Wie es bei den MCU-Filmen durchaus üblich ist, hat auch „Spider-Man: Far From Home“ eine Überraschung im Ärmel. Die wurde aber schon im Vorfeld im Film clever angedeutet und Fans entdecken immer mehr dieser Tricks.

– Achtung: Es folgen Spoiler zu „Spider-Man: Far From Home“! –

Fans der Marvel-Comics wussten es schon im Vorfeld und „Spider-Man: Far From Home“ bestätigte die Vorahnung: Natürlich ist Mysterio (Jake Gyllenhaal) auch im MCU der Böse und selbstverständlich hat er nicht wirklich Superkräfte. Vielmehr nutzt Spider-Mans Gegenspieler clevere Tricks, Illusionen und Drohnen, um eine außerweltliche Bedrohung vorzutäuschen.

Wie gut der Film die Wahrheit über Mysterio und die Elementals schon vor der großen Enthüllung versteckt hat, bemerken die Fans nach und nach. Bestes Beispiel: Bereits am Anfang des Films beobachtet Mysterio Peter Parker (Tom Holland). Er ist deutlich vor ihrem offiziell ersten Treffen im Hintergrund mit einem Hemd und einer Mütze zu sehen, wie das verschwörerische Bild von Jake Gyllenhaal und „Far From Home“-Regisseur Jon Watts beweist.

Auch einige der Easter Eggs waren clever versteckt:

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„Spider-Man: Far From Home“: 22 Easter Eggs, die sich im MCU-Film verstecken

„Far From Home“: Ein genauer Blick auf die Elementals lohnt sich

Das ist aber bei weitem noch nicht alles. Ein Reddit-User hat nach wiederholter Sichtung von „Far From Home“ weitere Vorzeichen entdeckt. So wird Peter beispielsweise beim Kampf gegen den Wasser-Elemental in Venedig zunächst nicht nass, weil selbst das Wasser teilweise zur Projektion gehört. In Prag wird zudem das Auto von Nick Fury (Samuel L. Jackson) von dem Feuer-Elemental getroffen, am Fahrzeug sind anschließend aber Einschusslöcher zu sehen, da auch hier das Feuer natürlich nicht echt ist. Stattdessen sorgten Drohnen für den Kampfschaden, nur eben den falschen.

Ein weiteres gutes Beispiel ist die Szene auf dem Dach, wenn Peter traurig ist und Mysterio scheinbar zu ihm hochfliegt, um ihm Gesellschaft zu leisten. Dabei geht die Kamera deutlich von der Tür hinter Peter nach vorne, bis zum sitzenden Mysterio. Die Kamera ist hier der eigentlichen Bewegung von Mysterio gefolgt, der selbstredend nicht wirklich hochfliegen konnte. In Wahrheit war er unsichtbar und lief unbemerkt von der Tür zum Rand des Daches.

In Venedig wiederum sind im Wasser klar die einzelnen Drohnen zu erkennen, bevor der Wasser-Elemental angreift. Drei einzelne Objekte können identifiziert werden, was bei einem zusammenhängenden Wasser-Elemental wohl nicht der Fall wäre. Zudem ist in Venedig im Hintergrund einer der Handlanger von Mysterio zu sehen, wenn MJ (Zendaya) den italienischen Blumenverkäufer unsanft wegschickt.

Auch an anderen Stellen des Films tauchen immer mal wieder einzelne Handlanger von Mysterio auf. In wie vielen Szenen genau im Hintergrund sie zu sehen sind und was sich dort sonst noch alles versteckt, erfahren wir wohl erst, wenn „Spider-Man: Far From Home“ als DVD und Blu-ray erscheint. Marvel-Fans werden es sich wohl erneut nicht nehmen lassen, dann jede einzelne Szene des Films genau unter die Lupe zu nehmen.

Müsst ihr die vergangenen MCU-Filme erneut unter die Lupe nehmen? Testet euer Wissen:

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