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„Hat nichts mit mir zu tun“: „The Marvels“-Star hat klare Meinung zum MCU-Debakel:

„Hat nichts mit mir zu tun“: „The Marvels“-Star hat klare Meinung zum MCU-Debakel:
© Disney

Mit „The Marvels“ erleidet das MCU seinen ersten richtigen Kassenflop. Nun äußerte sich Iman Vellani im Interview zum bislang enttäuschenden Ergebnis.

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Mit einem aktuellen weltweiten Einspielergebnis von rund 161 Millionen US-Dollar nach knapp zwei Wochen hat „The Marvels“ gerade einmal unwesentlich mehr eingespielt als „Captain Marvel“ am Startwochenende vor vier Jahren allein in den USA. Damals holte der Marvel-Film einige Rekorde, so etwa den besten US-Kinostart des Jahres 2019. Wie schnell sich die Zeiten verändert haben. Auch 2023 wurden Rekorde geknackt, allerdings negative. So hat der 33. Film innerhalb des Marvel Cinematic Universe (MCU) mit 47 Millionen US-Dollar das niedrigste MCU-Startergebnis in den USA eingefahren, 8 Millionen US-Dollar unter dem bisherigen Negativ-Rekordhalter „Der unglaubliche „Hulk“ mit 55 Millionen US-Dollar – und das noch nicht einmal inflationsbereinigt.

Jetzt hält der jüngste MCU-Kinofilm zudem den größten Einbruch der Einnahmen in der zweiten Woche mit rund 80 Prozent. Allein um die Produktionskosten von circa 275 Millionen US-Dollar auszugleichen, muss der Film von Regisseurin Nia DaCosta („Candyman“) rund 550 Millionen US-Dollar einspielen. Dafür müsste aber schon ein Wunder geschehen, denn auch in China, dem zweitgrößten Kinomarkt der Welt, fiel das Startwochenende mit mageren 11,5 Millionen US-Dollar enttäuschend aus. Momentan ist selbst ein Einspielergebnis von 300 Millionen US-Dollar weltweit in Gefahr. Im schlimmsten Fall könnte „The Marvels“ auch hier hinter „Der unglaubliche Hulk“ bleiben, der am Ende knapp 264 Millionen US-Dollar eingespielt hat.

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Damit ist „The Marvels“ der erste richtige Kassenflop des MCU. Bereits „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“, der weltweit auf 476 Millionen US-Dollar an Einnahmen kam, soll Disney einen Verlust von mindestens 125 Millionen US-Dollar beschert haben (via Valiant Renegade). Das liegt zum Teil auch an der teuren Marketingkampagne, die bei „The Marvels“ unter anderem auch aufgrund des SAG-AFTRA-Streiks kleiner ausfiel. Dennoch konnte der Start der MCU Phase 5 seine reinen Produktionskosten von 200 Millionen US-Dollar wieder einspielen – das wird bei „The Marvels“ mit Sicherheit nicht mehr möglich sein.

Für die Verantwortlichen bei Disney und Marvel Studios wird es nun darum gehen, zu analysieren, wie das geschehen konnte. Das Kino-Debakel von „The Marvels“ wird nicht folgenlos bleiben. Die von Disney-Chef Robert Allen „Bob“ Iger kürzlich kommunizierte Kursänderung in Bezug auf die eigenen Marken wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch größer ausfallen, als bislang vermutet.

Eine Beteiligte, die sich darüber weniger Gedanken macht, ist Schauspielerin und Marvel-Entdeckung Iman Vellani. Im MCU verkörpert sie die erste muslimische Superheldin Ms. Marvel, sowohl in der eigenen Disney+-Serie als auch in „The Marvels“. Im Interview mit Yahoo Entertainment äußerte sie sich nun zur Kino-Performance ihres Marvel-Films:

„Ich möchte mich nicht auf etwas konzentrieren, das nicht in meiner Macht liegt, denn was bringt das schon? Das ist etwas für Bob Iger. [Das Einspielergebnis] hat nichts mit mir zu tun. Ich bin mit dem fertigen Produkt zufrieden. Und den Leuten, die mir wichtig sind, hat der Film gefallen. Es macht wirklich Spaß, diesen Film zu sehen; und das ist alles, was wir uns bei solchen Filmen wünschen können. Es gibt Superheld*innen, er spielt im Weltraum, ist nicht allzu tiefgründig und es geht um Teamwork und Schwesternschaft. Es ist ein unterhaltsamer Film und ich bin einfach so glücklich, dass ich ihn mit den Leuten teilen kann.“

Falls ihr zu denjenigen gehört, die kein Disney+ haben und/oder weder „WandaVision“, „Ms. Marvel“ noch „Secret Invasion“ gesehen habt, dann klären wir euch im Video auf. So habt ihr alles im Blick, das ihr braucht, um „The Marvels“ im Kino genießen zu können.

The Marvels: Was bisher geschah

„The Marvels“: Iman Vellani versteht den toxischen Hass nicht

Bei all der Häme, die „The Marvels“ aktuell auch aufgrund des Kassenflops entgegenschlägt, kann die 21-Jährige den Hass der toxischen Hater*innen allerdings absolut nicht nachvollziehen. So wie sich bereits Horror-Autor Stephen King für „The Marvels“ stark gemacht hat, wünscht sie sich im Grunde nur, dass man anderen ihre Freude an etwas lässt, ohne es schlechtreden zu müssen:

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„In der High School habe ich oft erlebt, dass ich meine Begeisterung mit anderen geteilt habe und die mich sofort abgewürgt haben, weil ich so begeistert war. Ich würde es hassen, so etwas auch in der Fangemeinde zu erleben, denn es fühlt sich schrecklich an. Wenn die Leute von etwas begeistert sind, dann sollen sie sich auch darüber freuen dürfen. Und wenn man konstruktive Kritik hat, sollte man sie äußern. Aber man sollte nie die Begeisterung anderer mit Füßen treten.“

Ein Quiz, das Marvel-Fans die Tränen in die Augen treiben wird: Erinnert ihr euch an all diese schmerzhaften Tode im MCU? Testet euer Wissen:

Marvel-Todes-Quiz: Wie sind diese MCU-Figuren verstorben?

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