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Sonic the Hedgehog

   Kinostart: 13.02.2020

Sonic the Hedgehog: In der Videospielverfilmung des beliebten Sega-Charakters Sonic muss der superschnelle blaue Igel dem genialen Bösewicht Dr. Robotnik das Handwerk legen.

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Filmhandlung und Hintergrund

In der Videospielverfilmung des beliebten Sega-Charakters Sonic muss der superschnelle blaue Igel dem genialen Bösewicht Dr. Robotnik das Handwerk legen.

Der superschnelle blaue Igel Sonic the Hedgehog (gesprochen und Motion-Capturing von Ben Schwartz, in deutsch vertont von Julien Bam) liebt Chillidogs und heiße Verfolgungsjagden. Niemand kann so schnell rennen wie Sonic, der es mal eben auf Überschallgeschwindigkeit bringt. Den Behörden ist Sonic deshalb ein Dorn im Auge, der junge Ausbrecher wird von dem Agenten Stone (Lee Majdoub) gejagt, doch in San Francisco gelingt es Sonic vorerst unterzukommen. Zeit zum Verschnaufen hat er jedoch nicht — und außerdem wäre das doch auch ziemlich langweilig.

Durch einen Zufall lernt der Kleinstadtpolizist Tom Wachowski (James Marsden) den rebellischen Igel kennen. Trotz aller Differenzen werden die beiden bald Freunde. Denn Tom und Sonic können sich gegenseitig helfen. Während Sonic ständig auf der Flucht vor dem Gesetz ist, hat er gleichzeitig die Verfolgung des genialen Wissenschaftlers und Verbrechers Dr. Robotnik aka Dr. Eggman (Jim Carrey) aufgenommen, der mit seinen gefährlichen Erfindungen nichts Geringeres plant, als die Weltherrschaft an sich zu reißen!

Was Jim Carrey über „Sonic“ zu erzählen hat, seht ihr in unserem Interview:

„Sonic the Hedgehog“ — Hintergründe und Kinostart

Als das Sega-Videospiel „Sonic the Hedgehog“ im Jahr 1991 auf dem Sega Mega Drive herauskam war eine Ikone der noch jungen Gaming-Kultur geboren. Der coole blaue Igel konnte in Überschallgeschwindigkeit durch bockschwere 2D-Jump’n’Run-Level pesen, musste dabei goldene Ringe aufsammeln und dem Cartoon-Bösewicht Dr. Robotnik, der später in Dr. Eggman umgenannt wurde, den Hintern versohlen. Außerdem liebte er Chillidogs, also Hotdogs mit Chillisoße — lecker! Auf das Debüt sind inzwischen zahllose Spiele auf allen großen Gaming-Plattformen erschienen, die an Spielprinzip und Setting selbst nur wenig veränderten, dafür immer neue Charaktere einführten.

Ebenfalls in den 90er-Jahren erschien dann auch der erste Zeichentrickfilm zum Videospiel sowie ein halbes Dutzend TV-Serien. Mit „Sonic the Hedgehog“ ist für das Jahr 2020 eine zeitgemäße Kinoadaption geplant, die von Regisseur Jeff Fowler als Mischung von CGI-Abenteuer und Realfilm verwirklich wird. Fowler war zuvor mit „Gopher Broken“ für einen Oscar in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm nominiert worden und gibt mit „Sonic the Hedgehog“ sein Spielfilmdebüt.

Ein paar Startschwierigkeiten gab es dennoch: Der im Frühjahr 2019 veröffentliche Trailer erntete derart negative Kritik, dass sich das Team um Fowler entschloss, Sonics Look maßgeblich zu überarbeiten. Neuer Kinostart in den USA ist nun der 14. Februar 2020 (statt November 2019), in Deutschland ist der Kinostart für den 13. Februar 2020 angesetzt.

„Sonic the Hedgehog“ – Besetzung

Fowler kann sich bei seiner Adaption auf einen erfahrenen Cast stützen, angeführt von Komiker und Charakterdarsteller Jim Carrey („Kick-Ass 2“), dessen Tochter großer Fan der Videospiele ist. Sonic selbst wird in den USA von Ben Schwartz („Night School“) gesprochen, ein Teil der Animationen soll durch das Motion-Capture-Verfahren auch von ihm stammen. In Deutschland wird YouTuber Julien Bam dem Igel seine Stimme leihen. Sonics neuer Sidekick, der Kleinstadtpolizist Tom, wird von James Marsden („The D Train“) verkörpert.

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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235 Bewertungen
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1Stern
 
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Kritikerrezensionen

  • „Wertvoll”

      FBW-Pressetext:

      Die Verfilmung des gleichnamigen Videospielerfolges erweckt den kleinen, schnellen und frechen Igel Sonic zum Leben, der auf der Flucht vor dem fiesen Dr. Robotnik Schutz bei einem smarten Kleinstadt-Sheriff sucht und mit ihm quer durchs Land reist, auf der Suche nach einer neuen sicheren Heimat.

      Seitdem er seinen Heimatplaneten verlassen musste, versteckt sich der freche und wieselflinke kleine Igel Sonic auf der Erde. Eine neue Heimat hat er in dem verschlafenen Örtchen Green Hills gefunden, wo der freundliche Sheriff Tom für die Sicherheit aller Bewohner sorgt. Auch Sonic fühlt sich sicher und geborgen in Green Hills, wenn auch ein bisschen einsam, weil er sich den Menschen nicht zeigen kann. Doch als der fiese Dr. Robotnik in die Stadt kommt und aufgrund eines Hinweises Sonic zu jagen beginnt, um seiner außerirdischen Kraft habhaft zu werden, muss Sonic bei Tom Hilfe suchen, um Robotnik zu entkommen - der sich trotz Sonics unglaublicher Schnelligkeit nicht so leicht abhängen lässt. Seinen ersten Auftritt hatte der blaufellige und hyperaktive kleine Igel in dem nach ihm benannten Videospiel im Jahr 1991. Das Franchise rund um SONIC THE HEDGEHOG war ein Riesenerfolg und hat bis heute unzählige Fans. Nun haben die Macher rund um Regisseur Jeff Fowler den kleinen außerirdischen Helden für die große Kinoleinwand reaktiviert. Die filmische Umsetzung des Videospiels überzeugt auch dank einer rasanten Story und immer wieder kleinen überraschenden Elementen wie etwa Action-, Flucht- oder Kampfszenen, in denen die Relativität der Zeit auf originelle und tricktechnisch ausgefeilte Weise herausgestellt wird. Denn wer sagt denn, dass Sonic sich viel zu schnell bewegt, wenn er den Turbo einschaltet? Vielleicht bewegen auch wir uns nur viel zu langsam? Die Dialoge, gerade zwischen Tom, den James Marsden als gutmütigen und grundsympathischen Helden verkörpert, und Sonic, in der deutschen Version gesprochen von Julien Bam, sind spritzig und pointiert und natürlich hat Jim Carrey als Meister der Grimasse wunderbar überdrehte Auftritte als fieser Dr. Robotnik. Für die junge Zielgruppe hat SONIC THE HEDGEHOG ebenso viel zu bieten wie für die erwachsenen Zuschauer, die sich an den vielen popkulturellen Anspielungen erfreuen. Denn neben Action und Abenteuer bietet der Film auch immer wieder Ruhepausen, in denen die Freundschaft zwischen Tom und Sonic im Vordergrund steht. Und in denen die positive Botschaft vermittelt wird, dass das Zuhause nun mal dort ist, wo Familie und Freunde für einen da sind. SONIC THE HEDGEHOG ist ein rasantes, spritziges und unterhaltsames Kino-Abenteuer für die ganze Familie.

      FBW-Jury-Begründung:

      Der Film stellt uns einen liebenswürdigen, aber auch ungewöhnlichen Helden vor: Sonic, ein Igel von einem anderen Planeten, den es gewissermaßen als Flüchtling auf die Erde verschlägt. Klein, mit blauem Fell und einem übernatürlichen Talent für Geschwindigkeit kann sich Sonic einerseits gut verstecken, fällt andererseits aber sehr auf. Weshalb er, als er sich in einer US-amerikanischen Kleinstadt einnistet, für den Großteil der gutmütigen Bewohner unsichtbar bleibt, während einige wenige glauben, einen „blauen Teufel“ gesehen zu haben. Dann bekommt jedoch ein gewisser Dr. Robotnik, gespielt von Jim Carrey, dem Igel auf die Spur. Beauftragt vom Geheimdienst, will Robotnik, ein „mad scientist“ wie er Buche steht, das kleine blaue Wesen sezieren und für seine Zwecke nutzen. Sonic kann unterdessen seinen „Lieblingsmenschen“, den gutmütigen Dorfpolizisten Tom (James Marsden) als Verbündeten gewinnen. Eine wilde Verfolgungsjagd führt die beiden aus dem idyllischen „Green Hills“ bis nach San Francisco und wieder zurück, Dr. Robotnik immer auf ihren Fersen. Letztlich, so erweist sich, geht es für den kleinen Igel darum, endlich aus seiner fluchtbedingten Einsamkeit herauszukommen und Freunde zu finden.

      SONIC THE HEDGEHOG funktioniert innerhalb des Genres „Abenteuerfilm für Kinder“ ausgesprochen gut. Der Film bedient sich dabei der üblichen Elemente: Gut und Böse sind klar verteilt, die Handlung ist einigermaßen vorhersehbar, das Ende ist positiv. Die zum Einsatz kommenden Spezialeffekte sind sämtlich auf der Höhe der Zeit. Die Szenen, in denen Sonics Hochgeschwindigkeitstalent genutzt wird, um eine bestimmte Handlung wie etwa eine Kneipenschlägerei in stark verlangsamte Zeitlupe zu versetzen, während der schnelle Igel drum herum die Dinge so arrangiert, dass ein gewünschter Ausgang eintritt, sind ausgesprochen originell inszeniert. Die Jury war jedoch der Meinung, dass der Film, so gut er auch funktioniert, sein Potential zur Überraschung und Originalität nicht ganz ausnützt. Sehr darauf bedacht, im Jargon der Zeit zu sein mit Ausdrücken wie „bucket list“ und zahlreichen popkulturellen Anspielungen, verpufft mancher Witz und manche tiefer angelegte Überlegung zu den Fragen von Zeit und Wahrnehmung in der inszenierten Hektik der Ereignisse, die letztlich ohne Konsequenz bleiben. Und die Bestärkung der Kleinstadt- und Familienwerte am Ende am Ende des Films ist als positive Botschaft lobend hervorzuheben. Aber auch bezüglich der filmischen Auflösung als eher klassische Variante, den Stoff zu erzählen.

      Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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