Arnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger

Leben & Werk

Der Bodybuilder und mehrfache Mister Universe ist einer der erfolgreichsten Actiondarsteller und gehört zu den Superstars des US-Kinos. Von 2003 bis 2011 wechselte “Arnie“ sogar als Gouverneur von Kalifornien in die Politik.

Arnold Schwarzenegger: Durchbruch als Bodybuilder und “Terminator”

Arnold Schwarzenegger, geb. 1947 in der Steiermark, fing als Bodybuilder an, wurde fünfmaliger Mister Universum und siebenfacher Mister Olympia, bevor er nach kleinen komischen Versuchen (z.B. als Westernheld in “Kaktus-Jack“) mit der Rolle des Schwerthelden in “Conan der Barbar“ 1981 (Fortsetzung 1984, Remake 2011) seinen Durchbruch feierte.

Kurz darauf revolutionierte er mit Regisseur James Cameron das Action- und Sci-Fi-Genre mit dem ersten “Terminator“ (1984). Dort reist er als quasi unzerstörbarere Killermaschine T-8000 in die Vergangenheit, um die Mutter eines zukünftigen Rebellenführers zu töten. In “Terminator 2 – Tag der Abrechnung” (1991) wechselt er auf die Seite der Menschen und gewinnt sogar sympathische Züge. 2002 schlüpfte er ein drittes Mal in seine Paraderolle in “Terminator 3: Rebellion der Maschinen“, während er in “Terminator: Genisys” (2015) ein spätes Comeback feierte.

Etablierung als erfolgreicher Action-Darsteller in den 1980ern

Arnold Schwarzenegger wurde bald zum Garant für gepflegte Action-Unterhaltung. Schlag auf Schlag spielte er in zum Kult gewordenen Actionfilmen den Titelhelden. In dem Barbarenfilm “Red Sonja” (1985) knüpft er an seinen Conan-Erfolg an. Als zu Unrecht Verurteilter Sträfling kämpft er in “Running Man“ (1987), eine blutige Variante einer TV-Gameshow, in einer live übertragenen Hetzjagd ums Überleben.

Mit “Predator” (1987) liefert er einen weiteren Kultstreifen ab, in dem Soldaten im Dschungel von blutrünstigen Aliens niedergemetzelt werden. Als schweigsam grimmiger Russe muss er in Walter HillsRed Heat” (1987) mit einem pausenlos plappernden Amerikaner (James Belushi) zusammenarbeiten. Ebenso eindringlich geriet er als Bauarbeiter in “Total Recall“ (1990) in eine virtuelle Welt, in der Traum und Realität miteinander verschmelzen.

Mit Ironie und Schlagkraft in den 1990ern

Kurz darauf zeigte Arnold Schwarzenegger immer öfter seine selbstironische Seite. So sorgt er als riesiger Zwillingsbruder von Danny DeVito in “Twins-Zwillinge“ (1988), als titlegebender Kindergarten Cop (1990) und als schwangerer Mann in “Junior“ (1994) für Lacher. In “Last Action Hero“ (1993) lieferte Arnie eine unerwartet hintergründige Parodie auf sein Lieblingsgenre – und sich selbst! Inwieweit sein Aufritt als Mr. Freeze im knallbunten Comic-Spektakel “Batman & Robin“ ernst gemeint oder ebenfalls Parodie war, ist Ansichtssache.

1994 arbeitet er in der aberwitzigen Actionkomödie “True Lies – Wahre Lügen” erneut mit James Cameron zusammen und beobachtet Jamie Lee Curtis bei einer der kultigsten Striptease-Einlagen der Filmgeschichte. Mit den folgenden Filmen konnte Arnold Schwarzenegger nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen. “Eraser” (1997), “Versprochen ist versprochen” (1996), “End of Days – Nacht ohne Morgen” (1999) und “The 6th Day” (2000) wurden zu mittelprächtigen Kassenflops und sind heute in Vergessenheit geraten.

Rückzug in die Politik und Comeback als Schauspieler

Nach einem letzten Versuch mit dem mäßig erfolgreichen Actionthriller “Collateral Damage“ (2002) beschert ihm “Terminator 3: Rise of the Machines” (2002) seinen letzten Kassenerfolg und leitet den vorläufigen Abschied vom Filmgeschäft ein. 2003 kandidiert er als Gouverneur von Kalifornien – und das mit Erfolg. Mit seinem unaufhaltsamen Aufstiegswillen gilt der populäre Arnold Schwarzenegger als Sinnbild für den American Dream. Im Kino war er während seiner beiden Legislaturperioden nur in Gastrollen zu sehen, etwa in Sylvester Stallones Ensemble-Kracher “The Expendables“ in dem er zu dem illustren Cast von Actionveteranen gehörte.

Gegen Ende seiner Amtszeit tüftelte der “Gouvernator“ an seinem Leinwand-Comeback. Neben Auftritten in “The Expendables 2” (2012) und “The Expendables 3” (2014) spielte Schwarzenegger in “Last Stand“ (2013) einen Kleinstadt-Sheriff, der es plötzlich mit dem gefährlichsten Drogenbaron der Welt zu tun bekommt. Danach zeigt er sich als Häftling im Hochsicherheitsgefängnis erneut an der Seite von Action-Kollege Silvester Stallone: Im Thriller “Escape Plan“ (2003) hilft er einem Security-Experten (Stallone) beim Ausbruch. In dem hartem Action-Thriller “Sabotage“ (2014) führte er schließlich eine Spezialeinheit an, die selbst von innen sabotiert wird. Zuletzt kehrt Schwarzenegger in “Terminator: Genisys“ (2015) in seiner Paraderolle zurück und schreibt die Geschichte von Sarah Conner (Emilia Clarke) nochmal neu.

Arnold Schwarzenegger privat

Arnold Schwarzenegger heiratete 1987 die TV-Journalistin Maria Shriver. Obwohl seine Frau zum Kennedy-Clan (Demokraten) gehörte, engagierte er sich schon früh für die Republikaner. Gegen Ende seiner zweiten Amtszeit als republikanischer Gouverneur ging seine 25-jährige Ehe wegen eines unehelichen Sohnes mit einer Haushälterin in die Brüche.

Er ist erfolgreicher Autor von mehreren Büchern über Fitness und Bodybuilding. Für seine Aktivitäten in diesem Bereich wurde er mehrfach ausgezeichnet. Schwarzenegger ist auf Instagram, Facebook und Twitter zu finden.

Arnold Schwarzenegger Auszeichnungen

Golden Globes

  • 1977 Auszeichnung als bester Newcomer “Mister Universum”
  • 1995 Nominierung als bester Hauptdarsteller, Komödie/Musical “Junior”

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