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Zum Start von „Dead City“: Das müsst ihr wissen, wenn ihr bei „The Walking Dead“ ausgestiegen seid

Zum Start von „Dead City“: Das müsst ihr wissen, wenn ihr bei „The Walking Dead“ ausgestiegen seid
© Peter Kramer / AMC

Um die Zusammenhänge in „Dead City“ verstehen zu können, sind einige grundlegende Fakten aus „The Walking Dead“ von großer Bedeutung.

The Walking Dead - Dead City

Poster The Walking Dead: Dead City

Streaming bei:

Ihr habt „The Walking Dead“ noch gar nicht oder nur teilweise gesehen, wollt aber schnellstmöglich bei MagentaTV in „The Walking Dead: Dead City“ eintauchen? Dann stellt sich euch sicherlich die Frage, ob (und womöglich wie weit) man das Original gesehen haben muss, um dem Geschehen des „TWD“-Spin-offs folgen zu können.

Einen ersten Eindruck von der Todesinsel Manhattan liefert euch der offizielle Trailer:

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The Walking Dead: Dead City – Trailer Deutsch (MagentaTV Exklusive)

Vor „Dead City“: Wie weit sollte man „The Walking Dead“ gesehen haben?

Gelegentlich stehen Serien-Spin-offs für sich allein und funktionieren für das Publikum sogar, ohne die Mutterserie gesehen zu haben. So erzählte beispielsweise „Fear the Walking Dead“ zunächst eine ganz eigene Geschichte, ehe der Ableger über die Jahre mit Handlungssträngen von „The Walking Dead“ verwoben wurde.

Im Falle von „The Walking Dead. Dead City“ müssen wir euch jedoch enttäuschen: Mit Negan (Jeffrey Dean Morgan) und Maggie (Lauren Cohan) fokussiert sich das Zombie-Spin-off auf zwei Hauptcharaktere des Originals, deren Vorgeschichte für die Handlung des neuen Titels essenziell ist. Grundsätzlich lautet die Antwort also: Ja, ihr solltet „The Walking Dead“ definitiv gesehen haben, bevor ihr euch „Dead City“ widmet – und zwar am besten vollständig. Denn in Staffel 11 erreicht die Beziehung von Maggie und Negan kurz vor dem Finale noch einmal eine ganz neue Ebene.

„The Walking Dead“ seht ihr vollständig im Stream auf Disney+.

Doch keine Sorge: Solltet ihr ganz neu im „The Walking Dead“-Franchise unterwegs sein oder aber wie rund 15 Millionen US-Zuschauer*innen nicht bis zum Serienende durchgehalten haben (via Statista), fassen wir euch im Folgenden alle wichtigen Zwischenfälle und Ereignisse rund um Maggie und Negan zusammen. So könnt ihr euch das nötige Vorwissen aneignen und „The Walking Dead: Dead City“ genießen, ohne zuvor 177 Episoden der Hauptserie nachholen zu müssen.

Maggie und Negan verbindet eine der brutalsten Szenen aus „The Walking Dead“

Das Wichtigste vorab: Während Maggie bereits in Staffel 2 zu einer Hauptfigur avancierte, stieß Negan erst im Finale der sechsten Staffel hinzu. Das erste Aufeinandertreffen beider Charaktere war auch direkt das Wichtigste und ging für viele Fans als schockierendster Moment der gesamten Serie in die „The Walking Dead“-Geschichte ein:

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Um die gesundheitliche Versorgung von Maggie zu gewährleisten – die zu dem Zeitpunkt schwanger ist und unter hohem Fieber leidet –, macht sie sich gemeinsam mit Rick (Andrew Lincoln), ihrem Ehemann Glenn (Steven Yeun) und weiteren Verbündeten auf nach Hilltop. Allerdings verhindert eine feindliche Gruppe, genannt Saviors, mehrfach ihre Durchfahrt, da sich Rick weigert, einen Deal mit ihnen einzugehen. Hinzu kommt, dass Ricks Leute bereits zuvor eine Vielzahl der Saviors getötet hatten.

Dementsprechend sinnt der Anführer der Saviors, der sich als Negan vorstellt, nun nach Rache. Er zwingt die Reisegruppe nicht nur, all ihr Hab und Gut abzugeben, auch will er die Taten der Vergangenheit mit einem Menschenleben vergelten. Per Abzählreim entscheidet Negan, wen er mit seinem Baseballschläger Lucille totprügeln wird.

Erst im Auftakt der siebten Staffel erfahren wir, dass die Wahl auf Abraham (Michael Cudlitz) gefallen war. Außer sich vor Wut ging daraufhin Daryl (Norman Reedus) auf Negan los, wurde allerdings sofort überwältigt. Infolgedessen sieht sich Negan gezwungen, einer weiteren Person auf brutalste Weise das Leben zu nehmen. Er entscheidet sich für Glenn und nimmt Maggie damit nicht nur den Mann, den sie liebt, sondern auch den Vater ihres ungeborenen Kindes. Auf diesem Fakt beruht die rachsüchtige Fehde, die sich von dort an bis zum Ende durch die Handlung von „The Walking Dead“ zieht.

Die bittere Wahrheit: Negan und Maggie gelangen zu aufschlussreicher Erkenntnis

In einem erbitterten Krieg, der zwei Staffeln andauerte und viele Menschenleben kostete, gelang es Rick und den verbündeten Gemeinden aus Hilltop, Alexandria und dem Königreich tatsächlich, die Saviors auszuschalten. Entgegen Maggies Wunsch wurde Negan jedoch am Leben gelassen, nachdem er einen Messerangriff auf seine Kehle überlebt hatte. Das sorgte zwischenzeitlich sogar dafür, dass Maggie mit Alexandria und dem dort vorherrschenden Führungsstil von Rick und Michonne (Danai Gurira) brach.

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Erst in Staffel 9 treffen Maggie und Negan erneut aufeinander, als die junge Mutter nach Alexandria reist und Negan dort in seiner Zelle einen Besuch abstattet, um ihn zu töten. Doch bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann, stellt Maggie fest, dass Negan sich den Tod sogar wünscht, um bei seiner verstorbenen Frau Lucille zu sein – und der Tod für ihn damit nur eine Erlösung wäre.

Dank Judiths (Cailey Fleming) Gnade glückt Negan schließlich ein Fluchtversuch aus Alexandria. Der führt ihm jedoch vor Augen, dass außerhalb der Gemeinden nichts mehr zu finden ist, wofür es sich zu leben lohnt. Deshalb entscheidet sich der einstige Saviors-Anführer, in die sicheren Mauern zurückzukehren. Obwohl seine Mitmenschen die Vergangenheit nicht vergessen können, entpuppt sich Negan nach und nach als helfende Hand. Wie wichtig er für die Sicherheit von Hilltop und Alexandria tatsächlich ist, beweist er schlussendlich damit, dass er sein Leben riskiert, um Gegenspielerin Alpha (Samantha Morton) im Alleingang zu töten und damit die Whisperers, den bis dato gefährlichsten Feind der Gemeinden, von innen heraus zu zerstören.

Mehr zur Vorgeschichte von Alpha erfahrt ihr im Spin-off „Tales of the Walking Dead“, das ebenfalls im Stream bei MagentaTV zu sehen ist:

Nach Jahren voller Qualen: Negan entschuldigt sich für seine Taten

Obwohl er im Verlauf der elften Staffel sogar als Mitglied der bisher unbekannten Gemeinde Riverbend dafür verantwortlich zeichnet, dass Maggies Sohn Hershel (Kien Michael spiller) nicht den blutrünstigen Händen der Commonwealth-Truppen zum Opfer fällt, kann Maggie ihm nicht verzeihen. Bis zum Ende fürchtet Negan bei jedem Aufeinandertreffen mit Maggie, sie könne ihn hinterrücks ermorden.

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Im großen Serienfinale kommt es jedoch zu einer Szene, die über den Geschehnissen der Vergangenheit steht: Nachdem Negan nicht nur um sein eigenes Leben, sondern auch das seiner neuen, mittlerweile schwangeren Frau Annie (Medina Senghore) gefürchtet hatte, kann er Maggies Gefühlswelt endlich nachvollziehen. Deshalb plant er, für Maggie den Mord an der egoistischen und skrupellosen Commonwealth-Anführerin Pamela Milton (Laila Robins) zu verüben, um sie zu schützen. Er erklärt sich wie folgt:

„Wenn du Pammy mit diesem Ding wegballerst, dann wird die Hölle für dich losbrechen. Und du kommst nicht wieder zurück. Aber du musst zurückkommen. Also werde ich das übernehmen. Als ich gestern Abend auf meinen Knien war, als ich fast meine Frau und mein… als ich fast alles verloren hätte, da habe ich erst begriffen, wie du dich gefühlt haben musst. Maggie, ich schulde dir sicher mehr als das, aber es tut mir so unendlich leid, was ich dir genommen habe und was ich deinem Sohn genommen habe.“

Keine Vergebung, aber Akzeptanz: Negan entscheidet sich dennoch für ein Leben fernab von Maggie

Schließlich verbünden sie sich erstmals, um Pamelas Schreckensherrschaft im Commonwealth zu beenden. Das sorgt auch bei Maggie für eine wichtige Erkenntnis:

„Deine Worte haben mich beschäftigt. Und ich will dir danken. Ich habe mich immer gefragt, ob du das je sagen würdest. Und ob ich dir je vergeben kann. Aber jetzt weiß ich: Ich kann es nicht. Glenn war wundervoll. Ich werde nie wieder jemanden so lieben. Ich erinnere mich an sein Lächeln und seine Güte […]. Aber wenn ich dich ansehe, sehe ich nur den Baseballschläger, der ihn erschlägt, das Blut in seinem Gesicht. Ich höre seine Stimme. Ich höre, wie er nach mir ruft. Wie er stirbt und du ihn auslachst. Und ich kann dir nicht vergeben. Auch wenn ich dir dankbar bin, dass du meinen Sohn gerettet hast. Und ich weiß auch, dass du dich bemühst. Ich gebe mir auch Mühe, weil ich dich nämlich nicht mehr hassen will. Ich will nicht darunter leiden. Und mein Sohn soll nicht sehen, dass jemand so einen Einfluss auf mich hat. Wenn du mit Annie bleiben willst, dann hast du dir das verdient. Und falls ich dich manchmal nicht ansehen oder mit dir arbeiten kann oder nicht nach vorn sehen kann, dann deswegen. Weil mir nur die Erinnerungen bleiben. Und ich will mich nicht so an Glenn erinnern.“

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Trotz des großzügigen Angebots hat sich Negan dagegen entschieden, in Hilltop oder Alexandria zu bleiben. Stattdessen hat er den Gemeinden gemeinsam mit Annie den Rücken gekehrt, wie ein Brief an Judith verrät. Mehrere Jahre später setzt schließlich das Spin-off „The Walking Dead: Dead City“ an, das uns verrät, dass sich diese Entscheidung für beide Seiten nicht als vorteilhaft erwiesen hat. Wenn ihr wissen wollt, wie Negan und Maggie in der Zwischenzeit zu der Vergangenheit stehen und wie sich ihre Charaktere weiter- oder gar zurückentwickelt haben, solltet ihr bei MagentaTV einschalten.

Falls ihr zuvor austesten wollt, wie gut ihr mit der Hauptserie „The Walking Dead“ vertraut seid, könnt ihr euer Können im Quiz austesten:

Das große „The Walking Dead“-Quiz: Schaffst du 10/12 Punkten?

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