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„Planet der Affen: New Kingdom“: Ende und offene Fragen – diese Hinweise gibt Regisseur Wes Ball

„Planet der Affen: New Kingdom“: Ende und offene Fragen – diese Hinweise gibt Regisseur Wes Ball
© 20th Century Studios

Der vierte „Planet der Affen“-Film lässt aktuell das Sci-Fi-Herz höherschlagen. Ein paar Fragen und Handlungsstränge bleiben allerdings offen…

Bereits seit gut sechs Jahrzehnten halten die Geschichten vom „Planet der Affen“ Sci-Fi-Interessierte in Atem – nicht nur in Romanform, sondern vor allem auf der Kinoleinwand. Mit dem vierten Reboot- und insgesamt zehnten Film zieht die „Planet der Affen“-Reihe aktuell wieder das Publikum in die Kinos. Und „New Kingdom“ ist genau das, was er verspricht, nämlich ein spannender Neustart, der mehrere Hundert Jahre nach Caesars Geschichte und damit dem Ende von „Planet der Affen: Survival“ (2017) spielt. In Anbetracht der verstrichenen Zeit kommen im Laufe des Films, vor allem aber gegen Ende, ein paar Fragen auf, denen wir an dieser Stelle nachgehen wollen. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sei entsprechend vor dem Weiterlesen und Spoilern gewarnt.

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– Achtung, es folgen Spoiler zu „Planet der Affen: New Kingdom“ –

„New Kingdom“-Ende: Status quo bei Mae und Noa

Nachdem Mae (Freya Allan) ihr Ziel erreicht und die Dekodierungsdiskette entwendet hat, flutet sie, wie zuvor mit Noa (Owen Teague) geplant und vorbereitet, den Bunker und das umgebende Camp von Proximus‘ (Kevin Durand) Clan. Danach gehen ihre Wege vorerst auseinander. Während Mae sich recht problemlos davonstehlen kann, muss Noa erst die Fluten und einen rachsüchtigen Gorilla überwinden, um im Anschluss mithilfe seiner Adler auch Proximus zur Strecke zu bringen.

Die Abschiedsszene der beiden Protagonist*innen eröffnet Noa, der sich wieder in seinem Heimatdorf befindet und mit den verbliebenen Clanmitgliedern fleißig mit dem Wiederaufbau beschäftigt ist. Mae besucht ihn, um sich – mit einem Revolver für alles gewappnet – von ihrem einstigen Verbündeten zu verabschieden. Nach allem, was vorgefallen ist, haben sie nach wie vor Schwierigkeiten, einander zu vertrauen. Als Erinnerung an Caesars Botschaften, die zuvor Raka (Peter Macon) versucht hatte, den beiden zu vermitteln, übergibt Noa seinen symbolträchtigen Kettenanhänger an Mae. „Wichtig“ fügt er noch hinzu., während Mae Tränen über die Wangen laufen. So gehen die beiden auseinander und kehren zu ihresgleichen zurück – was es mit Maes letzter Szene auf sich hat, erforschen wir im nächsten Abschnitt.

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„Planet der Affen: New Kingdom“: Diese offenen Fragen muss eine Fortsetzung beantworten

Anknüpfend an das Ende wollen wir uns zunächst den Fragen rund um Mae, den Virus und weitere noch lebende Menschen widmen und ein wenig spekulieren. Im Anschluss betrachten wir die Affen.

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Warum kann Mae sprechen?

Maes letzte Momente am Ende des Films lösen ihre Mission final auf: So wie es aussieht, gehört sie zu einer Gruppe von Bunker-Bewohner*innen, die sich vollständig isoliert hinter dicke Mauern zurückgezogen haben. Wahrscheinlich konnten sie auf diese Weise der Affengrippe, ihren meist tödlichen, andernfalls degenerativen Folgen, entgehen und bis in die aktuelle Handlungszeit überleben. Wie unter anderem Screen Rant spekuliert, ist Mae hier aufgewachsen und deshalb sprachbegabt und genauso intelligent, wie es die Menschen vor dem Virus-Ausbruch waren.

Wer sind die Bunker-Bewohner?

Abgeschnitten von der Außenwelt konnten die Bewohner*innen des Bunkers überleben und bilden eine eigene kleine Gesellschaft. Mithilfe der von Mae beschafften Dekodierungsdiskette gelingt es ihnen, die umliegenden Satelliten wieder in Betrieb zu nehmen und damit eine weitere menschliche Siedlung zu kontaktieren. Bisher ist unklar, ob sie die Nachfahr*innen von bereits während des Virus-Ausbruchs lebender Menschen sind oder ob es immune Menschen gab, die die Räumlichkeiten erst Jahrzehnte nach der Pandemie für sich erschlossen haben. Moderne Technik, Wissen über die Menschheitsgeschichte und ihren Untergang konnten die Bunkerwände und ihre Bewohnenden jedenfalls bewahren.

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Wie Regisseur Wes Ball im Interview mit The Hollywood Reporter verraten hat, waren ihm die finalen Einstellungen im Bunker besonders wichtig: „[…] deshalb sieht man am Ende Dichen Lachman […]. Ich weiß, es sind nur drei Einstellungen, aber ich versuche, eine Figur zu etablieren, von der in Zukunft mehr sehen wollen.“ Außerdem findet er die Idee spannend, zukünftig zu erforschen, „wie die Menschheit versuchen könnte, die Welt von den Affen zurückzuerobern und eine neue Ära des Krieges zwischen Affen und Menschen einzuleiten.“ So oder so sollte eine potenzielle Fortsetzung spannende Details über die Bunker-Bewohner*innen bereithalten.

Hat sich Mae mit der Affengrippe angesteckt?

Die Kolleg*innen von Screen Rant haben außerdem die Frage aufgeworfen, warum Mae am Ende nicht (zurück) in den Bunker darf. Womöglich hat sie sich durch ihre Reise und den Kontakt mit den Affen ebenfalls mit dem Virus angesteckt – entsprechende Veränderungen waren bisher jedoch nicht zu erkennen. Vielleicht legen die Sicherheitsmaßnahmen des Bunkers aber auch generell fest, dass jeglicher physischer Kontakt mit Menschen aus der Außenwelt verboten ist. Wer die schützenden Räumlichkeiten also erst einmal verlassen hat, darf sie im Umkehrschluss nie wieder betreten.

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Welche Maßnahmen trifft Noa für seinen Clan?

Noa scheint sich am Ende von „Planet der Affen: New Kingdom“ vollends der Gefahr bewusst zu sein, die sowohl von anderen Affen-Clans ausgeht, vor allem aber von den (intelligenten) Menschen –  auch wenn er die volle Tragweite im Detail noch nicht erfassen kann. Regisseur Ball bestätigt (siehe oben), dass die zentrale Frage für weitere Filme diejenige ist, ob Menschen und Affen friedlich zusammen oder zumindest nebeneinander leben können. Dafür sind Noa und Mae wohl essenzielle Bestandteile, denn „wenn es eine Chance auf Frieden zwischen diesen Spezies gibt, dann wahrscheinlich zwischen diesen beiden Figuren, egal, was passiert“.

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Der bisher eher friedliebende Noa wird also zumindest für weitere Angriffe gewappnet sein wollen. Schutzwälle, Mauern oder andere Barrieren, die es zum Dorf zu überwinden gilt, sind denkbar. Dass er eine Armee ausbilden lässt und sie mit Waffen ausstattet, wie es Proximus getan hat, halten wir für unwahrscheinlich. Gewissheit kann aber nur „Planet der Affen 5“ bringen.

Blick in die Sterne – geht es für die Affen in den Weltraum?

Ein wiederkehrender, magischer Moment ist der Blick in die Sterne, der erst Noa, dann Mae und am Ende auch Soona (Lydia Peckham) fasziniert in den Bann zieht. Vor dem Hintergrund, dass Ball und seine Mitverantwortlichen sich am Originalfilm von 1968 orientiert haben (via The Hollywood Reporter), kann man diese Szenen als Hinweis deuten, dass uns eine Fortsetzung ins All verschlagen könnte. Nach dem bisher bekannten Entwicklungsstand der Affen wäre dafür allerdings ein weiterer Zeitsprung vonnöten. Vielleicht gibt es andernorts aber schon jetzt derart hochentwickelte Siedlungen.

Alternativ zum Rückeroberungskampf der Menschen wäre auch für sie eine Flucht Richtung All denkbar…

Bis wir entsprechende Antworten erhalten, ist noch Geduld gefragt. Unser Quiz könnt ihr stattdessen jetzt sofort spielen:

„Planet der Affen“-Quiz: Wie gut kennst du die Primaten-Welt?

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