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„Indiana Jones 5“ wird wieder historisch: Darum geht es in Harrison Fords Abschiedsvorstellung

„Indiana Jones 5“ wird wieder historisch: Darum geht es in Harrison Fords Abschiedsvorstellung
© Imago/Cinema Publisher's Collection

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„Indiana Jones 5“ gehört zweifelsohne zu den meist erwarteten Filmen des Kinojahres 2023. Auf neuen Bildern zeigt sich Harrison Fords Indy in bester Form.

Poster

Indiana Jones und der Ruf des Schicksals

Indiana Jones ist der Kindheits- und Jugendheld vieler Generationen an Kinofans. Sie sind mit den halsbrecherischen Abenteuern des Archäologen aufgewachsen; und im Gegensatz zu manch anderen ikonischen Charakteren wie James Bond wurde Dr. Henry Walton Jones Jr., wie er mit vollem Namen heißt, nie von jemand anderem gespielt als Harrison Ford – zumindest nicht in der erwachsenen Inkarnation. Kein Wunder also, dass diese Figur auf immer mit Ford verbunden bleiben wird.

Über 40 Jahre sind seit dem ersten Film, „Jäger des verlorenen Schatzes“, vergangen. Ford ist mittlerweile rüstige 80 Jahre alt. Auf der D23 Expo in Anaheim, USA, hat Ford bestätigt, dass „Indiana Jones 5“ das wirklich letzte Mal sein wird, dass er Indys Hut aufsetzt und sich bösen Buben und Mädels sowie dunklen Mächten in den Weg stellt. Er wolle „nicht noch einmal für euch hinfallen“, betonte der Altstar sichtlich gerührt auf der Bühne.

Ein erstes Bild, das den Forscher in gewohnter Umgebung zeigt, ist bereits enthüllt worden. Nun gibt es ein weiteres Bild, das Indiana Jones in seiner ikonischen Kluft mitsamt Hut an Bord eines Schiffes zeigt (via Empire):

„Indiana Jones ist zurück! ‚Es ist voller Abenteuer, Humor und echter Emotionen‘ sagt Harrison Ford.“

Der offizielle „Indiana Jones“-Twitter-Account teilte dazu das Cover der nächsten Empire-Ausgabe:

Vor allem die Zeichnung, die Indy in New York vor dem Empire State Building zeigt, deutet einmal mehr auf ein spektakuläres Abenteuer hin. Wie bereits bekannt ist, wird im fünften Film die erste bemannte Raumfahrtmission Apollo 11 mit Landung auf dem Mond thematisiert. Um die erfolgreiche Mission mit dem bekannten Zitat „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Schritt für die Menschheit“ von Neil Armstrong zu feiern, gab es am 13. August 1969 eine große Parade in New York. Diese Parade wurde im schottischen Glasgow nachgestellt.

Nach „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ fürchten sich Fans vor nichts mehr, als der Einbeziehung weiterer Sci-Fi-Elemente in die Kultreihe. Gerüchten zufolge sollen Zeitreisen in der Handlung auftauchen, was durch Setfotos bestärkt wurde, in denen zum einen römische Legionäre zu sehen sind, zum anderen aber auch Indys Erzfeinde, die Nazis. Wie das mit der Apollo-11-Mission in Verbindung gebracht werden kann, ist hier die große Frage: Haben die Astronauten außerirdische Technik auf dem Mond gefunden, mit der Zeitreisen möglich sind?

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In einem Interview soll Ford zumindest versichert haben, dass es dieses Mal keine Außerirdischen geben wird. Er hat aber nicht explizit verneint, dass es keine außerirdische Technik oder keine Zeitreisen geben wird. Allerdings stammt dieses Versprechen aus einem Interview von 2010. Seither ist Steven Spielberg als Regisseur zurückgetreten und der neue Regisseur James Mangold („Le Mans 66 – Gegen jede Chance“) hat ein komplett neues Drehbuch verfasst. Wer weiß, was jenes alles beinhaltet? Weitere Informationen zum Film haben wir im Video für euch.

„Indiana Jones 5“: Harrison Ford ist glücklich mit dem Film

Die jüngsten Gerüchte um angeblich desaströse Testvorführungen mit mehreren Enden und einem zornigen Disney-Boss, der umfassende Nachdrehs gefordert haben soll, sind in Fankreisen heiß diskutiert worden. Gerät Fords Abschied zum Fiasko? Da kann der Schauspieler im Gespräch mit Empire beruhigen:

„Es ist voller Abenteuer, voller Humor, voller echter Emotionen. Und es ist komplex und raffiniert. Die Dreharbeiten waren hart, lang und mühsam. Aber ich bin sehr glücklich mit dem Film, den wir haben.“

Dass er sich trotz seines hohen Alters in die Dreharbeiten gestürzt hat, habe damit zu tun, dass es ihm wichtig war, einen Film zu haben, „in dem Indiana Jones am Ende seiner Reise steht“, so Ford. Und genau das sei auch die Prämisse für Mangold gewesen: einen alten Helden im letzten Lebensabschnitt zu zeigen. Das, so der Filmemacher, sei gar nicht thematisiert worden, als er an Bord kam, daher wohl auch die Entscheidung, alles von vorne zu beginnen.

Das wiederum sollte zuversichtlich stimmen. Indy ist schließlich ein Mensch, kein Marvel-Charakter. Er kann nicht einfach durch ein Multiversum spazieren und in einer anderen Inkarnation zurückkehren, als sei nichts gewesen. Das ist das Erfrischende und erdende Element der Reihe: Sie hat (sollte) ein Ende (haben dürfen).

Die „Indiana Jones“-Filme entstammen den großartigen 1980er-Jahren. Wie gut kennt ihr euch mit diesem fantastischen Film-Jahrzehnt aus? Testet euer Wissen:

80er-Quiz: Könnt ihr die Filme des Jahrzehnts an nur einem Bild erkennen?

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