Mission: Impossible - Phantom Protokoll (2011)

Originaltitel: Mission: Impossible - Ghost Protocol
Mission: Impossible - Phantom Protokoll Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 4.5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 4.5

Filmhandlung und Hintergrund

Mission: Impossible - Phantom Protokoll: Vierter Auftritt für Tom Cruise als Superagent Ethan Hunt, der diesmal eine Verschwörung gegen die Impossible Mission Force selbst aufdecken muss - unter dem Radar und auf eigene Faust!

Bei einem Einsatz des IMF im Kreml kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall: IMF-Anführer Ethan Hunt wird Zeuge eines verheerenden Bombenattentats, das der IMF in die Schuhe geschoben wird. Die Regierung verleugnet die Elite-Abteilung und initiiert das Phantom-Protokoll, ihr einziger Kontakt zur Kommandostruktur wird ermordet. Mit seinen Leuten geht Ethan in den Untergrund, um auf eigene Faust den Drahtzieher zu stellen. Die Spur führt nach Dubai, wo sie dem undurchschaubaren Hendricks auf die Schliche kommen.

Ethan Hunt und seinem Trem soll ein Anschlag auf den Kreml in die Schuhe geschoben werden. Sie ermitteln unter dem Radar. Vierter Kinoeinsatz von Tom Cruise als Ethan Hunt, der diesmal unter der Regie von Brad Bird auf eigene Faust arbeiten muss.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Tom Cruise hat es immer noch drauf und liefert einen der besten Actionfilme ab.
  • Nie stand er vor einer Aufgabe, die unlösbarer schien:?Tom Cruise kehrt zurück als Über-Agent Ethan Hunt im spannungsgeladenen vierten Teil der Mega-Action-Serie.

    Es ist nicht weniger als ein Action-Feuerwerk, das Regisseur Brad Bird in der vierten Fortsetzung eines der erfolgreichsten Thriller-Franchises aller Zeiten entfacht. Bird inszeniert mit “Phantom Protokoll” seinen ersten Live Action-Film und erweist sich, nach den Oscar-prämierten Animations-Hits “Die Unglaublichen – The Incredibles” und “Ratatouille”, einmal mehr als perfekter, detailverliebter Erzähler. Seine Stärke sind seine Charaktere und die voll ausgereifte Storyline. Im Mittelpunkt stehen bei ihm die Figuren – und damit seine Spitzenstars – vor allem aber hochexplosive Action. Unterstützt von einem neuen Team steht Tom Cruise als unerschrockener Geheimagent diesmal vor einer Mission, die unlösbarer denn je erscheint. Mit der schönen Paula Patton (“Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit”) an seiner Seite macht er als Ethan Hunt Jagd auf einen brandgefährlichen Kreml-Bombenleger (Michael Nyqvist, Held der Original-”Millennium”-Trilogie) und dessen finstere Hintermänner. Unterstützt wird er dabei von Shooting Star Jeremy Renner (“The Hurt Locker”) und Simon Pegg (“Star Trek”) als High-Tech-Nerd mit gewohnt britischem Humor. Prag, Moskau, Vancouver und Dubai liegen auf ihrer Action-Route. In der Wüstenstadt überrascht Cruise, der das Projekt auch als Produzent unterstützt, wieder mit einem spektakulären, selbst ausgeführten Stunt: dem gewagten Sprung vom Burj Khalifa, dem mit 830 Metern höchsten Gebäude der Welt. Wilde Autoverfolgungsjagden und Feuergefechte, halsbrecherische Sprünge, bei denen beidhändig geschossen wird, Intrigen, doppeltes Spiel und bis zum Schluss überraschende Wendungen:?nie war der Einsatz so hoch, die Action so explosiv. Eine solche “Mission Impossible” hat man noch nicht gesehen. Der Action-Blockbuster setzt nicht nur neue Maßstäbe im Genre, sondern sorgt, grad recht als Kontrastprogramm zur “besinnlichen” Zeit, für einen explosiv-unterhaltsamen Adrenalinstoß unterm Weihnachtsbaum.
  • Mittlerweile sind es also vier Filme der "Mission Impossible"-Reihe. Bereits 15 Jahre liegt der erste und erfolgreichste Film "Mission Impossible" (1996) zurück. Dennoch steht jeder der vier Actioner für sich: Dank der verschiedenen Regisseure gleicht kein "M:I-Film" dem anderen. Wo der erste Film noch als klassischer Agenten-Thriller daherkommt, legte Regisseur John Woo bei "Mission Impossible II" (2000) scheinbar mehr Wert auf den Action-Charakter und meinte es damit leider etwas zu gut. Regisseur J.J Abrams ging was die Action betrifft daraufhin wieder etwas vom Gas und zeigt uns in "Mission Impossible III" (2006) dafür die bisher zu kurz gekommene menschliche Seite Hunts. Damit hat Abrams die perfekte Ausgangsposition für seinen Nachfolger Regisseur Brad Bird geschaffen. Mit "Mission Impossible - Phantom Protokoll" bekam dieser die Chance es besser zu machen – und das hat er ohne Zweifel auch getan.

    Zugegeben schwang etwas Skepsis mit der Besetzung des Animationsfilm-Meister Bird („Die Unglaublichen“ 2004, „Ratatouille“ 2007), der sich mit "Mission Impossible - Phantom Protokoll" erstmals als Live-Action-Regisseur versucht. Doch er hat sein Debüt wirklich hervorragend gemeistert. Allerdings hatte er auch einen beachtlichen finanziellen Rahmen für all die atemberaubenden Szenen gestellt bekommen: stolze 150 Millionen Dollar hatte er für sein Live-Action-Erstlingswerk zur Verfügung.

    Damit kann man Tom Cruise und Co. auch gut und gern um die halbe Welt schicken: Gedreht wurde über fünf Monate lang, an Drehorten wie Los Angeles, Moskau, Prag, Mumbai, Vancouver und Dubai. Für Bird ein absolutes Muss, will man einen anständigen Mission Impossible –Streifen drehen: "Diese Filme führen uns um die Welt, das macht ihren Reiz mit aus." Dubai stand diesmal für den spektakulärsten Stunt des Films Kulisse. An der Außenfassade des höchsten Wolkenkratzers der Welt – dem 828 Meter hohen Burj Khalifa – musste sich Cruise (der auch im vierten Teil all seine Stunts selbst macht) dafür in die oberen Stockwerke hangeln. Ein atemberaubender Anblick, der für Höchstspannung sorgt.

    Und genauso turbulent und spektakulär wie diese Kletterszene gestaltete sich der ganze Film. Gut, dass auch im vierten Teil Simon Pegg alias „Benji Dunn“ mit von der Partie ist. Mithilfe seiner futuristischen Gadgets und komischer Witze lockert er auf sehr angenehme Weise hin und wieder die Spannung auf und gibt dem Zuschauer damit eine kleine Verschnaufpause, bevor die Action wieder Fahrt aufnimmt.

    Auch wenn die Story auf den ersten Blick recht komplex erscheint, verläuft sie dennoch geradlinig und ist leicht nachvollziehbar. Ein absoluter Pluspunkt, denn man will bei dieser Art von Popcorn-Kino das Action-Schauspiel genießen und sich nicht den Kopf über eine verwundene Geschichte zerbrechen. Trotzdem ist die Story deshalb keineswegs seicht, die beiden Drehbuchautoren André Nemec und Josh Appelbaum wählen den perfekten Mittelweg.

    Fazit: Ein furioser Actionkracher, der ganze zweieinhalb Stunden voller erstklassiger Stunts und spannungsgeladener Momente bietet.
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