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Ryan Reynolds Busengrapscher: Ist der "Deadpool"-Star genauso versaut wie seine Rolle?

Mit seiner oft anstößigen Marketingkampagne sorgte der Film “Deadpool” schon längst vor Kinostart für jede Menge Furore. Doch während die nicht immer jugendfreie Art ein unverzichtbarer Teil des Söldners mit der großen Klappe ist, hätte man von Schauspieler Ryan Reynolds vielleicht besseres erwarten könnten. 

“Deadpool” ist zotig, gewalttätig und an vielen Stellen, sagen wir es wie es ist, sexuell extrem aufgeladen. Und das ist auch gut so, denn genauso kommt der Charakter in den Marvel-Comics daher. Ryan Reynolds fühlt sich in seiner Rolle sichtlich wohl und scheint diese jetzt auch beizubehalten, wenn er nicht mehr im roten Ganzkörperkondom steckt. Blake Lively (“Für immer Adaline“), die Ehefrau des Kanadiers veröffentlichte ein Foto über ihren Instagram Account, auf dem Reynolds ihr völlig ungeniert an den Busen fasst.

Zugegeben, die Schauspielerin scheint das nicht zu stören. Im Gegenteil, sie nimmt es mit Humor und veröffentlicht den Schnappschuss sogar selbst. Zwar wird ihr dafür vorgeworfen, sie tue dem Feminismus keinen großen Gefallen, was sie anders zu sehen scheint. Stellt sich nur die Frage: Ist die etwas anrüchige Aktion ein weiterer Marketing-Gag oder ist Ryan Reynolds etwa genauso ungeniert wie seine Rolle?

Eins ist auf jeden klar, der Schauspieler ist für vieles offen. In einem Interview am roten Teppich auf der “Deadpool” Premiere (Variety berichtete) gab er nämlich zu, er habe nichts dagegen, wenn Deadpool in der Filmfortsetzung mit einem Mann zusammen wäre. Das wäre wiederum eine direkte Übertragung aus den Comics, denn Deadpool ist dort unverblümt pansexuell. In einer Welt, in der LGTB-Charaktere in auf Comics basierenden Kinofilmen vollständig fehlen, wäre ein ohnehin grenzüberschreitender Charakter wie Deadpool genau der Richtige, es den Serien aus den Marvel und DC Universen gleichzutun. Auf dem kleinen Bildschirm sind schwule und lesbische Helden und Schurken nämlich schon längst angekommen.

Ob es wirklich dazu kommt, bleibt natürlich erst einmal offen. Das bisherige Argument, man dürfe nicht große, aber weniger tolerante Märkte wie die Volksrepublik China vergrätzen, ist in “Deadpool”s Fall ohnehin hinfällig. Dort ist der Film , der in Deutschland am 11. Februar startet, nämlich ohnehin verboten.

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