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Es war einfach zu viel: Darum baute „Black Widow“ absichtlich ein MCU-Logikloch ein

Es war einfach zu viel: Darum baute „Black Widow“ absichtlich ein MCU-Logikloch ein
© Disney

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

In ihrem Solo-Film befand sich Natasha Romanoff am Ende in einer scheinbar aussichtslosen Lage. Doch wie entkam sie dieser letztlich doch?

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– Achtung: Es folgen Spoiler zu „Black Widow“ und „Avengers: Endgame“! –

In ihrem ersten Solo-Film im Marvel Cinematic Universe (MCU) bekam es Natasha Romanoff (Scarlett Johansson) auch mit einem alten Bekannten zu tun: Thaddeus Ross (William Hurt). Der US-Außenminister leitete am Anfang von Black Widow die Suche nach der Marvel-Heldin, da diese aufgrund der Ereignisse in „The First Avenger: Civil War“ als kriminell eingestuft wurde.

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Natasha gelang es wenig überraschend, ihre Spur schnell zu verwischen, weswegen wir Ross erst am Ende von „Black Widow“ wiedersahen. Da erwartete die Protagonistin dann aber eigentlich eine scheinbar ausweglose Situation: In den Ruinen des abgestürzten Roten Raums stellte sie sich freiwillig Ross und seinen Handlangern, damit ihre Familie um Yelena (Florence Pugh) und die anderen Black Widows fliehen konnten.

Das spiegelt natürlich thematisch passend ihre selbstlose Aufopferung in „Avengers: Endgame“ für ihre Familie. Allerdings gibt es da ein großes Problem: Wir erfuhren in „Black Widow“ nie, wie Natasha ihre Freiheit wiedererlangte. Das war aber anscheinend Absicht.

Unser Video verrät euch, wie anders die Avengers vor über 40 Jahren aussahen:

„Black Widow“-Regisseurin begründet Logikloch

Laut Regisseurin Cate Shortland war diese Frage bewusst nicht beantwortet worden. Im Interview mit The Wrap meinte die Filmemacherin:

„Das war Absicht, denn wir wollten die Frage offenlassen, wie sie entkommt, anstatt Gefahr zu laufen, das Publikum mit einem weiteren Kampf zu ermüden. Wir wollten euch durch die Frage, wie sie ihren Einfallsreichtum nutzt, mit einem Hochgefühl entlassen. Denn das tat sie. Und es ist wahrscheinlich, würde ich sagen, dass sie sich aus dieser Situation durch Verhandeln befreite. Aber ich weiß es nicht.“

Die Verantwortlichen haben sich also offensichtlich keine genaue Antwort dafür überlegt, wie Natahsa mit Ross fertiggeworden ist. Anscheinend wollten sie den Film zu einem Abschluss bringen und uns eine entsprechende Szene nach dem großen actionreichen Finale ersparen. Das wirft aber eben eine große Frage auf.

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Wie entkam Natasha beim „Black Widow“-Ende Ross?

Das nächste Mal sahen wir die Marvel-Heldin mit Mason (O-T Fagbenle) nach einem kurzen Zeitsprung. Da trug Natasha neben Yelenas Jacke ihre blonden Haare zur Schau. Mason überraschte sie mit einem Quinjet, den Black Widow dazu nutzte, um mit Captain America (Chris Evans) die Insassen des Raft-Gefängnisses zu befreien, was wir am Ende von „Civil War“ schon gesehen haben.

Doch wie wurde diese vermeintlich ausweglose Situation mit Ross aufgelöst? Entkam ihm Natasha erneut? Ließ Ross sie sogar gehen? Aber falls ja, warum? Immerhin befreite sie die Held*innen, die Ross eingesperrt hatte und die er in seinem kurzen Auftritt in „Avengers: Infinity War“ am liebsten erneut hätte verhaften lassen.

 

Die einzig naheliegende Lösung, sofern Natasha eben nicht die Flucht gelang, wäre allerdings, dass Ross mit ihr einen Deal einging. Der würde dann jedoch die nächste Frage aufwerfen: Hat Natasha den Außenminister direkt nach ihrer Freilassung hintergangen, um ihre Avengers-Familie zu befreien? Oder war dies tatsächlich Teil von Ross‘ Plan und er spielte ein doppeltes Spiel? Um ein hartes Gesetz politisch gut verkaufen zu können, kann es natürlich nicht schaden, ein paar Negativbeispiele vorzubringen. In „Avengers: Endgame“ sahen wir Ross zum bislang letzten Mal bei der Beerdigung von Tony Stark (Robert Downey Jr.), wo er offensichtlich kein Problem mehr mit den Held*innen hatte. Das kann aber selbstverständlich auch daran gelegen haben, dass sie gerade das Universum gerettet hatten.

Im MCU werden solche Fragen gerne aufgeklärt, auch wenn man auf Antworten gegebenenfalls etwas länger warten muss. Könnte also ein künftiges Projekt noch Licht in die Angelegenheit bringen? Yelena kehrt immerhin in „Hawkeye“ zurück, eventuell kann sie das Mysterium auflösen. Ansonsten stehen die Chancen nicht schlecht, dass „Black Widow 2“ irgendwann in den Kinos erscheint. Natashas Vergangenheit dürfte da eine Rolle spielen, auch wenn Yelena ihre Rolle übernehmen könnte.

Wie gut habt ihr bei den bisherigen MCU-Filmen und -Serien aufgepasst? Findet es heraus:

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