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„Ahsoka“: Baylans wahres Ziel enthüllt – das hat es mit den Statuen am Ende auf sich

„Ahsoka“: Baylans wahres Ziel enthüllt – das hat es mit den Statuen am Ende auf sich
© Lucasfilm / Disney

Obwohl er in der finalen Episode nur in einer kurzen Szene zu sehen war, ist Baylan Skoll Gesprächsthema Nummer 1 unter den „Star Wars“-Fans. Wir erklären, welchen Plan er verfolgt, was die Statuen auf Peridea zu bedeuten haben und wie es mit seiner Figur weitergehen könnte.

Star Wars: Ahsoka

Poster Star Wars: Ahsoka Staffel 1

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– Achtung, Spoiler für „Star Wars: Ahsoka“ Folge 8! –

Mit dem Finale der ersten Staffel von „Star Wars: Ahsoka“ wurden einige drängende Fragen beantwortet, doch viele Fragen aufgeworfen. An anderer Stelle gehen wir genauer darauf ein, wie es mit Ahsoka (Rosario Dawson) und Sabine (Natasha Liu Bordizzo) weitergeht, doch eine andere Szene sorgt bei Fans für reichlich Gesprächsstoff. Die Rede ist Baylan Skolls kurzem Auftritt, der auf Peridea auf dem Arm einer überdimensionalen Statue steht.

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Doch was hat es mit den Statuen auf sich? Wer ist dort zu sehen? Und wie könnte es mit Baylan Skolls Figur im Angesicht von Ray Stevensons überraschenden Tod im Frühjahr 2023 weitergehen? Wir versuchen die drängendsten Fragen zu beantworten und liefern mögliche Szenarien, wie Lucasfilm auf den Tod von Ray Stevenson würdevoll reagieren könnte, um seine Geschichte gebührend fortzuführen beziehungsweise zu beenden. Falls ihr nach dem Ende von „Ahsoka“ nach weiteren Empfehlungen auf Disney+ sucht, könnt ihr im Video weitere Film- und Serientipps bekommen:

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Das sind die Statuen auf Peridea: Die Mortis-Götter erklärt

Zuschauer*innen der Animationsserie „Star Wars: The Clone Wars“ werden sofort erkannt haben, was es mit den Statuen auf sich hat. Zu sehen sind zwei von drei uralten Machtnutzer*innen: Der Vater, auf dessen Arm Baylan steht sowie dessen Sohn auf der rechten Seite des Bildes. Am linken Bildrand klafft eine riesige Lücke, hier sieht man die Überreste der Statue der Tochter in Stein gemeißelt. Doch wer sind diese drei Personen? Und warum fehlt die Mutter?

Im Mortis-Handlungsbogen innerhalb der dritten Staffel von „Star Wars: The Clone Wars“ befanden sich Anakin, Ahsoka und Obi-Wan auf einer Mission, die einem 2.000 Jahre alten Jedi-Notruf folgt. Der Weg führte sie auf den mysteriösen Planeten Mortis, wo sie auf die Tochter, den Sohn und den Vater treffen. Von den Fans erhielt das Trio den Namen „die Mortis-Götter„.

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Die drei gelten als alte Götter, jede Person verkörpert dabei einen anderen Aspekt der Macht. Die Tochter spiegelt die helle Seite wider – also die Jedi –, der Sohn die dunkle Seite – also die Sith. Die beiden rangeln um die Vormachtstellung. Der Vater sorgt für Balance und ist dafür verantwortlich, dass weder Sohn noch Tochter die Oberhand gewinnen. Als der Vater sich dem Ableben nähert, versucht er den „Auserwählten“ Anakin dazu zu bewegen, seine Position einzunehmen und die Macht in Balance zu halten. Anakin schlägt dieses Angebot allerdings aus. Im Folgenden beschützt die Tochter ihren Vater vor eine Attacke des Sohns und lässt dabei ihr Leben. Ihre letzte Lebensenergie geht dabei in Ahsoka über, die in diesem Augenblick dem Tod ebenfalls ganz nah war. Könnte dieser Fakt die Abwesenheit von der Statue der Tochter erklären?

Wer ist Abeloth und wonach sucht Baylan?

In „Ahsoka“ erfahren wir nun, dass die Mortis-Götter auch auf Peridea eine zentrale Rolle gespielt haben müssen – die Statuen sind Beweis dafür. In der Aufreihung fehlt jedoch die Mutter. Anders als die anderen drei ist Abeloth, so ihr richtiger Name, erst später zu den Gött*innen hinzugestoßen. Im Gegensatz zu den anderen war sie nicht unsterblich und wurde im Alter verbitterter. Als sie auf unnatürliche Art und Weise versuchte ihr Leben zu verlängern, wurde sie zum Gegenstück des Vaters und verkörpert seither das Chaos. In der erweiterten „Star War“-Lore ist sie zwar bekannt, wurde aber bislang in keinem „Star Wars“-Film- oder Serientitel gezeigt. Ihr wohl größter Auftritt fand in der neunteiligen Buchreihe „Das Verhängnis der Jedi-Ritter“ statt, die jedoch nicht zum „Star Wars“-Kanon gehört.

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Eine bildliche Veranschaulichung von Abeloth könnte man bereits in der ersten Folge von „Ahsoka“ gesehen haben. Dort sucht Ahsoka in einem Tempel der Nachtschwestern nach der Sternenkarte, die den Weg nach Peridea weist. An den Wänden ist eine Zeichnung einer Person mit schwarzen Augen zu sehen, die Ähnlichkeit mit einer Zeichnung der Mortis-Götter in einer Folge „Star Wars: Rebels“ hatte.

Womöglich sind Abeloths Überreste auf Peridea zu finden. Der Gebäudekomplex, den Baylan in seiner letzten Einstellung in „Ahsoka“ am Horizont erblickt, könnte ihre letzte Ruhestätte sein. Hinweise dazu wurden in der ganzen Staffel gesät. In Folge 4 sprach er davon, dass er auf Peridea „etwas Größerem dienen“ wolle. In Folge 6 gab er gegenüber Shin zu, dass er einem Ruf gefolgt sei. Zudem glaubt er, dass die Nachtschwestern von Peridea vor einer größeren Kraft, die dort haust, fliehen wollen. Könnte er damit Abeloth meinen? Der letzte Hinweis ist in der musikalischen Untermalung zu entdecken. Jedes Mal, wenn Baylan Skoll über seine wahren Beweggründe redet, erklingt eine Art himmlischer – ja, vielleicht sogar göttlicher – Klang. Dank der Nachtschwestern wissen wir, dass ihr Ruf Morgan Elsbeth den Weg nach Peridea gewiesen hat. Womöglich ist Baylan Skoll dem Ruf von Abeloth nach Peridea gefolgt.

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Ob er nun ihr Diener sein möchte, oder vielleicht dem Vater nacheifern will, um für Balance zwischen der dunklen und hellen Seite der Macht zu sorgen, geht aus der Staffel leider nicht hervor. Sicher ist, dass er dem Schwarz-Weiß-Denken zwischen Jedi und Sith abgeneigt ist. Womöglich eifert er nach einer neuen Weltordnung, in der das Chaos regiert.

Ray Stevenson ist tot: Wie könnte es mit der Figur von Baylan Skoll in Zukunft weitergehen?

Am 21. Mai 2023 gab es für Film- und Serienfans auf aller Welt einen Grund zu trauern, als der überraschende Tod von Ray Stevenson im Alter von 58 Jahren bekannt gegeben wurde. Noch im April 2023 stand er mit seinen „Ahsoka“-Co-Stars auf der Bühne der Star Wars Celebration 2023 in London und bekam wie Tausende Fans seine Figur als Baylan Skoll erstmals im Trailer zu Gesicht.

Im Video nehmen wir Abschied von weiteren Stars, die 2023 verstorben sind:

Diese Stars sind 2023 verstorben

Während der Darsteller überraschend aus dem Leben schied, bleibt für „Star Wars“-Fans nach dem Finale von Staffel 1 von „Ahsoka“ die Frage, wie es mit seiner Figur Baylan Skoll weitergehen kann? In den Foren auf Reddit werden gleich mehrere Szenarien präsentiert. Zum einen könnten die Verantwortlichen um Showrunner Dave Filoni die Figur aus der Serie schreiben. Damit würden sich allerdings viele interessierte Fans vor den Kopf gestoßen fühlen, für die Baylan zu den Highlights in „Ahsoka“ gehört.

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Möglich wäre, dass er fortan eine Maske trägt, ähnlich wie es bei Marrok der Fall war, der sich schließlich als Untoter entpuppt hat. Ebenso wäre es möglich, dass trotz des Todes von Stevenson die Rolle von Baylan mittels CGI am Leben erhalten wird. In der Vergangenheit haben die „Star Wars“-Verantwortlichen diesen Weg etwa in „Rogue One: A Star Wars Story“ gewählt, um eine junge Leia Organa zu zeigen. Beim Publikum kam das allerdings weniger gut an.

Die wohl wahrscheinlichste Option, um die Geschichte befriedigend fortzusetzen, wäre die Rolle neu zu besetzen. Als mögliche Kandidaten haben Reddit-Nutzer*innen Sir Kenneth Branagh („A Haunting in Venice“), Sean Bean („Herr der Ringe“-Filme) und Liev Schreiber („Spotlight“) auserkoren. Als Stevenson bei den Dreharbeiten für „Cassino in Ischia“ verstarb, wurde seine Rolle von Dominic Purcell („Prison Break“) übernommen (via Deadline). Um den verstorbenen Darsteller gebührend zu ehren, wäre es möglich, dass ältere Wegbereiter von Stevenson, wie etwa Kevin McKidd („Grey’s Anatomy“), die Rolle des Baylan Skoll übernehmen. McKidd und Stevenson spielten in „Rom“ (2005) die Hauptrollen, ihre Charaktere Titus Pullo und Vorenus waren wie Brüder.

Um den Cliffhanger von Baylan Skoll in der inzwischen betätigten zweiten Staffel von „Ahsoka“ zu einem würdigen Abschluss zu bringen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft aus dem „Star Wars“-Universum noch bereithält. Bis wir Gewissheit haben, wie es weitergeht, könnt ihr im Quiz euer Wissen über „Star Wars“ auf die Probe stellen:

„Star Wars“-Quiz: Kennst du die Namen aller 21 Charaktere?

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