassen nicht nur eine große Lücke, sondern auch drei Starttermine für „Star Wars“-Filme am 16. Dezember 2022, 20. Dezember 2024 sowie am 18. Dezember 2026.

Waititi selbst gilt als unkonventioneller Filmemacher, als Freigeist mit einem distinktiven Stil. Insofern entspricht er weniger J.J. Abrams und lässt sich eher in die Ecke Phil Lord und Chris Miller einordnen. Und bei den beiden weiß man, dass ihre Vorstellung von einem jungen Han Solo der konservativen Kennedy am Ende eine Spur zu progressiv war. Waititi selbst hat mit „Thor 3: Tag der Entscheidung“ bewiesen, dass er aus einer geradlinigen MCU-Reihe eine farbensprühende Party machen kann. Ob das auch im „Star Wars“-Universum erwünscht ist, sei mal in Frage gestellt.

Aber vielleicht ist es Waititi auch nur untersagt, etwas preiszugeben? Und in ein paar Wochen heißt es dann, Waititi verantwortet „Star Wars 10“.

Taika Waititi ist offensichtlich ein großer Fan der Sci-Fi-Saga. Und ihr? Seid ihr ebenfalls große Fans? Dann testet euer Wissen:

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