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Dank des „Joker“-Hits: „Venom 2“ könnte wirklich brutaler werden

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

© Sony Pictures

Anti-Held Venom darf im zweiten Teil vielleicht richtig austeilen, dem „Joker“-Film sei Dank.

Venom“ war mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 850 Millionen US-Dollar ein gewaltiger Überraschungshit. Viele Fans missfiel im Vorfeld des Kinostarts allerdings die Nachricht, dass sich der Spider-Man-Bösewicht nur mit einer geringen Altersfreigabe durch den Film schlitzen und beißen darf. Selbst Hauptdarsteller Tom Hardy wünschte sich eine härtere Gangart und äußerte die Hoffnung, dass „Venom 2“ diese Lücke schließen könnte.

„Venom 2“-Produzent Matt Tolmach stellt diese Option jetzt tatsächlich in den Raum. Im Interview mit Cinemablend sagte er: „Ich glaube, man muss immer darüber nachdenken, jetzt, wo es funktioniert.“ Der massive Erfolg von „Joker“ habe den brutaleren Superheldenfilmen laut Tolmach die Tür endgültig geöffnet, nachdem „Deadpool“ und „Logan“ sie bereits zuvor aufstießen. „Ich finde, es ist absolut großartig, dass Filme mit einem R-Rating [erhöhte US-Altersfreigabe, Anm. d. Red.] von einem Massenpublikum angenommen werden. Und das bedeutet, es gibt mehr Möglichkeiten, solche Geschichten zu erzählen.“

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Der „Venom 2“-Bösewicht verlangt geradezu nach einer höheren Altersfreigabe

Eine Bestätigung, dass „Venom 2“ tatsächlich eine höhere Altersfreigabe anstrebt, ist das natürlich noch nicht. Es dürfte Fans aber zumindest freuen, zu hören, dass die Macher bei der Fortsetzung über diese Option nachdenken. Matt Tolmach merkte allerdings auch an, dass „Venom“ mit seinem jugendfreundlichen Ansatz funktioniert habe und das zuständige Filmstudio Sony Pictures sich nicht panisch fragen müsse, was sie wegen der Altersfreigabe nur tun sollen.

Allein aufgrund des neuen Bösewichts Carnage (Woody Harrelson) würde ein brutalerer Ansatz für „Venom 2“ aber definitiv Sinn ergeben. Schließlich zeichnet sich der Neuzugang durch seinen enormen Gewalteinsatz aus; der Name kommt nicht von ungefähr. Tom Hardy und die Fans würden sich sicherlich über ein R-Rating bei der Fortsetzung freuen, die Frage ist aber, inwieweit Spider-Man dem einen Strich durch die Rechnung macht.

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Es wird schließlich gemunkelt, dass „Venom“ auch deswegen einem jugendlichen Publikum angepasst wurde, um Tom Hollands Spider-Man gegebenenfalls in das Universum stimmig einbauen zu können. Der neue Deal mit Disney sieht offenbar vor, dass Spider-Man auch in Sonys Superhelden-Universum wechseln wird. Entsprechend könnten die Macher alleine schon deswegen gezwungen sein, Venom nicht zu gewalttätig werden zu lassen.

Bis wir eine endgültige Antwort erhalten, vergeht wohl nicht mehr allzu viel Zeit. Schließlich startet „Venom 2“ am 02. Oktober 2020 in den US-Kinos, der deutsche Kinostart steht noch aus. Regisseur Andy Serkis und Tom Hardy drehen derzeit bereits an der Fortsetzung, entsprechend sollten sie sich wohl darüber im Klaren sein, was sie dürfen und was nicht.

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