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Erster Trailer zu „Ghostbusters: Legacy“: Slimer und die Geisterjäger sind zurück!

Hy Quan Quach |

© Sony Pictures

Der erste Trailer zu Jason Reitmans direktem „Ghostbusters“-Nachfolger ist endlich da. Erste Storydetails zu „Ghostbusters: Legacy“ enthüllen bereits, worauf der Fokus liegt.

Als Dan Aykroyd, Schöpfer der „Ghostbusters“, nach dem 2016er Misserfolg der rein weiblichen Geisterjägerinnen um Melissa McCarthy und Kristen Wiig eine direkte Fortsetzung mit der Original-Besetzung ankündigte, war die Freude groß bei den Fans. Aber da hatten sie auch noch Hoffnung, dass es sich tatsächlich um eine handeln würde, in der die noch lebenden Mitglieder Bill Murray als Peter Venkman, Ernie Hudson als Winston Zeddemore und Aykroyd höchstselbst als Dr. Raymond Stantz wieder auf Geisterjagd gehen würden. Harold Ramis, der Dr. Egon Spengler verkörperte, starb 2014 völlig überraschend.

Nun gibt es einen ersten Einblick in die Welt von „Ghostbusters: Legacy“. Und so wie es aussieht, konzentriert sich der Film von Regisseur Jason Reitman auf eine alleinerziehende Mutter, ihre beiden Kinder und ihre gemeinsame Verbindung zu den Geisterjägern. Jason Reitman hat die Zügel von seinem Vater Ivan Reitman übernommen, der bei „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ von 1984 und „Ghostbusters 2“ von 1989 Regie führte.

Ein vergessener Mythos

Die Geisterjäger Spengler, Venkman, Stantz und Zeddemore, so wird es ersichtlich durch den Beitrag bei Vanity Fair, sind offenbar schon lange, lange nicht mehr im Einsatz. Ihre Heldentaten sind längst Teil der Geschichte, also vergessen. Und die Kids der Neuzeit wissen nicht, wer sie sind oder was sie getan haben. Die Geisterjäger sind zum Mythos vergangener Tage verkommen. Dass es sie mal gab, beweist nur noch der sogenannte „Manhattan Crossrip“, also der Vorfall aus „Ghostbusters“ mit Gozer und dem Marshmallow-Mann.

Seit 30 Jahren gab es laut dem ersten Trailer keine Geistersichtungen mehr. Bereits in „Ghostbusters 2“, der wenige Jahre nach dem ersten Teil spielte, waren die Geisterjäger auf Partyclown-Niveau reduziert worden, bevor ein weiterer Geistervorfall sie reaktivierte. Das ist aber drei Jahrzehnte her.

Das Schicksal einer Familie

Und in „Ghostbusters: Legacy“ wird der Fokus wohl auf der alleinerziehenden Mutter Callie (Carrie Coon aus „Fargo“) liegen, die zusammen mit ihren Kindern Trevor (Finn Wolfhard aus „Stranger Things“) und Phoebe (McKenna Grace) aufs Land in eine kleine Stadt im US-Bundesstaat Oklahoma zieht. Das Haus ist ein Erbstück von Callies Vater, einem Mitglied der ursprünglichen Geisterjäger: Spengler. Denn im Haus finden sich überall Spuren und Instrumente, die an seine parapsychologische Tätigkeit erinnern, so etwa ein PKE-Meter zum Erfassen von Geistern und eine Geisterfalle. In der Scheune macht Trevor dann sogar die Entdeckung schlechthin: Das Ectomobil der Geisterjäger, auch Ecto-1 genannt, rostet hier vor sich hin.

Während also Trevor und Phoebe langsam hinter das Geheimnis ihres ihnen unbekannten Großvaters kommen, ist ihr Lehrer Herr Grooberson (Paul Rudd) ein leidenschaftlicher Fan der vergessenen Helden aus vergangenen Tagen. Er selbst war ein Kind, als der Manhattan-Crossrip-Vorfall passierte. Und seltsame Geschehnisse in einer verlassenen Mine in der Nähe der Kleinstadt wecken wiederum das Bestreben der Kinder, in die Fußstapfen ihres berühmten Verwandten zu treten. Denn überhaupt ist die Kleinstadt selbst voller Geheimnisse – und nicht nur guten.

Seht hier nochmal den ersten Teaser-Trailer zum kommenden „Ghostbusters: Legacy“:

Doch nur Cameo-Auftritte für Bill Murray und Co.?

Durch die enthüllten Storydetails wird klar, dass Bill Murray, Dan Aykroyd und Ernie Hudson sowie die weiteren Darsteller wie Annie Potts und Sigourney Weaver aus den ersten beiden Filmen womöglich nur kurze Cameos absolvieren werden. Der Film von Jason Reitman wird also zwar ein direkter Nachfolger, aber keiner, der die alte Riege in den Mittelpunkt rückt.

Bei Rick Moranis ist ein Wiedersehen aber höchstwahrscheinlich ausgeschlossen. Nach dem Tod seiner Ehefrau Anne Moranis 1991 zog er sich immer mehr aus Hollywood zurück, um mehr für seine Kinder da zu sein. 1997 stand er das letzte Mal vor der Kamera. Und schon einen Cameo-Auftritt im 2016er „Ghostbusters“ lehnte er ab, während viele seiner Kollegen – selbst Bill Murray – einen kurzen Auftritt hatten.

Aber vielleicht ist es auch die richtige Entscheidung, den Fokus nicht auf die alte Riege zu legen? „Die Freude, einen Film wie diesen zu schreiben, besteht darin, sich vorzustellen, wie der Motor des Ecto-1 erstmals wieder aufheult, oder der Moment, wenn das Licht des PKE-Meters wieder aufleuchtet und einen zum eigenen Schicksal führt“, so Jason Reitman, der das Drehbuch gemeinsam mit Gil Kenan verfasste. Und genau diese Freude können auch nur solche empfinden, die beim Begriff „Ghostbusters“ nicht nur mit den Schultern zucken.

Wie gut kennt ihr euch mit den Kultfilmen der 80er-Jahre aus? Testet euch:

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