„Ant-Man and the Wasp“: Was bedeuten Ende & Post-Credit-Scene? (Spoiler!)

Author: Daniel JohnsonDaniel Johnson |

Ant-Man and the Wasp Poster

Auch in Marvels Sommer-Blockbuster „Ant-Man and the Wasp“ (Kinostart: 26. Juli 2018) liefern Ende und Abspann den ein oder anderen Hinweis auf künftige Herausforderungen für die Helden des Marvel Cinematic Universe. Was das Ende und die Post-Credit-Szenen im zweiten Ant-Man-Film bedeuten, erfahrt ihr hier. Achtung: Spoiler folgen!

Das Ende von „Ant-Man and the Wasp“ erklärt

Am Schluss von „Ant-Man and the Wasp“ erwartet uns zunächst ein waschechtes Happy-End für Marvels kleinste Helden: Scott Langs (Paul Rudd) erneuter auffälliger Auftritt als Giant-Man auf den Straßen San Franciscos kann ihm vom FBI nicht nachgewiesen werden und Sonny Byrch (Walton Goggins) und seine Komplizen gestehen mehr Verbrechen, als ihnen lieb ist. Die aus dem Quantenreich befreite Original-Wasp Janet (Michelle Pfeiffer) heilt Ava alias Ghost (Hannah John-Kamen) von ihren qualvollen Phasenschüben zwischen den Dimensionen, worauf Ava mit Bill „Goliath“ Foster (Laurence Fishburne) untertaucht. Vermutlich wird kaum einer dieser Handlungsstränge nach dem Ende des Films folgenschwere Fragen aufwerfen, eine Sache hat dann aber doch verblüfft: Die Heilung von Ava durch Janet.

Nach drei Jahrzehnten im Quantenexil kommt die ursprüngliche Wasp mit mindestens einer ungewöhnlichen Fähigkeit zurück: Per Handauflegen stabilisiert sie die immer mit einem Bein in einer anderen Realität stehende Ava. Das Reich der Quanten wird in den Marvel-Filmen immer wichtiger und vermutlich wird die Handlung von „Avengers 4“ dominiert von Hank Pyms (Michael Douglas) Quantenphysik, dem in „Doctor Strange“ eingeführten Multiversum und – wenn die triste Realität ins Reine gebracht werden soll, die Thanos in „Avengers: Infinity War“ geschaffen hat – Zeitreisen. Dass nun schon in „Ant-Man and the Wasp“ mit Janet eine Marvel-Heldin die Fähigkeit erlangt, die Quantenebene mit bloßen Händen (heißt: technologie- und magiefrei) zu beeinflussen, legt den Grundstein für den Endkampf gegen Thanos früher als erwartet – Fans des MCU haben diese Kraft nur Captain Marvel zugetraut.

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Was bedeuten die Mid- und die Post-Credit-Szene des „Ant-Man and the Wasp“-Abspanns?

Die Mid-Credit-Szene im Abspann von „Ant-Man and the Wasp“ ist das eigentliche Ende des Films. Nach dem Happy-End trifft auch die im Infinity War verdächtig abwesenden Helden des Ant-Man-Franchise das schicksalhafte Fingerschnippen des verrückten Titanen Thanos am Ende von „Avengers: Infinity War“ (und nein, der im dritten Avengers-Film erwähnte Verweis auf Scott Langs Hausarrest erklärt noch immer nicht, warum Ant-Man beim Ende der Welt nicht angerufen wird – er wäre bestimmt gekommen).

Als Scott von Hank, Janet und Hope testweise in eine weiterentwickelte, mobile Version des Quantentunnels geschickt wird, um eine im subatomaren Raum vorherrschende Energie für spätere Zwecke zu ernten, bricht plötzlich die Funkverbindung zu Scott ab. Ant-Mans Rufe an seine Freunde bleiben ungehört – als zurück auf die Messinstrumente außerhalb des Tunnels geschnitten wird, sind von Hank, Janet und Hope nur noch die verräterischen Aschewolken übrig. Bösewicht Thanos hat die drei ausgelöscht und Scott ist im subatomaren Raum gefangen.

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Wie Ant-Man aus dem Quantum Realm wieder rauskommen soll, bleibt vorerst der Fantasie der Fans überlassen. Bislang fuhr Scott aber stets gut damit, den Rat seiner Mentoren zu ignorieren – vielleicht könnte er sich einen Zeitvortex suchen und direkt reinspringen, entgegen Janets expliziter Warnung kurz vor ihrem Tod? Immerhin wird „Avengers 4“ ein Zeitreisefilm, in dem Ant-Man eine zentrale Rolle spielen soll.

Die Post-Credit-Szene ringt der vorherigen Abspannszene nur noch einen letzten Gag ab: Die Straßen von San Francisco sind gespensterhaft still. Der Fernseher in Scott Langs Wohnung strahlt nur noch ein Testbild aus, doch wir hören jemanden Schlagzeug üben: Die noch immer auf Bernhardinergröße modifizierte Ameise braucht eine neue Beschäftigung.

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Der nächste der Marvel-Filme – und der letzte vor dem krönenden Abschluss dieser Ära des MCU in „Avengers 4“ – ist „Captain Marvel“, der am 8. März 2019 in den Kinos startet. Dort werden wir mit Sicherheit wieder recht häufig von Quanten á la Marvel hören.

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