Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Indiana Jones 5
  4. News
  5. Schluss nach „Indiana Jones 5“: Harrison Ford nimmt emotional Abschied – und feiert zugleich Reunion

Schluss nach „Indiana Jones 5“: Harrison Ford nimmt emotional Abschied – und feiert zugleich Reunion

Schluss nach „Indiana Jones 5“: Harrison Ford nimmt emotional Abschied – und feiert zugleich Reunion
© Imago/Allstar

Auf der D23 Expo bekam das Publikum einen neuen Trailer zu sehen. Harrison Ford war ebenfalls zugegen und wurde emotional, als er das Ende der Reihe ankündigte.

Poster

Indiana Jones 5

Niemand hatte ernsthaft damit gerechnet, dass Harrison Ford 15 Jahre nach „Indiana und das Königreich des Kristallschädels“ noch einmal als Abenteurer, Archäologe und Professor in Personalunion, Dr. Henry Walton „Indiana“ Jones Jr., auf die Leinwand zurückkehren würde. 2008 war er bereits 66 Jahre alt – ein Alter, in dem viele andere schon den Ruhestand genießen. Und doch wird er am 29. Juni 2023 noch einmal mit „Indiana Jones 5“ auf Abenteuer rund um die Welt gehen.

Aber woher nimmt der mittlerweile schon 80-Jährige die Kraft für diese strapaziösen Filmprojekte, die sowohl körperlich als auch mental fordernd sind? Es ist wohl der eigene Anspruch, die Rolle und die Filmreihe, die seine Karriere wie keine andere geprägt haben, gebührend zu verabschieden. Aber es sind auch die Fans, denen Ford nach dem Debakel mit dem vierten Indy-Abenteuer, alle vier erschienenen Teile gibt es über Amazon in betörender 4K-Qualität auf Blu-ray, einen krönenden Abschluss bescheren will. Dazu, so macht es den Eindruck, fühlt er sich ihnen gegenüber verpflichtet.

Kino.de-Redakteurin Bea war vor Ort im Anaheim Convention Center auf der D23 Expo von Disney und konnte live miterleben, wie Ford unter tosendem Applaus der Menge die Bühne betrat, um einen neuen Trailer zu „Indiana Jones“, wie der fünfte Teil offiziell heißen wird, zu präsentieren. Ford war dabei nicht allein, er wurde begleitet von den Neuzugängen Phoebe Waller-Bridge („Fleabag“), die offenbar seine Patentochter spielen wird, sowie James Mangold („Le Mans 66 – Gegen jede Chance“), Regisseur des Films. Ford zeigte sich sichtlich gerührt und emotional und versicherte, dass „Indiana Jones“ fantastisch sei:

„‚Indiana Jones‘-Filme drehen sich um Mysterien und Abenteuer, aber auch um das Herz. Und ich bin sehr, sehr froh, dass wir eine wirklich menschliche Geschichte zu erzählen haben mit einem Film, der euch in den Hintern treten wird.“

Vor allem Phoebe Waller-Bridge, sagte er, sei mit einer der Gründe, warum er so stolz auf den kommenden Film sei. Und: Ford betonte, dass dies das Ende sei, „ich werde nicht noch einmal für euch hinfallen“, scherzte er und meinte damit die ganzen Verletzungen, die er sich im Laufe der Jahrzehnte für die Filmreihe zugezogen hat. Zuletzt verletzte er sich bei einer Probe für eine Kampfszene im fünften Indy-Film an der Schulter und musste kurzzeitig aussetzen. Regisseur Mangold konnte aber in der Zwischenzeit Szenen mit anderen Darsteller*innen abdrehen, die Produktion kam also nicht zum Stillstand.

Ob er damit nur das Ende seiner Laufbahn als Indiana Jones, das Ende der Filmreihe an sich oder gar das Ende seiner Filmkarriere meint, war nicht wirklich klar. Vielleicht ist das Ganze auch nur ein geschickter PR-Schachzug, um das Interesse an „Indiana Jones“ weiter anzufachen. Aber vieles deutet darauf hin, dass Ford sich schon sehr bald aus der Schauspielerei zurückziehen wird. Warum sollte der ansonsten stets so souverän agierende Mime sonst so emotional reagieren?

Neben Harrison Ford als Indiana Jones, Phoebe Waller-Cates als seine Patentochter und Abenteuer-Begleitung sowie Mads Mikkelsen, Thomas Kretschmann, Boyd Holbrook, Antonio Banderas, Toby Jones, Olivier Richters und Shaunette Renée Wilson wird übrigens auch John Rhys Davies als Indy-Kumpel Sallah Mohammed Faisel el-Kahir zurückkehren. Weitere Highlights von der D23-Expo gibt es in unserem Video.

Harrison Ford und Ke Huy Quan: Wiedersehen nach 38 Jahren

Die D23 Expo hielt für den Altstar aber auch privat etwas parat. Denn er und Ke Huy Quan, Fords Co-Star im 1984er-Indy-Film „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, haben sich in Anaheim nach 38 (!) Jahren wiedergesehen. Damals war Quan gerade mal 12 Jahre alt. Das wurde direkt mit einem Instagram-Beitrag gefeiert:

Einfach herzallerliebst wie sich Indy und Short Round alias Harrison Ford und Ke Huy Quan umarmen und um die Wette strahlen. Und mal mehrlich: Wie oft sieht man Mister Ford abseits von seinen Filmen so freudestrahlend? Dazu schreibt Quan:

„‚Ich liebe dich, Indy.‘ Indiana Jones und Short Round nach 38 Jahren wiedervereint.“

Während Ford „Indiana Jones“ präsentierte, war Quan wegen der „Loki“ Staffel 2 zugegen. Er wird darin eine Rolle neben Tom Hiddleston und Sophia Di Martino übernehmen. Eine ideale Besetzung für Showrunner Michael Waldrons Marvel-Serie, immerhin feierte der 51-Jährige jüngst mit dem gefeierten „Everything Everywhere All at Once“ ein riesiges Comeback, in dem es ebenfalls um das Multiversum geht.

Wie gut kennt ihr euch eigentlich mit dem für viele besten Filmjahrzehnt aller Zeiten, den Achtzigerjahren, aus? Testet euer hoffentlich großes Filmwissen:

80er-Quiz: Könnt ihr die Filme des Jahrzehnts an nur einem Bild erkennen?

Hat dir dieser Artikel gefallen? Diskutiere mit uns über aktuelle Kinostarts, deine Lieblingsserien und Filme, auf die du sehnlichst wartest – auf Instagram und Facebook. Folge uns auch gerne auf Flipboard und Google News.