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Nach „The Suicide Squad“ und dem MCU: Darum will James Gunn mehr TV-Serien drehen

Nach „The Suicide Squad“ und dem MCU: Darum will James Gunn mehr TV-Serien drehen
© Warner Bros./Jessica Miglio

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

Was kommt für DC- und MCU-Regisseur James Gunn nach „The Suicide Squad“ und „Guardians of the Galaxy Vol. 3“? Eventuell eine weitere TV-Serie.

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James Gunns DC-Ausflug mit „The Suicide Squad“ (deutscher Kinostart am 5. August 2021) könnte seine weitere Karriere eventuell maßgeblich beeinflussen. Denn die Arbeit am Himmelfahrtskommando hat ihm so sehr gefallen, dass der 54-Jährige direkt im Anschluss an einer Spin-off-Serie für John Cenas Figur Peacemaker gewerkelt hat. Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, Gunn und sein Team arbeiten aktuell am Schnitt der einzelnen Episoden.

„Slither – Voll auf den Schleim gegangen“ ist James Gunns Filmdebüt als Regisseur. Die Horrorkomödie könnt ihr über Amazon streamen

Der Filmemacher ließ bereits wissen, dass ihm die Arbeit am Serienformat unheimlich gefallen hat. So sehr, dass er ernsthaft darüber nachdenke, noch mehr oder gar nur noch Serien zu machen. Ganz zu Beginn seiner Karriere, als er noch beim Trash-Studio Troma war, hatte er bereits Serienerfahrung sammeln können. In einem Interview mit Collider ließ er nun wissen, was genau ihm dabei so viel mehr gefällt:

„Man ist in der Lage, die Dinge ruhig anzugehen. Man ist in der Lage, sich richtig auf die Charaktere zu konzentrieren. Etwas kann lustig sein. Es kann sich Zeit nehmen. Man dringt in die Nuancen der Beziehungen ein, etwas, wofür man in einem Film keine Zeit hat. Und man muss sich nicht mit dem ständigen Vorankommen herumschlagen, mit dem man es in einem Film zu tun hat. Man kann eine Szene haben, die rein gar nichts mit der TV-Serie zu tun hat, weil es ein so großes Format ist. Wir haben acht Stunden an Handlung, wir können Dinge treiben lassen; es muss nicht wirklich von A nach B nach C gehen wie in einem Film… Daher liebe ich das Fernsehformat. Ich hatte großen Spaß und es passt sehr gut zu mir.“

Was das DC-Universum demnächst noch alles für euch bereithält, könnt ihr in diesem Video sehen:

Mit dieser Laufzeit darf bei „Peacemaker“ gerechnet werden

Die „Peacemaker“-Serie, die wohl mit einigen verrückten Gestalten wie den Judomaster (Nhut Le) aufwarten wird, beinhaltet insgesamt acht Episoden mit einer jeweiligen Laufzeit zwischen 40 und 45 Minuten, wie Gunn verrät. Eine knackige Laufzeit also, perfekte Länge für das beliebte Bingen. Allerdings haben sich Warner Bros. und HBO Max, wo die Serie – zumindest in den USA – ab dem 16. Januar 2022 ausgestrahlt wird, für eine wöchentliche Veröffentlichung entschieden. Die ersten drei Episoden werden direkt zusammen veröffentlicht, der Rest folgt dann wöchentlich. Diese Methode hat sich auch schon bei den MCU-Serien von Disney und Marvel Studios bewährt. So bleibt eine Serie auch länger im Gespräch.

Und Gunn hat große Lust, noch mehr Serien zu drehen:

„Ich kann mir sicherlich vorstellen, noch mehr Serien zu machen, hauptsächlich wegen ‚Peacemaker‘ und einer weiteren Sache, über die wir momentan sprechen, aber ich weiß noch nicht, was es sein wird.“

Was er definitiv aber nicht mehr anstrebe, sei es, gleich mehrere Projekte gleichzeitig zu planen und über mehrere Jahre seines Lebens an jene gebunden zu sein und diese nacheinander abzudrehen. Und von Superheld*innenfilmen ist er aktuell auch nicht mehr so angetan. Klingt ganz danach, als wollte Gunn endlich wieder mit dem Zeitgeist gehen, spontane Projekte aus dem Boden stampfen und je nach Lust und Laune agieren. Er will eben frei sein. So frei wie die (Anti-)Held*innen in seinen Werken.

DC oder Marvel? Wisst ihr, in welchem Comic-Universum diese Stars unterwegs waren? Findet es heraus:

 

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