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Desaströse Testvorführungen? „Indiana Jones 5“-Regisseur wird deutlich

Desaströse Testvorführungen? „Indiana Jones 5“-Regisseur wird deutlich
© Imago/Everett Collection

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Die Fanbasis wird aktuell von Gerüchten um desaströse Testvorführungen mit mehreren Enden erschüttert. So sehr, dass James Mangold nun einschreiten musste.

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Indiana Jones und der Ruf des Schicksals

Es muss klappen, es muss einfach klappen! „Indiana Jones 5“ ist der einzig verbleibende Versuch für Harrison Ford und Steven Spielberg, den katastrophalen vierten Teil, „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, wiedergutzumachen und die kultigste Abenteuer-Reihe aller Zeiten zu einem guten Abschluss zu bringen. Die „Indiana Jones“-Filme dürfen einfach nicht mit gleich zwei Vertretern enden, die bei Fans und beim Kinopublikum komplett durchfallen. Es würde sie begraben wie alte Artefakte.

Der Druck ist so groß, dass George Lucas gar nicht mehr und Steven Spielberg nurmehr als Produzent beteiligt ist. Erstmals übernimmt nicht er die Regie, sondern James Mangold („Logan: The Wolverine“). Und: Das letzte Abenteuer für Harrison Ford und vermeintlich finale für den Abenteurer-Archäologen Dr. Henry Walton „Indiana“ Jones Jr. wird definitiv das letzte Filmprojekt für Star-Komponist John Williams. Auch der gewählte Titel, der ganz schlicht „Indiana Jones“ lauten soll, ist mit Bedacht gewählt und soll wohl zum einen eine Rückkehr zu den Wurzeln verdeutlichen, aber auch die Bedeutung der Hauptfigur für die gesamte Filmreihe hervorheben. Denn der erste Film von 1981 ist der einzige, der nicht seinen Namen im Titel trägt: „Jäger des verlorenen Schatzes“. Indem der letzte Film bloß den Namen trägt, schließt sich auf diese Weise damit symbolisch der Kreis.

– Achtung: Es folgen trotz allem potenzielle Spoiler zu „Indiana Jones“! –

Doch nun wurde die Fanbasis von einem Gerücht über angeblich desaströse Testvorführungen erschüttert. Demnach sollen gleich mehrere Enden getestet worden sein, sechs an der Zahl, wobei eines ganz besonders negativ herausstechen soll. In jedem Ende soll Indy das Zepter an seine Assistentin und Patentochter Helena (Phoebe Waller-Bridge) übergeben. Die „Indiana Jones“-Reihe, so könnte es der Plan von Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy und Disney sein, würde dann als Serie mit Waller-Bridges Charakter Helena womöglich exklusiv auf Disney+ fortgesetzt. Eine entsprechende TV-Serie wurde just vom Branchenmagazin Variety vermeldet.

Doch diese Informationen wurden bereits im Juni 2021 geleakt – von einem YouTuber mit Namen Overlord DVD, ehemals Dicktor Van Doomcock. Er behauptet nun, dass sich das Testpublikum enorm enttäuscht gezeigt haben soll. In mehreren der angeblichen Enden soll Harrison Ford als Indiana Jones den Leinwandtod sterben, auch sollen Zeitreisen demnach wirklich als Thema aufkommen und in irgendeiner Form zur Serie überleiten. Disney-Boss Bob Chapek soll so erbost über das schlechte Abschneiden sein, dass er weitreichende Nachdrehs gefordert habe. Weitere Informationen zum nächsten Indy-Abenteuer haben wir im Video für euch.

„Indiana Jones“: Regisseur James Mangold meldet sich zu Wort

Fans diskutieren aktuell wild über den Wahrheitsgehalt dieser Gerüchte. Wie potenziell schädigend sie sein können, zeigt sich darin, dass sich nun sogar Regisseur James Mangold eingeschaltet hat, um diese aus der Welt zu schaffen. In der Regel kommentieren Filmemacher*innen derartige Dinge nicht, um ihnen nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Aber in diesem speziellen Fall muss es wohl geschehen, da alle Beteiligten wissen, was vor dem Hintergrund des veränderten Sehverhaltens des Kinopublikums auf dem Spiel steht:

Auf die Frage eines Fans, ob es tatsächlich schon Testvorführungen zu „Indiana Jones“ gegeben hat, antwortet Mangold mit:

„Nein. Gab noch überhaupt keine Testvorführungen.“

Als ein weiterer Fan auf World of Reel verweist mit eben jenen Gerüchten, dementiert Mangold jene:

„Aber so nicht wahr! Absolut nicht, furchtbar!“

Dann spricht Mangold die Gerüchte selbst an:

„Nun, Paolo, es liegt an dir, wem du Glauben schenken willst – einem anonymen Troll namens Basement Dweller und Doomcock oder dem tatsächlichen Regisseur des Films. Niemand wird Indiana Jones ersetzen. In keinem Drehbuch. In keiner Schnittfassung. Stand niemals zur Debatte.“

Auch wenn das Gerücht mit der Serie gestimmt haben mag, muss man das meiste, was Overlord DVD verbreitet, als reine Sensationshascherei bezeichnen. Im Grunde nimmt er das, was Fans befürchten sowie das typische Vorgehen großer Studios bei umsatzträchtigen Franchise, vermischt es mit den bestehenden Gerüchten und verbreitet es als Fakt, basierend auf „diversen Quellen“.

Fans sollten sich also definitiv vorerst keine Sorgen machen und auf erste offizielle Informationen bezüglich der Handlung und erste Teaser und Trailer warten. In den deutschen Kinos startet „Indiana Jones“ am 29. Juni 2023.

Zumindest die ersten drei Indy-Filme sind absoluter Kult, genauso wie die Filme in unserem Quiz:

Könnt ihr diese 15 Kultfilme anhand eines Bildes erkennen?

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