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Gas aus „The Walking Dead: The Ones Who Live“ erklärt: Amazon lieferte Antworten schon vor Jahren

Gas aus „The Walking Dead: The Ones Who Live“ erklärt: Amazon lieferte Antworten schon vor Jahren
© Gene Page / AMC

Das „The Walking Dead“-Franchise hat mehr als einmal bewiesen, dass die größte Gefahr in der Zombie-Apokalypse nicht von den Untoten ausgeht. „The Ones Who Live“ treibt das nun auf die Spitze.

„Fight the Dead, fear the Living“ (zu Deutsch „Bekämpfe die Toten, fürchte die Lebenden“) ist ein Leitsatz aus dem „The Walking Dead“-Universum (TWDU), der immer mehr an Bedeutung gewann. Von Staffel zu Staffel mussten sich Rick Grimes (Andrew Lincoln) und seine Verbündeten immer gefährlicheren Gegnern stellen. Die wohl größte Bedrohung spielte in der Hauptserie allerdings gar keine bedeutende Rolle. Erst das Spin-off „World Beyond“ öffnete dem Publikum die Augen – und „The Ones Who Live“ setzt sogar noch einen drauf.

– Achtung: Es folgen Spoiler zu „The Ones Who Live“ Folge 2 und „World Beyond“ –

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Was ihr vorher wissen müsst, verrät euch dieses Video:

In der zweiten „The Ones Who Live“-Episode, die ihr exklusiv bei MagentaTV streamen könnt, werden Michonne (Danai Gurira) und ihre neuen Verbündeten von einem Hubschrauber des Civic Republic Military (CRM) mit einem gelben Gas attackiert. Bei Fans, die die Amazon-Serie „The Walking Dead: World Beyond“ vollständig gesehen haben, dürften an dieser Stelle wahrscheinlich die Alarmglocken schrillen. Denn diese gefährliche Waffe ist tatsächlich gar keine neue Erfindung im TWDU.

Vor „The Ones Who Live“: Gas kam schon in anderer „The Walking Dead“-Serie zum Einsatz

Beim CRM handelt es sich um die mächtigste Militärgruppierung der post-apokalyptischen Welt. Und das liegt nicht nur an ihrem Zugang zu Schusswaffen, Munition und sämtlicher Kampfausrüstung, sondern auch daran, dass sie Wissenschaftler*innen in ihren Reihen wissen, die chemische Waffen produzieren – so auch besagtes Gas.

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Zwar hat es in „World Beyond“ eine grünliche Färbung, doch wie Nat (Matthew Jeffers) erklärt, kam auch in „The Ones Who Live“ Chlorgas zum Einsatz. Die gelbe Rauchwolke weist aber darauf hin, dass es sich um eine modifizierte Form handelt. Im Spin-off um die Bennett-Familie war es Wissenschaftlerin Dr. Lyla Bellshaw (Natalie Gold) noch nicht gänzlich gelungen, die Wirkung des Gases an die Wünsche des CRM anzupassen. Dementsprechend dürfte sich die Waffe im stetigen Wandel befinden. Das würde auch erklären, wieso Rick in „The Ones Who Live“ häufiger beobachtete, wie Hubschrauber mit Gasarmen das Lager verlassen – die Waffe befindet sich offenbar zu diesem Zeitpunkt in einer Testphase.

Ihr bekommt nicht genug vom TWDU? Wie es um „The Ones Who Live“ Staffel 2 steht, lest ihr hier:

Lautlose Gefahr: Was hat es mit dem Gas auf sich?

Eigentlich verfolgt das CRM mit dem Gas das Ziel, große Gruppen von Überlebenden zu töten und gleichzeitig deren Auferstehung als Zombie zu verhindern. So beabsichtigen sie, ihre Machtposition zu stärken, denn Gemeinden und ganze Städte, die ihnen drohen gefährlich zu werden, könnten so problemlos ausgeschaltet werden – ohne eine Herde zu erschaffen, kostbare Munition zu verschwenden oder eigene Leute zu gefährden.

In „World Beyond“ war der Forschungsstand erst so weit vorangeschritten, dass die Zombiefizierung nicht verhindert, aber immerhin zeitlich versetzt werden konnte. Der Tod tritt dabei zeitnah nach dem Einatmen ein, die Verwandlung geht allerdings erst rund acht Stunden später vonstatten – anders als bei einem Biss. Wer den Zähnen eines Untoten zum Opfer fällt, hat – je nach Ort der Bisswunde – noch wenige Minuten bis Stunden zu leben, verwandelt sich aber daraufhin rasch in einen Beißer. Tatsächlich kam das Gas in dem Spin-off auch schon zum Einsatz, als das CRM die Allianzpartner aus Omaha und der zugehörigen Campus Kolonie in Lincoln vergaste und damit schätzungsweise 110.000 Menschen das Leben nahm.

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Auf welchem Stand das gelbe Gas ist, wird in „The Ones Who Live“ nicht ganz ersichtlich. Nachdem Michonne, Nat, Bailey (Andrew Bachelor) und Aiden (Breeda Wool) attackiert wurden, erleiden sie schwere Reizungen und Verätzungen der Atemwege, was für Letztere tödlich endet. Wie viel Zeit zwischen ihrem Tod und ihrer Verwandlung liegt, erfahren wir aber nicht, da Michonne den Unterschlupf verlässt, um lebensrettende Sauerstoffflaschen ausfindig zu machen.

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Wie wir bereits in „World Beyond“ gelernt haben, besteht das Gas zum Großteil aus farblosem Chlor. Was der chemischen Substanz die grüne beziehungsweise gelbe Farbe verleiht, ist ein Zusatz der CRM-Wissenschaftler*innen, der die Zombiefizierung um Stunden verzögert (und eigentlich verhindern soll). Worum es sich dabei genau handelt, ist bisher ein streng gehütetes Geheimnis im TWDU. Doch „The Ones Who Live“ könnte bald Licht ins Dunkel bringen, denn wöchentlich erwartet uns eine neue Episode des Ablegers bei MagentaTV.

Schockierende Experimente: CRM missbraucht Gefangene als Testobjekte

Um die Tauglichkeit der chemischen Waffe zu prüfen, haben einige Wissenschaftler*innen für das CRM unethische und harsch diskutierte Experimente an Menschen durchführen müssen. Wer sich dagegenstellte, endete wie Dr. Abbott (S.J. Ovaska) schließlich selbst als Testobjekt. Ein Deal zwischen dem CRM und den Scavengers brachte zahlreiche Gefangene in die Hände des Militärs, die als A oder B eingestuft wurden. A-Betitelte mussten in den Experimenten ihr Leben lassen. Es ist zu vermuten, dass auch Heath (Corey Hawkins) unter ihnen war. Da die Bennett-Familie die Forschungseinrichtung in „World Beyond“ stürzte, lässt sich vermuten, dass von diesen Experimenten nun zu experimentellen Außeneinsätzen gewechselt wurde, die wir in „The Ones Who Live“ zu sehen bekommen haben. Allzu viel Zeit ist zwischen diesen Vorfällen aber nicht vergangen.

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Chemische Waffen auch in „Daryl Dixon“-Serie

Das gelbe beziehungsweise grüne Gas ist übrigens nicht die einzige chemische Waffe, die die Post-Apokalypse hervorgebracht hat. Falls ihr „The Walking Dead: Daryl Dixon“ gesehen habt, erinnert ihr euch sicher daran, wie der Titelheld (Norman Reedus) in einer Arena gegen die Untoten kämpfen musste. Als er es mit den gewöhnlichen Beißern problemlos aufnehmen konnte, beauftragte die Gruppierung „Pouvoir Des Vivants“ ihren Wissenschaftler, den hungrigen Ungeheuern eine Substanz zu injizieren, die ihnen eine übermenschliche Stärke, ja, nahezu Superkräfte, verlieh. Falls ihr den Ableger noch nicht gesehen habt, könnt ihr das auf MagentaTV oder bei Amazon nachholen. Wie gut ihr euch mit Daryl Dixon auskennt, könnt ihr wiederum im Quiz beweisen:

„The Walking Dead“-Charakter-Quiz: Wie gut kennst du Daryl Dixon?

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