Hol Dir jetzt die neue kino.de App   Deutschland geht ins kino.de

The Return of the First Avenger (2014)

Originaltitel: Captain America: The Winter Soldier
The Return of the First Avenger Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

The Return of the First Avenger: Marvels Supersoldat aus der Vergangenheit muss in seinem zweiten Kinoauftritt ein gekapertes Schiff zurückerobern - mit Hilfe der Schwarzen Witwe!

Supersoldat Steve Rogers alias Captain America hat sich in der Gegenwart eingelebt – nur mit den weichen Matratzen kommt er noch nicht zurecht. Doch zum Ausruhen bleibt ihm ohnehin keine Zeit, bedrohen doch eine paar finstere Schurken aus den eigenen Reihen die Sicherheit der USA. Mit bewährten S.H.I.E.L.D-Agenten, darunter Black Widow und sein neuer “Flügelmann” Falcon, zieht er unter dem Kommando von Nick Fury gegen die Verbrecherorganisation Hydra ins Feld – und zunächst gilt es, ein von Terroristen gekapertes Schiff zurückzuerobern.

Supersoldat Steve Rogers alias Captain America hat sich in der Gegenwart eingelebt. Wieder ist sein Einsatz gefragt, denn ein paar finstere Schurken aus den eigenen Reihen bedrohen die Sicherheit der USA. Mit bewährten S.H.I.E.L.D-Agenten, darunter Black Widow und sein neuer “Flügelmann” Falcon, zieht er unter dem Kommando von Nick Fury gegen die Verbrecherorganisation Hydra ins Feld – und zunächst gilt es, ein von Terroristen gekapertes Schiff zurückzuerobern.

Captain America bekommt es nicht nur mit einem übermächtigen Gegner von außen, sondern auch einer Bedrohung von innen zu tun. Zweites Leinwandabenteuer für Marvels Comicfigur – einer der besten Superheldenfilme bislang.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (3)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(1)
5
 
1 Stimme
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (3 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
2 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Was, wenn die Freiheit von innen bedroht wird, wenn totale Überwachung zu totaler Kontrolle führt? Dann würde man sich auch im echten Leben einen Captain America wünschen.
  • Chris Evans besteht sein zweites Soloabenteuer als Captain America – und die Kinoerfolgsgeschichte von Marvel wird in bewährter Manier weitergesponnen.

    Die Sommer-, sprich Blockbustersaison ist eröffnet. Steve Rogers alias Captain America kehrt zurück, um sich erneut finsteren Superschurken zu stellen, die sich in “The Return of the First Avenger” als Überpatrioten tarnen. Das bekannte Personal wird um ein paar neue Figuren, etwa Rogers’ “Flügelmann” Falcon (Anthony Mackie), ergänzt, für die Regie zeichnen die Russo-Brüder Anthony und Joe. Die alle Filme der Marvel-Serie umfassende Rahmenhandlung wird weitergesponnen, die Grundformel beibehalten: ordentlich Krawall, spektakuläre Schauwerte – diesmal unter anderem ein fliegender Superflugzeugträger – und ein wenig Humor. Volle Kassen garantiert.

    Einem klassischen, temporeich-turbulenten Bond-Teaser gleicht der Beginn. Ein Schiff ist von Terroristen gekapert worden. Ein Fall für die S.H.I.E.L.D-Agenten. Captain America stürzt sich mit seinem Stars-and-Stripes-Schild aus luftiger Höhe ohne Fallschirm gen Boot, Scarlett Johansson als Black Widow folgt. Gewohnt formschön und mit wallendem roten Haar erledigt sie in bester Modesty-Blaise-Manier Bösewicht nach Bösewicht, Zeit für einen flotten Spruch bleibt dabei immer – via Funk ist Samuel L. Jackson alias Mastermind Nick Fury, der die Operation überwacht.

    Bald stellt sich heraus, dass sich hinter der Geiselnahme ein besonders perfider Plan verbirgt. 20 Mio. Menschen, potentielle Verbrecher, so hat ein Computerprogramm errechnet, gilt es auszuschalten, dann könnten die übrigen sieben Milliarden Erdenbürger in Frieden leben. “Um eine bessere Welt zu erschaffen, muss man manchmal die alte zerstören”, weiß der zwielichtige Strippenzieher Alexander Pierce, verkörpert von Robert Redford, der im schicken grauen Dreiteiler und übergroßer Hornbrille lustvoll gegen sein Saubermann- und Gutmensch-Image anspielt. Kritik am NSA-Spähprogramm kann man in dieses Plotmotiv hineinlesen, auch Donald Rumsfelds Schlagwort vom “war on terror” kommt einem in den Sinn, wenn Fury erklärt, dass seine Aufgabe darin besteht, Bedrohungen zu eliminieren, bevor sie überhaupt stattfinden. “Das ist keine Freiheit, das ist Angst”, antwortet Captain America.

    Für diese Art Kino ein zumindest überraschend (ideologie-)kritischer Subtext – aller Rest ist freilich Popcorn pur, perfekt gestaltete Konfektionsware. Übermächtiger Gegenspieler des “ersten Rächers” ist der “Winter Soldier” des Originaltitels, Rogers’ Freund aus alten Tagen namens Bucky Barnes (Sebastian Stan) der zur seelenlosen Kampfmaschine “umprogrammiert” wurde. Mit ihm gibt’s beinharte Kämpfe Mano-a-Mano, dazu kommt jede Menge in Zeitlupe gefilmter Action, bei der im Fallen noch aus allen Rohren geschossen wird und selbst die halsbrecherische Motorradeinlage fehlt nicht. Perfekte Unterhaltung nicht nur für Genrefans. Mit Fortsetzungsgarantie, denn Captain America hat sich an die moderne Welt gewöhnt – Internet liebt er, nur mit den weichen Matratzen kann er sich nicht anfreunden. Harte Männer braucht das Land. geh.
  • Seit 2008 produzieren die Marvel Studios eigenständig Kinofilme zu ihren beliebtesten Comic-Superhelden. Und fast ausnahmslos heben sich diese Filme angenehm vom Genre-Durchschnitt ab. Sie setzten ihre Action nahezu perfekt in Szene, sind zum Teil richtig witzig – man denke nur an die "Iron Man"-Filme mit Robert Downey Jr. - und lassen dank meist hervorragender Schauspieler und gut geschriebener Dialoge auch den nötigen Tiefgang nicht vermissen. "The Return of the First Avenger" steht seinen Vorgängern in nichts nach. Er ist vielleicht nicht der beste Film der Reihe, aber auf jeden Fall wieder ein überdurchschnittlich guter Actionstreifen - nicht nur aus den offensichtlichen Gründen.

    Gleich zu Beginn ihres Marvel-Debüts "The Return of the First Avenger" zeigen die beiden Regisseure Anthony und Joe Russo, wie man eine denkwürdige Action-Sequenz inszeniert. Sie lassen ihren Protagonisten eine Gruppe von Geiseln befreien, die von Piraten auf einem riesigen S.H.I.E.L.D.-Transportschiff gefangen gehalten werden. Also entert Captain America den gekaperten Frachter und erledigt lautlos ein gutes Dutzend Wachen, während er wie ein Parkourläufer einmal über das Deck sprintet. Als der Rest seines Teams ankommt, ist der Großteil der Arbeit bereits erledigt.

    Das rasante Tempo dieser Szene, die von Anfang an klar macht, mit welchem Kaliber von Superhelden wir es hier zu tun haben, behält der Film bis zum fulminanten Finale bei. "The Return of the First Avenger" erzählt eine spannende Geschichte, die getragen wird von großartigen Schauspielern wie Robert Redford ("Der Clou", "Staatsanwälte küsst man nicht"), Scarlett Johansson ("Lost in Translation", "Her") und Anthony Mackie ("Million Dollar Baby", "The Hurt Locker") als Neu-Avenger Falcon. Er und Captain America harmonieren ganz hervorragend miteinander, und das nicht nur, weil Falcon fliegen kann und damit eine Superhelden-Fähigkeit mitbringt, die dem Captain fehlt. Ihnen in "The Return of the First Avenger" zuzusehen, ist eine große Freude – erneut liefern die Marvel Studios beste Unterhaltung ab, Popcornkino auf ganz hohem Niveau.

    Doch auch abseits des äußerst kurzweiligen Action-Plots hat "The Return of the First Avenger"etwas zu bieten. Hinter dem bunten Spektakel verbirgt sich eine kritische politische Botschaft, die der Film zwar nie mit erhobenem Zeigefinger postuliert, die er aber dennoch deutlich macht. Vielleicht war das auch ein Grund, warum ein Schauspieler wie Robert Redford für das Projekt gewonnen werden konnte. Und gerade in einem Film über Captain America ist das äußerst wohltuend. Denn er ist der Marvel-Superheld, der mehr als jeder andere für amerikanische Werte steht, wie sie sein sollten. Für Aufrichtigkeit, Loyalität, Tapferkeit und Fairness. Er ist jemand, der sich für Gerechtigkeit einsetzt, für Freiheit, für die Schwachen. Und er bekämpft jene, die diese Werte bedrohen. Im ersten Captain America-Film, aus der Perspektive des Zweiten Weltkriegs, waren das die Nazis. Heute scheint diese Gefahr in den Augen der Filmemacher von einem nach der absoluten Sicherheit strebenden politischen System auszugehen. Sie kommt von Innen. Es sind amerikanische Politik und amerikanische Technologie, die in "The Return of the First Avenger" die Werte bedrohen, für die der patriotischste aller Superhelden steht. Das ist eine Aussage, die so gar nichts mit Hurra-Patriotismus zu tun hat, den man bei Captain America und seinem Stars-and-Stripes-Kostüm durchaus erwarten könnte.

    Zu guter Letzt ist es faszinierend zu sehen, wie die Filme der Marvel Studios, angefangen bei "Iron Man" aus dem Jahr 2008, allesamt Teil von etwas größerem sind. Mit jedem einzelnen von ihnen füllt Marvel eine fiktive Welt mit Leben, das "Marvel Cinematic Universe". So etwas kennt man eigentlich nur von modernen Fernsehserien – Filme dagegen stellen derartige Mammutprojekte dar, dass man eigentlich nie davon ausgehen kann, eine Fortsetzung zu drehen. Geschweige denn neun Filme über einen Zeitraum von sechs Jahren. Doch dank des Erfolges der bisherigen Superhelden-Streifen geht dieses Konzept auf, und auch "The Return of the First Avenger" dürfte das nötige Kleingeld an den Kinokassen einspielen. Man darf sich schon jetzt auf den nächsten Film in der Reihe freuen...

    Fazit: Popcornkino par excellence! "The Return of the First Avenger", in dem Captain America endgültig in der Gegenwart angekommen ist, ergänzt das "Marvel Cinematic Universe" um einen weiteren gelungenen Actionfilm.
Alle ansehen

Darsteller und Crew

News und Stories

Kommentare