Giganten

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   1956

Giganten: Chronik einer Viehzüchterfamilie, die durch eine Ölquelle zu unverhofftem Reichtum gelangt.

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Filmhandlung und Hintergrund

Giganten: Chronik einer Viehzüchterfamilie, die durch eine Ölquelle zu unverhofftem Reichtum gelangt.

Der texanische Rancher Bick Benedict besucht eine Farm in Maryland, um ein preisgekröntes Rassepferd zu kaufen. Er trifft auf Leslie, die Tochter des Besitzers, und verliebt sich in sie. Sie heiraten und kehren zusammen auf Benedicts Ranch zurück, wo sich die Geschichte ihrer Familien und die Rivalität mit dem Cowboy Jett Rink durch einen überraschenden Ölfund mit tragischem Ausgang schicksalshaft fortsetzt.

Chronik einer Viehzüchterfamilie, die durch eine Ölquelle zu unverhofftem Reichtum gelangt.

Darsteller und Crew

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  • „Besonders wertvoll”

    George Stevens episches Meisterwerk mit James Dean in seiner letzten Rolle.

    Jurybegründung:

    Der Film darf zu den Meisterleistungen des amerikanischen Filmschaffens gezählt werden. Das Buch ist in großen Dimensionen angelegt. Es umspannt die drei letzten Generationen und entwickelt in überzeugender Weise entscheidende menschliche und soziale Probleme, so wie sie sich für den amerikanischen Menschen darstellen. Diese ungeheure Stoffülle wird dadurch bewältigt, daß der Film zwischen den verschiedenen Episoden und auch den einzelnen Szenen und Schauplätzen durchweg harte Schnitte legt, aber die Szenen selber in einer letzten Detailliertheit und geistigen Prägnanz ausspielt. Dadurch gelingt es dem Film, trotz der Vielfalt der Personen, der Milieus, der Schauplätze und auch der äußeren Ereignisse, die einzelnen Themen genau zu treffen und die Probleme nicht nur flüchtig anzureißen, sondern repräsentativ darzustellen. Zu diesen Themen- und Problemkreisen gehören nicht nur das Generationsproblem und die in diesem Film äußerst subtil und treffend gezeichneten menschlichen Spannungen innerhalb der Ehe, sondern vor allem auch das Rassenproblem und nicht zuletzt das Problem einer auf Geld gegründeten gesellschaftlichen Geltung. [...].

    Im Mittelpunkt dieser umfassenden Dramaturgie steht jedoch die engere soziale Gruppe, die Familie in ihrem Generationswechsel, und ihr Mittelpunkt, das Elternpaar. Die wesenhafte Zusammengehörigkeit wie auch die vielfältigen Spannungen werden so genau, ernsthaft, aber auch liebevoll und immer wieder mit einem gewissen Humor geschildert, wie es in dieser Umfänglichkeit und auch Glaubwürdigkeit selten in einem Film zu sehen ist. [...].

    Der Regie muß vor allem wegen der sorgfältigen und immer wieder Bewunderung herausfordernden Detailschilderung und psychologischen Treffsicherheit in den einzelnen Szenen und Episoden Anerkennung gezollt werden. Trotz des großen Aufgebots an Schauspielern und Schauplätzen erscheint keine Szene flüchtig, sondern jede ist in ihrer Funktion notwendig und vom ganzen her sinnvoll eingefügt und ausgeführt. Die Kamera verzichtet auf ungewöhnliche optische Effekte, sondern schildert, wie es die Dramaturgie erfordert, in epischem Stil. Sie trägt entscheidend zur Charakteristik der Schauplätze und der Rollen bei, da sie sich trotz eines gleichbleibenden Bildstiles als durchaus wandlungsfähig und einfallsreich erweist. Ebenso wie die Bauten sind auch die Farbwiedergabe und die Farbregie ausgezeichnet.

    Der Rang dieses Films ist entscheidend bestimmt durch die schauspielerischen Leistungen. Im Mittelpunkt das Ehepaar, von Rock Hudson und Elizabeth Taylor dargestellt, und als großartiger Gegenspieler James Dean, dessen ungewöhnlicher Rang als Schauspieler auch durch diesen Film wieder unter Beweis gestellt wird. Auch die Besetzung der Nebenrollen ist von Rang. Die Schauspielführung erlaubt einem jeden, auch in der kleinsten Rolle eine eigene Charakteristik und oftmals eine erstaunliche Atmosphäre zu schaffen. [...].

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • George Stevens inszenierte die dramatische Familienchronik einer reichen Viehzüchtersippe in Texas während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – einer Zeit, in der landschaftliche und soziale Strukturen durch Ölfunde zerstört wurden. „Giganten“ ist eine der bedeutendsten kritischen Selbstdarstellungen der USA im Film, inszenatorisch und menschlich überzeugend – und von großartigen Schauspielerleistungen bestimmt: James Dean spielte in dem dreieinhalbstündigen Meisterwerk seine letzte Rolle.

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