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Leben & Werk

Kurz vor seinem Aids-Tod bekannte sich der von den Studios als Frauenheld lancierte und dieses Image zeitlebens pflegende Rock Hudson (eig. Roy Harold Scherer Jr., 1925-1985) öffentlich zu seiner Homosexualität. Sein Tod führte zur Gründung der American Aids Research Foundation durch seine ehemalige Filmpartnerin Elizabeth Taylor („Giganten“). Der gut aussehende und hoch gewachsene Hudson war vertraglich an die Universal Studios gebunden, wo er 1948 als Leutnant debütierte und in mehreren Western („Winchester 73„), Krimis („Ohne Skrupel“) und Melodramen („Nur du allein“) spielte. 1951 begann seine Zusammenarbeit mit dem auf kunstvolle Melodramen spezialisierten Douglas Sirk, der Hudson u.a. in „Die wunderbare Macht“ (egoistischer Millionär), „Was der Himmel erlaubt“ (Gärtner-Geliebter einer Witwe), „Duell in den Wolken“ (Journalist und Kunstflieger) und „In den Wind geschrieben“ (Geliebter der Frau seines besten Freundes) zu eindrucksvollen Leistungen führte. In dem Texas-Familien-Öl-Drama „Giganten“ fanden diese einen Höhepunkt: Er spielte einen Viehzüchter und Liz Taylors Ehemann und erhielt für diese Rolle eine „Oscar“-Nominierung. Hudson gründete die 7-Pictures-Produktionsgesellschaft und drehte ab 1959 eine Reihe von Liebeskomödien im chicen Ambiente und mit viel Verwechslungs- und Situationskomik („Bettgeflüster„, „Schick mir keine Blumen„). Für ein halbes Jahrzehnt waren Hudson und seine Partnerin Doris Day ein populäres Filmpaar. Hudson erwies sich als begabter Komödiant und drehte unter Howard Hawks „Ein Goldfisch an der Angel“, seine beste Rolle in diesem Genre. Anfang der 70er wandte er sich der TV-Arbeit zu und trat gelegentlich auf der Bühne auf. Seine Autobiografie erschien 1986 posthum.

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