Wer wird Millionär? - Vol. 1 Poster

„Wer wird Millionär“: Telefonjoker Waldemar Hartmann blamiert sich erneut

Marek Bang  

Lange Jahre war Italien ein Angstgegner der deutschen Fußballnationalmannschaft. Während das Trauma bei der Europameisterschaft vor zwei Jahren überwunden werden konnte, strickt Waldemar Hartmann munter an seinem eigenen Schreckgespenst und das hört auf den Namen Günther Jauch.

Mit einem großen Prominenten-Special kurz vor der Fußballweltmeisterschaft verabschiedete sich „Wer wird Millionär“ am Montagabend in die Sommerpause. Mittendrin im Geschehen war auch Komiker Chris Tall, der in Sachen Telefonjoker volles Risiko ging. Er entschied sich für den Moderator und Sportreporter Waldemar Hartmann, der 2013 für einen der kuriosesten Momente der „Wer wird Millionär“-Geschichte sorgte. Damals erwischte der ausgewiesene Fußball-Experte einen rabenschwarzen Tag und patzte bei einer vermeintlich einfachen Fußball-Frage als Telefonjoker.

Seinerzeit vergaß er, dass Deutschland 1974 im eigenen Land Fußballweltmeister wurde und verwies in seiner falschen Antwort auf sein Experten-Buch „Dritte Halbzeit“, in dem man sie nachlesen könne. Günther Jauch raufte sich entsetzt die Haare, doch der arme Waldi knallte den Elfer sehenden Auges neben das Tor. Chris Tall setzte dennoch auf den beliebten Moderator und der schaffte es tatsächlich, nochmals bei einer Fußball-Frage zu versagen, wie RTL selbst berichtet.

Das wurde aus den Millionen-Gewinnern von „Wer wird Millionär?“

Unfassbar: Waldemar Hartmann scheitert erneut an Fußball-Frage

Diesmal sollte Waldi Chris Tall verraten, welche der folgenden Städte noch nie mit einer Mannschaft in der ersten Fußball-Liga in Deutschland vertreten war: Bonn, Dresden, Saarbrücken oder Fürth. Der Franke Hartmann entschied sich für Fürth, obwohl die SpVgg Greuther Fürth in der Saison 2012/2013 in der ersten Bundesliga vertreten war. Richtig wäre Bonn gewesen. Glücklicher Weise bemühte Chris Tall noch den 50/50-Joker und entschied sich am Ende für die richtige Antwort. Er gewann schließlich 125.000 Euro für einen guten Zweck.

Mit seinem erneuten Aussetzer erweiterte Waldemar Hartmann seine ganz persönliche Sammlung kurioser TV-Momente um einen weiteren Tiefpunkt, um sprachlich an ein ganz besonderes Ereignis aus dem Jahr 2003 zu erinnern. Damals interviewte er den Teamchef Rudi Völler nach mäßiger Leistung der Nationalmannschaft gegen Island, was schließlich zu dessen legendärem Wutausbruch führte. Unvergessen bleibt sein Vorwurf an Waldemar Hartmann, er habe während des Spiels schon zwei bis drei Weizenbier getrunken.

News und Stories

Kommentare