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Diese 10 Fortsetzungen lassen ihr Original alt aussehen!

Fortsetzungen haftet im Allgemeinen ein schlechter Ruf an. Häufig gelten sie lediglich als schlechter Abklatsch einer einst originellen Idee und haben dem Zuschauer außer mehr vom Gleichen nichts zu bieten. Wie bei jeder Regel – sofern dies überhaupt eine ist – gibt es aber auch hier Ausnahmen. Deswegen haben wir einmal zehn Sequels herausgepickt, die ihren Vorgängern tatsächlich überlegen sind. 

Diese 10 Fortsetzungen sind besser als ihr Original

Mad Max – Fury Road (2015)

Im vergangenen Jahr überraschte uns George Miller alle mit seiner packenden Fortsetzung der „Mad Max“-Trilogie. Natürlich könnte man an dieser Stelle den Cast um Tom Hardy und Charlize Theron loben, aber sind wir mal ehrlich: Dieser Kracher drückte uns aufgrund seiner fulminanten Action in die Kinosessel und man kann nur hoffen, dass sich andere Regisseure diese Inszenierung zum Vorbild nehmen.

Star Wars: Episode 5 – Das Imperium schlägt zurück (1980)

Für viele “Star Wars”-Fans der beste Teil der Reihe und deswegen darf er nicht in dieser Liste fehlen. George Lucas übergab die Regie an Irvin Kershner, der das erste wirklich packende Lichtschwertduell der Geschichte inszenieren durfte. Zusätzlich enthält der zweite “Star Wars”-Film die vielleicht größte Wendung überhaupt, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen schockiert hat und in der Folge vielfach kopiert wurde.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004)

Nachdem “Harry Potter und der Stein der Weisen” und “Harry Potter und die Kammer des Schreckens” noch kinderfreundliche Vorstellungen der magische Welt waren, inszenierte Alfonso Cuarón mit dem dritten Teil eine wesentlich düstere Variante. Die beklemmende Bedrohung durch die Dementoren, eine Handlung voller Wendungen und endlich drei Hauptdarsteller, die anständig schauspielern können, sichern dem Film einen Platz in unserer Liste. Ach ja: Gary Oldman ist auch noch dabei.

The Dark Knight (2008)

Batman Begins” stellte bereits einen gelungenen Neustart für den dunklen Ritter da, aber im zweiten Teil übertraf sich Christopher Nolan und lieferte den für viele bislang besten Superhelden-Film ab. Ein packender Blockbuster mit handgemachter Action, der sich mit der Frage beschäftigt, wie man Terror bekämpfen kann und vor allem darf. Darüber hinaus besticht “The Dark Knight” mit einem grandiosen Cast, aus dem Heath Legder als Joker sogar herausragen kann.

 Toy Story 3 (2010)

Bereits der Pixar-Klassiker „Toy Story“ begeisterte Millionen. Dass der dritte Teil dennoch als bester der Reihe gilt, sollte eigentlich genug über dessen Qualität aussagen. „Toy Story 3“ ist ein Paradebeispiel für die Pixar-Formel: Unterhaltung für Jung und Alt gleichermaßen. Zusätzlich bietet der Abschluss der Trilogie eines der ergreifendsten Finals, das man sich nur vorstellen kann.

Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991)

Ähnlich wie “Mad Max” litt auch “Terminator” unter seinem geringen Budget. Das B-Movie von James Cameron konnte durch seine Kreativität dennoch ein Publikum finden und so war bei der Fortsetzung genug Geld vorhanden, um einen Meilenstein des Action-Genres zu schaffen. Darüber hinaus punktet der zweite Teil mit der Beziehung zwischen dem Terminator (Arnold Schwarzenegger) und John Connor (Edward Furlong), sowie dem T-1000 (Robert Patrick) als Gegenspieler und schenkte uns mit Linda Hamilton eine der ersten starken Frauen des Actionkinos.

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989)

Auch hier werden sich die Geister scheiden, da die eine Gruppe “Jäger des verlorenen Schatzes” und die andere “Indiana Jones und der letze Kreuzzug” bevorzugt. Wir ergreifen Partei für den dritten Teil, da er einen großen Vorteil hat: Sean Connery. Die Bond-Legende brilliert hier als etwas verschobener Professor, der zu seinem Sohn (Harrison Ford) keine echte Beziehung aufbauen kann und liefert damit die nötige emotionale Komponente in der Suche nach dem Heiligen Gral.

The Return of the First Avenger (2014)

Nachdem “Captain America: The First Avenger” lediglich eine etwas blasse Vorstellung für Captain America (Chris Evans) war, zeigten uns die Brüder Joe und Anthony Russo in der Fortsetzung, wie es besser geht. Ihnen gelang ein actionreicher Blockbuster, der auch um ein politisches Statement nicht verlegen war. „The First Avenger: Civil War” klammern wir an dieser Stelle aus, da er sich eher wie ein „Avengers“-Film anfühlt.

Mission: Impossible – Phantom Protokoll (2011)

Die Agentenreihe hat es stets geschafft, sich weiterzuentwickeln und in Sachen Action eine Schippe draufzulegen – mit Ausnahme des zweiten Teils. Der vierte Auftritt von Tom Cruise als Ethan Hunt lieferte erneut spektakuläre Stunts, traf als erster der Reihe aber zusätzlich beim Team-Gedanken genau ins Schwarze. 

Der Pate II (1974)

Auch wenn bereits dem Original der Einzug in die Riege der cineastischen Meisterwerke gelang, konnte Francis Ford Coppola im zweiten Anlauf tatsächlich noch eine Schippe drauflegen. Zum einen kann die Fortsetzung mit Robert De Niro glänzen, noch wichtiger ist aber der überzeugende Auftritt von Al Pacino. Sein Aufstieg in „Der Pate“ war bereits sehenswert, doch letztlich ist es sein verzweifelter Kampf darum, die Macht zu erhalten, der uns immer wieder fesselt.

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