Toy Story 3 (2010)

Toy Story 3 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Toy Story 3: Zweite Fortsetzung des ersten abendfüllenden Pixar-Films von 1995, in dem Woody und Buzz aus einer Kindertagesstätte ausbrechen. Perfekter Familienspaß in 3D.

Der Besitzer von Woody, Buzz und Co. hat mittlerweile das 17. Lebensjahr erreicht und bereitet sich langsam auf das College vor. Es ist also Zeit, das alte Spielzeug auszusortieren und auf den Dachboden zu verbannen. Doch plötzlich landen die Spielzeuge nicht etwa in einer dunklen Ecke auf dem Dach, sondern in einer Spielzeugkiste, die an die Kindertagesstätte Sunnyside gespendet werden soll.

Dort angekommen scheinen die Spielzeuge trotz des schweren Abschieds von ihrem Besitzer Andy im Paradies angekommen zu sein. Überall tummeln sich die unterschiedlichsten Spielzeuge und viele warten nur darauf Bekanntschaft mit den Neuankömmlingen zu machen. Doch Woody bleibt misstrauisch und macht sich auf den Weg zurück zu Andy. Der Rest sieht keinen Grund darin den heilen Ort zu verlassen, denn hier scheinen sie gut aufgehoben zu sein und neue Freunde zu finden. Doch schnell entwickelt sich der Ort für Buzz und seine Freunde zur Hölle, denn sie werden in einen anderen Bereich verlegt, in dem sie auf allerhand chaotischer Kleinkinder treffen, die kein gutes Haar an den Helden lassen und diese bis aufs Übelste ramponieren.

Da hilft nur eins: Das Oberhaupt von Sunnyside, Lotso Knuddelbär, zu überreden, wieder in den schöneren und ruhigen Bereich zu wechseln. Doch das stellt sich als größte Herausforderung heraus, denn Buzz erkennt, dass in Sunnyside bei weitem nicht alles so sonnig ist wie erscheint. Es herrschen klare und strenge Regeln und jedes Missachten trägt ernste Konsequenzen nach sich.

Woody landet auf seinem Weg zu Andy bei dem kleinen Mädchen Bonnie, die ihn mit nach Hause nimmt. Hier trifft er auf weitere Spielzeuge, unter anderem einem Clown, der Lotso noch aus vergangenen  Tagen kennt. Darauf erkennt Woody, dass er seinen Freunden helfen muss, koste es, was es wolle.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (7)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein spektakulärer letzter Auftritt der lieb gewonnenen Kinderzimmerhelden: „Toy Story 3“ ist ein Muss!
  • Auch nach über zehn Jahren Pause gibt es bei diesem Franchise keine Ermüdungserscheinung: “Toy Story 3 3D” macht Kinder froh und Erwachsene ebenso. Dabei hält der blanke Horror Einzug in der heilen Welt der Spielsachen. Origineller Spaß, bei dem alles stimmt.

    Zehn Jahre später und sie reiten (zumindest in der rasanten Eingangssequenz, die der anarchischen Fantasie eines Kindes folgend Western mit SciFi kreuzt) und streiten wieder wie Alexandre Dumas’ Musketiere für die wahren Werte. Für Cowboy Woody und Buzz Lightyear sind es die Treue zu ihrem Besitzer und die Freundschaft zueinander. Statt “einer für alle” heißt es bei ihnen weiterhin “bis in die Unendlichkeit und weiter”. Und das mit einem solch frischen Elan und Charme als hätte es die beiden vorangegangenen Filme gar nicht gegeben. Dabei wird im Grunde wieder eine sehr ähnliche, sehr simple Geschichte erzählt: Die Spielsachen versuchen (erneut) zu ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück zu kommen. Aber die Macher von Pixar, Lee Unkrich agiert dieses Mal alleine als Regisseur, John Lasseter und Andrew Stanton, sowie “Little Miss Sunshine”-Skripter Michael Arndt packen so viele originelle Einfälle und Figuren in die Story, bringen die Komik immer genau auf den Punkt und haben auch die Spannung voll im Griff, dass es einfach eine Freude ist. Von der technischen Perfektion – erstmals in 3D – gar nicht zu sprechen. Die erwartet man auch von Pixar, das ja bereits nicht nur Ballons nach “Oben” und in den dreidimensionalen Raum fliegen ließ. In der neuesten Story ist Andy inzwischen fast erwachsen und geht zum College. Während alle anderen aus den Vorgänger-Filmen bekannten Spielsachen in den Karton für die Kindertagesstätte aussortiert worden sind, ist nur Woody im Gepäck fürs College gelandet. Er schafft es zwar zu seinen Freunden zu gelangen, doch der in explizit fröhlichen Farben ausstaffierte Hort entpuppt sich nach erst freundschaftlicher Begrüßung durch die hießigen Spielsachen als ein Hort des Grauens, als düsteres Gefängnis. Unglaublich perfekt adaptiert das Pixar-Team Motive aus den jeweiligen Genres. Da erscheint eine Babypuppe, die weinen kann, als furchteinflößende Kreuzung aus Damian, der Saat des Teufels und Chucky, der Mörderpuppe. Aus Regalkörben werden vergitterte Gefängniszellen. Das wohl gruseligste neue Spielzeug ist ein Affe, der die wutrot-umrandeten Augen rollt und sein Becken zusammenschlägt, wenn ein Spielzeug entfliehen will. Außer Horror- und Gefängnis-Film wird denn auch ein clever ausgedachter Ausbruch in bester Rififi-Manier zitiert, in dem Mr. Potato einen denkwürdigen, saukomischen Beitrag leistet. Unter dem neuen Spielzeug wird jeder seine Lieblingsfigur finden. Ein Favorit von vielen dürfte das Traumpaar Barbie und Ken sein, sie sind nicht die hellsten und fahren auf modische Outfits ab, er noch mehr als sie. So gibt es als einen von vielen komischen Höhepunkten eine Modenschau von Ken. Ein Spinoff mit den beiden ist Pflicht. Natürlich kommt beim ausgelassenen Abenteuer auch Moral und Dramatik nicht zu kurz – in einer für jüngere Kids zu dramatischen Sequenz droht sogar das Höllenfeuer der Müllverbrennung – und gerade der Schluss steht unter Kitschverdacht. Aber das gehört nun mal zum Hollywood-Blockbuster-Package. Dennoch: So eine ” Story” lässt man sich gerne erzählen. hai.

Darsteller und Crew

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