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Reaktion auf die Marvel-Klage: So ändert Disney ab jetzt die Verträge aller Stars

Reaktion auf die Marvel-Klage: So ändert Disney ab jetzt die Verträge aller Stars
© Disney

Scarlett Johanssons Klage gegen Disney scheint erste Veränderungen in der Politik des Unternehmens herbeigeführt zu haben. Der Konzern ändert nun die Verträge für seine Stars.

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Aufgrund von Scarlett Johanssons Klage gegen Disney steuert das Studio hinsichtlich der Vertragsvereinbarungen in eine neue Richtung. Infolge des medialen Trubels rund um die Klage über die Einnahmen der Darstellerin meldete sich der Studiochef Bob Chapek jüngst mit einigen Neuigkeiten zu Wort.

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Auf der 30. Communacopia-Konferenz von Goldman Sachs hat Bob Chapek, CEO von Disney, einige Worte zur Unternehmenszukunft preisgegeben, wie Deadline zusammenfasst. In einer kurzen Rede sprach Chapek über eine Anpassung der Verträge für die Stars:

„Man muss daran denken, dass diese Filme vor drei oder vier Jahren gedreht wurden und diese Verträge vor drei oder vier Jahren geschlossen wurden. Dann werden [diese Filme] inmitten einer globalen Pandemie veröffentlicht, die im Verlauf eine zweite Dynamik beschleunigt, nämlich die des sich ändernden Rezeptionsverhaltens. Gegenwärtig versuchen wir quasi einen quadratischen Pflock in ein rundes Loch zu stecken, indem wir einen Vertrag haben, aus dem ein Film resultiert und der schließlich unter vollkommen anderen Umständen veröffentlicht wird.

[…] Letztendlich werden wir [diese Umstände] im Hinterkopf behalten, wenn wir unsere zukünftigen Talentverträge abschließen und sicherstellen, dass dies berücksichtigt wird. Aber aktuell haben wir diese Art von Position, in der wir versuchen, den Talenten gerecht zu werden. […] Wir glauben, dass unsere Talente unser wertvollstes Kapital sind und werden daran auch weiterhin glauben. Und wie immer werden wir sie gemäß der Vertragsbedingungen fair entlohnen.“

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Folgen weitere Klagen gegen Disney?

Im vergangenen Juli erweckte „Black Widow“-Darstellerin und -Produzentin Scarlett Johansson die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, indem sie Disney vorwarf, sie aufgrund eines Vertragsbruchs um Millionen von US-Dollar gebracht zu haben. Denn zu den im Vertrag vereinbarten Einnahmen gehörten nicht die über den VIP-Zugang von Disney+ erzielten Gelder, was laut Johansson eine vertragswidrige Maßnahme darstelle.

Neben „Black Widow“ sind zudem weitere fürs Kino vorgesehene Blockbuster direkt bei Disney+ gelandet. Dazu zählen die Realverfilmung „Mulan“, „Raya und der letzte Drache“, „Artemis Fowl“ sowie „Cruella“ und „Jungle Cruise“. Während Scarlett Johansson ihre Vorwürfe mittels einer Klage erhob, gaben andere Darsteller*innen, wie etwa Dwayne Johansson und Emma Stone, bekannt, dass sie keine juristischen Maßnahmen gegen den Konzern einleiten werden. Auch wenn weitere Klagen bislang ausblieben, hat die „Black Widow“-Schauspielerin Chapeks Worten zufolge dennoch einen ersten Erfolg im Hinblick auf zukünftige Vertragsabwicklungen erzielt.

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