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„Kein Fan“ von Sexszenen: Darum schließt sich Henry Cavill aktueller Film-Debatte an

„Kein Fan“ von Sexszenen: Darum schließt sich Henry Cavill aktueller Film-Debatte an
© IMAGO / AFLO

Die Frage danach, wie nötig Sexszenen für Filme und Serien eigentlich sind, wird aktuell groß diskutiert. „The Witcher“-Star Henry Cavill vertritt dazu eine klare Meinung.

Poster

Argylle

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In seiner langjährigen Schauspielkarriere wirkte Henry Cavill in verschiedensten Genres mit; von Action-Blockbustern über Fantasy-Spektakel bis hin zu Spionagekomödien – letzteres ist jüngst der Fall für seinen neusten Film „Argylle“, in dem der Brite als gleichnamiger Spion zu sehen ist. Das Werk von „Kingsman: The Secret Service“-Regisseur Matthew Vaughn erfüllt zwar aktuell nicht seine Erwartungen an den Kinokassen, wir konnten dem Film jedoch durchaus einiges abgewinnen. Falls ihr „Argylle“ noch nicht gesehen haben solltet, kann euch vielleicht dieser Trailer überzeugen:

Argylle - Trailer Deutsch

Während seiner Reise durch sämtliche Genres wurde Cavill mit unterschiedlichsten Arten von Szenen konfrontiert, auf die man als Hollywood-Schauspieler*in eben trifft: Wie der Star nun in dem „Happy Sad Confused“-Podcast verriet, ist er kein Fan von Sexszenen (via Variety):

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Ich verstehe sie nicht – ich bin kein Fan von ihnen. […] Es gibt Situationen, in denen eine Sexszene einem Film tatsächlich gut tut und nicht nur dem Publikum, aber ich denke, dass sie heutzutage manchmal zu oft genutzt werden.“

Dabei sei er davon überzeugt, dass der Verzicht auf Sexszenen einem Film in der Regel zugutekommt, da so „die menschliche Vorstellungskraft“ angekurbelt wird, die seiner Meinung nach eine stärkere Wirkung habe.

Henry Cavill ist nicht der einzige, der sich weniger Sexszenen wünscht

Tatsächlich liegt hinter Cavills Meinungskundgabe ein größerer aktueller Hintergrund: Vergangenen Oktober veröffentlichte die University of California (UCLA) eine Studie, der zufolge Zuschauer*innen zwischen 18 und 25 Jahren weniger Sex in Filmen und Serien sehen wollen. Die Studie stützte sich auf kontroverse Sexszenen des vergangenen Jahres, wie unter anderem aus „Oppenheimer“ und „The Idol“. Die beiden Beispiele lösten Debatten darüber aus, wie notwendig Sexszenen tatsächlich für die Geschichte sind, die auf dem Bildschirm erzählt wird. Die Studie kam zu dem Schluss, dass Sexszenen oft ablenken und ein unangenehmes Schauerlebnis schaffen (via ScreenRant).

Cavills Meinung entspricht also dem Ergebnis der Studie. Er fuhr seine Stellungnahme wie folgt fort:

„Es ist der Moment, in dem man sich fragt: ‚Ist das wirklich notwendig oder sind das nur Leute, die weniger Kleidung anhaben? Und das ist der Moment, in dem man anfängt, sich unwohl zu fühlen und zu denken: ‚Hier gibt es keine Performance.‘ […] Es kann also ein bisschen zu viel des Guten sein, wenn sich eine Fernsehsendung oder ein Film nur um Körper dreht und man sich fragt: ‚Okay, aber was bringt uns das, abgesehen von der Idee: ‚Oh, eine nackte Person, toll.'“

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Auch „Argylle“-Regisseur Mathhew Vaughn war bei derselben Podcast-Folge zu Gast und gab ebenfalls zu, dass er nicht in der Lage sei, Sexszenen wirklich nachvollziehen zu können (via ScreenRant). Die Sexszenen-Debatte wird wahrscheinlich noch eine Weile anhalten – da kann man nur abwarten und schauen, ob Filmemacher*innen die Meinungen künftig in ihre Werke einfließen lassen und auf unnötige Sexszenen verzichten werden.

Falls ihr Actionfilme wie „Argylle“ mögt, sollte dieses Quiz ein Klacks für euch sein:

Actionfilm-Quiz: Erkennt ihr sie anhand ihrer Stunts?

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