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„Predator“-Star lobt Actionhorror „Prey“: Neuer Film übertrumpft sogar das Original

„Predator“-Star lobt Actionhorror „Prey“: Neuer Film übertrumpft sogar das Original
© 20th Century Studios/David Bukach

Seit wenigen Tagen steht der Actionhorror „Prey“ über Disney+ zur Verfügung. Und die Begeisterung ist groß. Selbst ein „Predator“-Star lobt den Film.

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Wie gehässig waren doch die Kommentare im Vorfeld: Von „wokem Scheißdreck“ war da die Rede, von einem „langweiligen Setting ohne echte Gegner*innen für den Predator“. Viele Fans hatten aber nach „Predator – Upgrade“ schlicht Angst, einmal mehr einen halbgaren Versuch zu erhalten, die Faszination des Originals von 1987 mit Arnold Schwarzenegger einzufangen. Aber wenn „Prey“, der neue „Predator“-Film von Regisseur Dan Trachtenberg mit Amber Midthunder in der Hauptrolle als junges Comanchen-Mitglied Naru, eines bewiesen hat, dann, dass „bigger is better“ nicht immer zutreffen muss. In der Tat hat die Reihe nicht einen noch größeren und gefährlicheren Predator sowie noch größere Waffen für die Menschen gebraucht, sondern eine Rückbesinnung auf das Urprinzip der Actionhorror-Reihe: die Jagd.

„Prey“ ist alles andere als eine verweichlichte „Predator“-Version für die Generation Woke: Trachtenbergs Film ist stringent erzählt, rasant inszeniert, ziemlich blutig und zeigt den Yautja, so nennt sich das Volk der Predator selbst, endlich wieder als eine furchterregende Präsenz, die Angst einflößt und Ehrfurcht gebietet. Wenn der intergalaktische Trophäenjäger kommt, dann macht er vor nichts Halt. Genau das hat in all den Filmen spätestens nach „Predator 2“ so sehr gefehlt. Alles nach den ersten beiden Filmen, für manche schon nach dem Original, war nur noch Action – von Horror fehlte jegliche Spur.

„Prey“ dürft ihr auf keinen Fall verpassen: Jetzt auf Disney+ streamen

Es hat 32 Jahre beziehungsweise sogar 35 Jahre gedauert, bis endlich wieder jemand in Hollywood verstanden hat, was „Predator“ ausgezeichnet hat: Nicht etwa die dicken Wummen der muskelbepackten Spezialeinheit unter Testosteron-Imperator Major Alan „Dutch“ Schaefer (Arnold Schwarzenegger), sondern die Tatsache, dass sie damit nichts gegen den Yautja anrichten konnten.

Die dickste Wumme überhaupt schleppte seinerzeit Jesse Ventura als Blain Cooper mit sich durch den Dschungel; und zwar eine GE134 Minigun, die 6000 Schuss pro Minute abfeuern kann. Die Waffe gibt es zwar wirklich, halten und auch noch damit feuern könnte sie jedoch kein Mensch mit bloßen Händen. Und von genau jenem „supergeilen Dinosaurier“ gibt es nun großes Lob für „Prey“:

„‚Prey‘ – großartiger, großartiger Film. Amber Midthunder, du hast definitiv keine Zeit zum Bluten (Kult-Spruch aus dem Original, Anm. d. Red.). Willkommen in der ‚Predator‘-Familie. Dan Trachtenberg: Danke, dass du so einen durchdachten, kreativen und wunderbaren Film gemacht hast.“

Ihr glaubt nicht einmal an das Wort von Jesse Ventura? Dann werft noch einmal einen Blick in den fantastischen Trailer zu „Prey“ in unserem Video.

Vertane Kinochance für „Prey“? Wahrscheinlich nicht!

Lob vom ehemaligen Wrestler, Schauspieler und Gouverneur des US-Bundesstaates Minnesota: Eine bessere Bestätigung kann es für das Team um Trachtenberg kaum geben. Außer natürlich von Arnold Schwarzenegger und Original-Regisseur John McTiernan höchstselbst. In einem Punkt hat „Prey“ das Original bereits übertroffen, auf der Bewertungsseite Rotten Tomatoes hat der Film von Kritiker*innen eine Bewertung von 93 Prozent erhalten. Damit liegt er weit vor „Predator“ mit 80 Prozent. Lediglich bei den Publikumsbewertungen liegt das Original mit 87 Prozent noch vorne, während „Prey“ hier (noch) auf 81 Prozent kommt. Alle anderen „Predator“-Filme stinken gegen diese beiden Ableger mächtig ab.

Da stellt sich nun natürlich unweigerlich die Frage, ob Disney mit der Entscheidung falsch gelegen hat, „Prey“ direkt über Disney+ zu veröffentlichen, statt dem Film einen ursprünglich angedachten Kinostart zu gewähren. Trachtenberg selbst zeigte sich ja schwer enttäuscht von diesem Entschluss. Allerdings muss man auch sagen, dass hier einfach das Risiko zu hoch war. Und der Grund liegt im Totalausfall „Predator – Upgrade“. Der Film war so eine Enttäuschung, dass man bei Disney zu Recht befürchtete, dass nicht einmal die Fans für „Prey“ ins Kino gehen würden, geschweige denn das allgemeine Publikum. So wäre der Film womöglich gnadenlos gefloppt, was am Ende nur Verlust bedeutet hätte. Jetzt hat das Studio dagegen einen astreinen Disney+-Geheimtipp, für den allein sich ein Abo lohnt. Wobei Geheimtipp nicht mehr wirklich zutrifft bei all den begeisterten Stimmen da draußen.

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