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„Predator“-Reihe wird wiederbelebt: „Prey“-Regisseur dreht neuen Film – und das ist nicht alles

„Predator“-Reihe wird wiederbelebt: „Prey“-Regisseur dreht neuen Film – und das ist nicht alles
© Imago/Picturelux

Mit „Prey“ gelang Regisseur Dan Trachtenberg das schier Unmögliche: Er hauchte der „Predator“-Reihe neues Leben ein. Nun dreht er einen weiteren Film.

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Prey

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Was war das bloß für eine unfassbar atemlose Tour de Force, die Filmemacher Dan Trachtenberg vor rund zwei Jahren den ausgehungerten „Predator“-Fans zugemutet hat: Wenn man so will, hatten Fans 32 Jahre auf einen würdigen Nachfolger zum unerreichbaren wie kultigen Original mit Arnold Schwarzenegger von 1987 und der originellen, wenn auch formelhaften Fortsetzung von 1990 mit Danny Glover gewartet.

Lässt man die Crossover-Filme „Alien vs. Predator“ und „Aliens vs. Predator: Requiem“ außen vor, waren sowohl „Predators“ von 2010 als auch „Predator: Upgrade“ von 2018 herbe Enttäuschungen. Der eine kopierte schlicht den Schwarzenegger-Klassiker, der andere wusste einfach nicht, was einen „Predator“-Film ausmacht. Und das, obwohl hier Shane Black („Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“) als Regisseur die Richtung vorgab. Der 62-Jährige war beim 1987er-Film sowohl Teil der Besetzung als Hawkins als auch für Drehbuchänderungen am Set zuständig.

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Es brauchte erst einen „Predator“-Film, der nicht einmal den gleichen Titel wie die bisherigen Filme trägt. Und dennoch ist Trachtenbergs „Prey“ die würdigste aller Fortsetzungen. Denn sie erzählt eine wirklich neue Geschichte in einem völlig neuen Setting und vergisst dabei nicht, das ein oder andere Easter Egg einzubauen, um die treuen Fans zu belohnen. Der ungleiche Kampf der jungen Naru (Amber Midthunder) vom Volk der Comanchen 1719 gegen ein junges und ungestümes Mitglied der Yautja, besser bekannt als Predators, inszenierte Trachtenberg unheimlich packend, mit den nötigen Gewaltspitzen und mit gesellschaftskritischen Untertönen versetzt, die sich niemals aufdrängten.

Es ist ein Jammer, dass „Prey“ keinen Kinostart erhalten hat, sondern direkt im Streaming landete, hierzulande über Disney+. Im Interview mit Uproxx zeigte sich Trachtenberg seinerzeit enorm enttäuscht über diese Entscheidung:

„Ich meine, wir haben den Film so konzipiert, dass er ein großes Kinoerlebnis werden soll. Und die Kehrseite ist, dass er so nun nicht veröffentlicht wird. Man kann ihn also nicht im Kino sehen.“

Doch nun könnte er eventuell doch noch die Gelegenheit erhalten, einen „Predator“-Film ins Kino zu bringen: Wie The Hollywood Reporter berichtet, arbeiten 20th Century Studios und Trachtenberg an einem weiteren, völlig neuen Film innerhalb dieses Sci-Fi-Actionhorror-Franchise. Und der Film hat bereits einen (Arbeits-)Titel, der „Badlands“ lautet. Weitere Details, etwa zur Handlung oder zu potenziellen Stars, sind aktuell noch unter Verschluss. Sicher ist anscheinend nur, dass „Badlands“ in der näheren Zukunft spielen und ebenfalls eine weibliche Hauptfigur haben wird. Solltet ihr es bislang versäumt haben, „Prey“ zu schauen, dann werft einen Blick in den Trailer:

Prey | Trailer deutsch

Ganzes „Predator“-Universum: „Prey 2“ soll ebenfalls in Arbeit sein

Genauso wie bei „Prey“ hat Dan Trachtenberg das Drehbuch erneut gemeinsam mit Patrick Aison verfasst. Die Dreharbeiten könnten, wenn alles klappt, bereits im Juni dieses Jahres beginnen. Solltet ihr zu den Fans gehören, die sich eine direkte Fortsetzung zum jüngsten „Predator“-Ableger gewünscht und jetzt gerade etwas enttäuscht reagiert haben, dürft ihr euch ebenfalls freuen: Wie es heißt, sollen die Verantwortlichen von 20th Century Studios und Disney/Hulu dermaßen vom Erfolg von „Prey“ überrumpelt worden sein, dass sie nun eine ganze Armada an neuen „Predator“-Filmen planen.

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So soll das Universum auch um „Prey 2“ erweitert werden, in dem es zurück zu Amber Midthunders Naru und ihrem Volk geht. Interessant wäre diese Fortsetzung schon allein deswegen, weil es – man mag es kaum glauben – bislang nicht eine einzige Rückkehr eines Stars innerhalb des „Predator“-Franchise gegeben hat. Midthunder hatte bereits signalisiert, dass sie bereit wäre, erneut gegen den intergalaktischen Jäger anzutreten. Bleibt nur die Hoffnung, dass Disney hier nicht den gleichen Fehler wie beim Marvel Cinematic Universe (MCU) und „Star Wars“ begeht und die Fans regelrecht übersättigt.

Ihr liebt die Kombination aus Sci-Fi und Horror und kennt so gut wie alle Filme dieses Subgenres? Dann wagt euch an unser Quiz:

Space-Horror: Erkennst du diese 15 Sci-Fi-Horrorfilme am Bild?

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