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„Assholes“ Trailer: „Einer der widerlichsten Filme, die je gemacht wurden“

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© Peter Vack

Derzeit findet in Austin, Texas das alljährliche South by Southwest statt, das auch als SXSW-Festival bekannt ist. Ursprünglich begann die mehrtägige Veranstaltung als Musikfestival, doch inzwischen hat unter anderem auch der Film Einzug gefunden. Deswegen kommen Besucher beispielsweise in den Genuss exklusiver Einblicke in den neuen „Es“-Film oder „Alien: Covenant“ – oder können ein Regiedebüt namens „Assholes“ bewundern. Wobei dieses Verb hier vielleicht falsch gewählt ist.

„Adah und Aaran sind buchstäbliche Arschlöcher.“ Mehr verrät einem die IMDb-Seite inhaltlich nicht über „Assholes“. Es handelt sich hierbei um das Regiedebüt von Peter Vack, der bislang vor allem durch Serien-Nebenrollen („Mozart in the Jungle“) in Erscheinung trat und in zahlreichen Indie-Produktionen mitwirkte. Mit seinem Erstlingswerk scheint ihm allerdings ein ganz besonderes Erlebnis für den Zuschauer gelungen zu sein, wobei das nur bedingt als Kompliment gemeint ist.

Bei diesen Skandalfilmen sind die Zuschauer aus dem Kino geflohen

Auf Indie Wired findet sich eine durchaus unterhaltsam geschriebene, aber nicht minder verstörende Review von David Ehrlich zu dem Werk, was einem eine ungefähre Vorstellung gibt, womit wir es hier zu tun haben. Um die Kritik vollständig verstehen zu können, sollte man vielleicht besser ein englisches Wörterbuch zur Hand nehmen, außer man kennt sich mit den englischen Begriffen der menschlichen Anatomie entsprechend aus. Kleiner Tipp: Der Titel des Filmes ist durchaus nicht nur im übertragenen Sinne gemeint. Aber überzeugt euch doch mit dem Trailer einfach selbst von dem ganzen Ausmaß.

 

„Assholes“ hat sich seinen Namen wohl wahrlich verdient

Insofern hat die Beschreibung von IMDb, so spartanisch sie auch sein mag, durchaus den Nagel auf den Kopf getroffen. „Assholes“ erinnere laut der Einschätzung von David Ehrlich an den Skandalfilm „Die 120 Tage von Sodom“, weswegen auch nicht mit entsprechenden Nacktszenen gegeizt wird, wobei die Hygiene der Figuren wohl etwas zu wünschen übrig lässt; sehr zum Leidwesen des Zuschauers. Die Kritik spielt in diesem Fall auf die Erfahrung an, die sich einem beim Googeln nach Bildern von Herpes offenbart. Wir raten von diesem Experiment ab.

Deswegen sollte man „Assholes“ besser nicht direkt anschauen, sondern mehr im peripheren Sichtfeld konsumieren. Sofern man den Film überhaupt sehen möchte und an dieser Stelle fragen wir uns durchaus, warum man sich das antun will. Dank den Segnungen des Internets wird uns „Assholes“ sicherlich irgendwann auch in Deutschland erreichen. Betrachtet euch hiermit als gewarnt. 

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