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Nach MCU-Film „Guardians 3“ nur noch TV-Serien? James Gunn liebte die Arbeit an „Peacemaker“

Hy Quan Quach |

© Warner Bros./Jessica Miglio

Mit „Peacemaker“ hat James Gunn seine erste TV-Serie inszeniert. Und die Erfahrung hat ihm so gefallen, dass er sogar nur noch Serien machen könnte.

Irgendwo bei Disney ärgert sich womöglich jemand noch immer darüber, dass sie James Gunn Mitte 2018 wegen uralter Tweets gefeuert hatten. Ausgerechnet einen ihrer fähigsten und kreativsten Filmemacher überhaupt. Warner Bros. ließ sich nicht zweimal bitten, schnappte direkt nach Bekanntwerden zu und verpflichtete Gunn schließlich für „The Suicide Squad“, ein Hybrid aus Fortsetzung und Reboot des 2016er DC-Hits von David Ayer.

Und Gunn? Der nutzte das Vertrauen und die völlige kreative Entscheidungsfreiheit, um einen Antiheld*innenfilm ganz nach seinem Gusto zu realisieren. Seither wird er nicht müde, „The Suicide Squad“ zu loben. Es sei sein bis heute bester Film und er habe sich noch nie so sicher gefühlt in seiner Schaffenskraft wie bei seinem DC-Einstand.

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Dass es sich dabei nicht bloß um das Herunterbeten von PR-Sprüchen handelt, erkennt man daran, dass Gunn direkt im Anschluss sogar eine komplette Serie rund um John Cenas vertrottelte Captain-America-Variante Peacemaker abgedreht hat (via Den of Geek):

„Ich denke, die wirkliche Inspiration für ‚Peacemaker‘ war die miese 1970er-TV-Serie ‚Captain America‘, die ich als Kind geliebt habe. Und ich denke, Peacemaker steht exemplarisch für viele politische Geschehnisse in der Gesellschaft und für das, was die Leute von der Welt und Amerika halten. In der Lage zu sein, diese Geschichten zu erzählen, die in ihrer Essenz zwar sozialkritisch sind, aber auch so durchgeknallt – er ist wie geschaffen dafür.“

Und Gunn hatte dabei offenbar so viel Spaß, dass er sich gut vorstellen könne, nur noch TV-Serien zu drehen. Vorher geht es für ihn aber zurück ans Marvel-Set für „Guardians of the Galaxy Vol. 3“. Eine Verpflichtung aus längst vergangenen Tagen, möchte man fast meinen. Während der Dreharbeiten wird auch direkt das Holiday Special dazu gedreht. Das Drehbuch hat Gunn kürzlich fertiggestellt, wie er über Twitter wissen ließ.

Das DC-Universum hat in nächster Zeit einige richtige Highlights für Fans parat, wie ihr diesem Video entnehmen könnt:

James Gunn hätte fast alles drehen dürfen bei Warner

Dass sich Gunn bei seinen DC-Einstand für „The Suicide Squad“ entschieden hat, verwundert nicht: Er stand schon immer auf moralisch ambivalente Charaktere. Das erkennt man bereits bei seinem ersten Gehversuch im Superheld*innen-/Antiheld*innengenre mit „Super – Shut Up, Crime!“.

Dabei hatte er freie Hand bei der Auswahl, Warner soll ihm sogar zunächst Superman angeboten haben. Als er ablehnte, ließen ihn die Verantwortlichen selbst entscheiden, wie er gegenüber Total Film (via Games Radar) wissen ließ:

„Bevor ich zustimmte, nahm ich mir die drei Ideen vor, die mir am meisten zusagten. Bei zwei davon handelte es sich um laufende DC-Projekte, die andere war eine eigene Idee. Einen Monat lang habe ich an jedem Tag an einem der Projekte gearbeitet, um zu sehen, wohin mich die Idee führen würde. ‚The Suicide Squad‘ erwies sich als die Sache, die mich am meisten reizte.“

Bei all der Schwärmerei darf man also nicht nur als DC-Fan äußerst gespannt sein auf „The Suicide Squad“ (deutscher Kinostart am 5. August 2021) und die Serie „Peacemaker“.

Er wird zwar nicht in „The Suicide Squad“ dabei sein, aber ihr dürft euch trotzdem an diesem Quiz zum Batman-Erzfeind Joker versuchen:

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