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Harry Potter und der Stein der Weisen (2001)

Originaltitel: Harry Potter and the Sorcerer's Stone
Harry Potter und der Stein der Weisen Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Harry Potter und der Stein der Weisen: Verfilmung des ersten Bestsellers von Joanne K. Rowling, in der Zauberlehrling Harry den Alltag der Zauberschule Hogwarts kennenlernt.

An seinem elften Geburtstag erfährt Harry Potter (Daniel Radcliffe), dass seine Eltern Magier waren und vom bösen Lord Voldemort ermordet wurden, als er noch ein Baby war. Seitdem fristet er bei den Dursleys, der Familie seiner Tante, ein trostloses Dasein. Er haust in einem Schrank unter der Treppe und wird von der ganzen Familie gepiesackt. Harrys Schicksal wendet sich, als er eine Einladung erhält, die berühmte Zaubererschule Hogwarts zu besuchen. In Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) findet er gute Freunde, mit denen er sogleich lebensgefährliche Abenteuer zu bestehen hat.

Seit dem Tod seiner Eltern lebt Harry Potter bei der Familie seines strengen Onkels. Der Junge weiß nicht, dass seine Eltern Zauberer waren und er als einziger einen Angriff des seither verschollenen Lord Voldemoort überlebte. Doch dann erhält Harry eine Einladung zur Zaubererschule Hogwarts, wo er ausgebildet werden soll. Fortan steht sein Leben auf dem Kopf.

Das trübe Schicksal des elfjährigen Waisen Harry Potter wendet sich, als er die Einladung erhält, die berühmte Zaubererschule Hogwarts zu besuchen. In Ron und Hermine findet er gute Freunde, mit denen er sogleich lebensgefährliche Abenteuer zu bestehen hat… Regisseur Chris Columbus und seinem exzellenten Team gelingt es, die Magie des Bestsellers wunderbar auf die Leinwand zu übertragen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (8)

Kritiken und Bewertungen

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    Kongeniale Bestsellerverfilmung. Brillantes Feuerwerk aus Ausstattung, Farben, Effekten, Gags und Tricks, das ein Universum der Märchen, Sagen und Mythen hervorzaubert. Jurybegründung: Die Geschichte von dem Jungen Harry Potter, der im Internat Hogwarts in die Künste der Zauberei eingeführt wird und zum Kampf gegen das Böse in Gestalt des dunklen Lord Voldemort antritt, ist mit viel Phantasie und bemerkenswerten Special-Effects in Szene gesetzt worden. Mit einer Fülle von visuellen Einfällen wurde der Roman von Joanne K. Rowling in Bilder umgesetzt, von denen viele atmosphärisch und in ihrer Farbgebung besonders fesseln. Da sind zum Beispiel die Szenen in der Zaubererbank mit den Kobolden als emsige Angestellte, die Eulenpost und der nächtliche Gang durch den unheimlichen Zauberwald, in dem Zentauren und Einhörner hausen. Obgleich die technischen, handwerklichen und auch die darstellerischen Qualitäten dieser Verfilmung unbestritten sind, wurde im Ausschuß sehr heftig über die zum Teil recht gewalttätigen Sequenzen diskutiert. Dazu gehören das dramatische Schachspiel mit der völligen Zerstörung der Figuren ebenso wie das Quidditchspiel auf den rasend schnellen Hexenbesen, bei dem ohne Rücksicht auf Verluste agiert wird. Kritisiert wurde dabei auch die Umsetzung von literarischen Vorstellungen in konkrete Bilder, die der Phantasie keinen Raum mehr lassen und immer wieder Gewalt mit Poesie konfrontieren und dadurch verstören. Dennoch sind viele Momente im Film beeindruckend, so auch das subtile Psychogramm der Kinder, vor allem des Dreiergespanns Harry, Hermine und Ron, die lernen, daß Freundschaft und Loyalität stark machen und - wie in diesem märchenhaften Fall - helfen, die Kräfte des Bösen in Schach zu halten. Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Bestes Family Entertainment mit eingebauter Blockbuster-Garantie und nahezu unerschöpfliche Franchise-Möglichkeiten – die Rede ist natürlich von Chris Columbus’ Verfilmung des ersten Bandes von Joanne K. Rowlings’ Bestseller-Reihe. Lang erwartet, heiß ersehnt, wird diese sorgfältige Adaption des vielschichtigen Zauberlehrling-Stoffes sowohl eingefleischte Leseratten und Fans des Romans als auch Kinofreaks und Büchermuffel zu überzeugen wissen. Liebevoll gezeichnete Charaktere, spektakuläre Effekte und hohe Schauwerte verschmelzen hier zu einem magischen Abenteuerfilm der Extraklasse, der dem Verleih märchenhafte Zuschauerzahlen garantieren wird.

    Die Rügen zuerst: Harrys Haare sind schwarz, nicht dunkelbraun. Tante Petunia hat ein Pferdegesicht und ist viel, viel böser. Der Turban von Professor Quirrell müsste größer sein, der Drache Norbert kommt zu kurz vor und das schwierige Flaschen-Rätsel, das Hermine auf dem Weg zum Zauberstein löst, gar nicht… Beckmesserisch? Vielleicht. Die wahren Fachleute, sprich die Kinder, die bei der ersten Sondervorführung von “Harry Potter und der Stein der Weisen” anwesend waren, haben mit scharfen Augen und wachem Verstand sofort erkannt, was Regisseur Columbus und sein Drehbuchautor Steve Kloves (“Die fabelhaften Baker Boys”) in puncto Buchvorlage verändert bzw. ausgelassen haben. Trotzdem: Insgesamt haben die Kids sich prächtig amüsiert, gelacht, gebangt und gezittert.

    Hat Chris Columbus (“Kevin – Allein zu Haus”, “Der 200-Jahre Mann”) die in ihn gesetzten hohen Erwartungen also erfüllt? Die Antwort lautet: Ja. Er, der letztendlich – nachdem Steven Spielberg wegen “A.I. – Künstliche Intelligenz” seine Mitarbeit abgesagt hatte – vom britischen Produzenten David Heyman den Vorzug vor Kollegen wie Brad Silberling, Rob Reiner, Wolfgang Petersen, Alan Parker oder Terry Gilliam bekam, hat es verstanden, sein 125-Millionen-Dollar-Budget optimal einzusetzen. Dabei hat er sich, einer Verkaufsbedingung der Autorin entsprechend – Joanne K. Rowling gab die Verfilmungsrechte für die ersten beiden Harry-Potter-Bücher zum Schnäppchenpreis von 700.000 Dollar ab -, eng an den Roman gehalten und nur mit Blick auf die Filmlänge – insgesamt stattliche 152 Minuten – einige Episoden gerafft beziehungsweise eliminiert.

    Die Story – falls es tatsächlich noch jemanden gibt, der sie nicht kennt – nimmt ihren Anfang, als Harry Potter an seinem elften Geburtstag erfährt, dass die Eltern Magier waren und vom bösen Lord Voldemort ermordet wurden, als er noch ein Baby war. Seitdem fristet er bei den Dursleys, der Familie seiner Tante, ein trostloses Dasein. Er haust unter der Treppe, wird vom jähzornigen Onkel Vernon beschimpft und vom verwöhnten Cousin Dudley gepiesackt. Mit der Pein ist es vorbei, als Harry via Eule einen geheimnisvollen Brief erhält, der ihn einlädt, die berühmte Zaubererschule Hogwarts zu besuchen. Dort angekommen findet er in Ron und Hermine gute Freunde und steckt sogleich mittendrin in einem spannenden, lebensgefährlichen Abenteuer…

    Sucht man bei “Harry Potter” nach einer Schwachstelle, findet man sie höchstens in dem Umstand, dass keine richtige Geschichte erzählt wird, sondern die Handlung sich eigentlich nur aus einer Abfolge von einzelnen Episoden zusammensetzt. Die Ursache hierfür liegt schon in der Vorlage begründet. Da Rowling ihre Zauberlehrling-Saga von Beginn an auf sieben Bände angelegt hat, begnügt sie sich im ersten Band primär mit der Etablierung der Personen bzw. der Schauplätze und entwirft ihre Vision der Zaubererwelt. Die freilich haben Columbus und sein Team, darunter Oscar-Preisträger wie der Produktionsdesigner Stuart Craig (“Gandhi”) oder der Kameramann John Seale (“Der englische Patient”) und die renommierte Kostümbildnerin Judianna Makovsky (“Pleasantville”) wunderbar begriffen und bebildert. Ob der rote Hogwarts-Express, der vom Bahnsteig 9 3/4 abfährt, der imposante Schul-Speisesaal mit seiner Zauberdecke (schwebende Kerzen natürlich inklusive), Hogwarts (= Alnwick Castle) selbst, die Winkelgasse oder die Gringotts-Bank, die Bilder im Kopf des Lesers decken sich über weite Strecken mit denen auf der Leinwand. Die tricktechnischen Höhepunkte, verantwortet von Rob Legato (“Titanic”, “Apollo 13″), bei Harrys erstem Leinwandauftritt stellen sicherlich der finale Schachkampf mit lebenden Figuren und das atemraubende, auf fliegenden Besen ausgetragene Quidditch-Match, das sich durchaus mit dem Pod-Race aus “Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung” messen kann, dar.

    Sorgfältig ausgewählt und zum größten Teil auch ideal besetzt das gesamte Darstellerteam, das sich wie ein Who’s Who britischer Leinwand- und Theater-Größen liest. Neben den Neulingen Daniel Radcliffe als Harry, Emma Watson als Hermine und Rupert Grint als Ron, der heimliche Sympathieträger der Geschichte, glänzen unter anderem Maggie Smith als Professor McGonagall, Julie Walters als Mrs. Weasley, Richard Harris als Schulleiter Dumbledore und vor allem Robbie Coltrane als der weichherzige Wildhüter Rubeus Hagrid. Unter Wert geschlagen geben sich, weil auch nicht gut genug eingesetzt, Ian Hart als Quirrell und Alan Rickman als der verhasste Professor Snape.

    Bleibt zusammenfassend anzumerken, dass Columbus, dem hier seine Erfahrung als Autor der Internats-/Sherlock-Holmes-Geschichte “Das Geheimnis des verborgenen Tempels” sicherlich zu Gute kam, seine schwierige Aufgabe, Film- und Literaturfans gleichermaßen zufrieden zu stellen, bravourös gemeistert hat. Und mit Blick auf die über 100 Millionen, in mehr als 200 Ländern verkauften Harry-Potter-Bände braucht man auch keine Kristallkugel um voraussagen zu können, dass “Harry Potter und der Stein der Weisen” sowie die anstehenden Sequels viele Jahre lang die Kasse von Warner Bros. klingeln lassen werden. geh.

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