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„Tenet“: Auf diese Tradition hat Christopher Nolan erstmals verzichtet

Hy Quan Quach |

© Warner Bros.

Mit dem Spionage-Thriller wird Regisseur Christopher Nolan – wenn alles gut geht – schon bald wieder in den Kinos vertreten sein. In einem Interview verriet er nun, dass er bei seinem neuen Film mit einer alten Tradition gebrochen hat.

Die aktuelle Coronakrise ist eine Situation, mit der die Welt erstmals in dieser Form konfrontiert ist. Neben zahlreichen Einschränkungen in allen Bereichen des Lebens muss man nun auch schon seit Monaten auf einen Kinobesuch verzichten. Umso wichtiger wird es sein, dass der erste Kinobesuch seit langem für die Besucher*innen möglichst spektakulär ausfällt: Mit einem Erlebnis, wie es nur das Kino bieten kann. Da kommt Regisseur Christopher NolansTenet“ gerade recht.

Und auch Nolan hatte bei „Tenet“ eine Situation, die er so sonst nicht kannte: Erstmals brach er mit seiner langjährigen Tradition einer Filmvorführung vor Drehbeginn. Warum, das verriet er im Interview mit Total Film (via Gamesradar):

„Interessanterweise ist das einer meiner ersten Filme, bei denen ich keine Filmvorführung gemacht habe. Und der Grund ist der, dass ich denke, dass wir das Spionage-Genre in- und auswendig kennen. Tatsächlich wollte ich ausgehend von meinen Erinnerungen und einem Gefühl für das Genre arbeiten, statt nach dem Lehrbuch.“

„Tenet“ dürft ihr getrost mit eurem Partner/eurer Partnerin anschauen. Bei diesen Filmen solltet ihr allerdings darauf verzichten:

Christopher Nolan ist ein großer Fan von Spionage-Thrillern

Aber vielleicht liegt es auch daran, dass Nolan selbst keine Erinnerung benötigt, wie die besten Genrevertreter aufgebaut sind. Bekanntlich ist der 49-jährige Filmemacher ein großer Fan der „James Bond“-Filme und wird immer wieder als Regisseur ins Gespräch gebracht. Er habe sich zwar auch schon mit Bond-Produzentin Barbara Broccoli getroffen, vorerst komme der Posten für ihn allerdings nicht in Frage. Warum auch? Mit „Tenet“ kann sich Nolan in dem von ihm geliebten Genre ganz nach Gusto austoben und pfeift dabei sogar auf physikalische Gesetze:

„Es geht darum, sich der Kindheitserinnerungen an jene Filme gewahr zu werden. Es geht darum, wie es sich anfühlt, an einen neuen, frischen Ort zu gehen. Es muss einen dahin führen, wo man noch nie zuvor gewesen ist. Und das ist der Grund, warum es bislang niemandem gelungen ist, eine eigene James-Bond-Version oder so zu kreieren. Das funktioniert so nicht.“

Für Nolang geht es mit „Tenet“ also darum, diese kindliche, vielleicht sogar naive, Begeisterung für völlig Neues und Fremdartiges auf die Leinwand zu bringen. Das Publikum soll „Tenet“ sehen und mit einem Staunen reagieren, wie es das schon lange nicht mehr getan hat. Das klingt in der Tat nach einem enorm hohen Maßstab. Aber da bereits die ersten beiden Trailer für kollektives Staunen und Kopfkratzen gesorgt haben, darf man Nolan getrost zutrauen, die Filmwelt einmal mehr auf den Kopf zu stellen, wenn „Tenet“ voraussichtlich am 16. Juli 2020 in den Kinos startet.

Nolan dürfte bei diesen Fragen zum Agenten Ihrer Majestät keine Probleme haben. Wie sieht es da bei euch aus? Testet euer Wissen:

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