"Where to Invade Next": Erster Trailer zu Michael Moores neuer Dokumentation

Author: Teresa OttoTeresa Otto |

Where to Invade Next Poster

Michael Moore betrachtet nach sechs Jahren Abstinenz erneut die Machenschaften der Welt. Doch anstatt wie gewohnt einen negativen Blick zu liefern, dreht er diesmal den Spieß um und verbreitet Hoffnung.

Der Dokumentarfilmer Michael Moore ist seit der Dokumentation „Bowling for Columbine“ (2002) stets für seinen hinterfragenden Blick auf das amerikanische Geschehen bekannt und geschätzt. Er durchschaute die Waffenlobby („Bowling for Columbine“), schreckte nicht davor zurück, die Politik gegen den Terror anzuprangern („Fahrenheit 9/11“), hinterfragte das amerikanische Gesundheitssystem („Sicko“) und ging der Bankenkrise auf den Grund („Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“). Damit traf er stets den Zeitgeist.

In den letzten sechs Jahren schien es still um den kontrovers diskutierten Filmemacher gewesen zu sein. Nun feierte seine neue Dokumentation „Where to Invade Next“ auf dem Toronto Film Festival seine Premiere.  Michael Moore geht nun der Frage auf den Grund, in welches Land die Vereinigten Staaten von Amerika als nächstes einfallen sollten. Oder besser: Wo kann man die besten Ideen klauen? Der erste Teaser gibt bereits einen Einblick:

 

Michael Moore im Auftrag der amerikanischen Regierung?!

Dafür reist Moore scheinbar im Auftrag der amerikanischen Regierung durch verschiedene Weltstaaten und sucht die besten Ideen. In Italien entdeckt er, dass Bürger mehrere Wochen bezahlte Krankheitstage bekommen, in Finnland entdeckt er das gute Schulsystem für sich und Slowenien überrascht ihn damit, dass Studenten kostenfrei ihrer Ausbildung nachgehen können.

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Bei der Premiere wurde der Film als „Mike’s Happy Movie“ betitelt, sein fröhlichster Film also. Dazu gab Moore selbst zu verstehen, dass man keine weitere Dokumentation bräuchte, um zu zeigen, wie schlecht die Welt sei. Man sollte sich lieber von guten Ideen inspirieren lassen, um sein eigenes Potential zu entdecken.

Bislang hat der Dokumentarfilm noch keinen Starttermin, sowohl in den USA, als auch in Deutschland nicht. Doch durch das positive Echo auf der Premiere des Films wird es sicherlich nicht sehr lang dauern, bis ein Starttermin bekanntgegeben wird.

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