Mehr als drei Jahre ist es mittlerweile her, dass mit „Spectre“ der 24. Bond-Film in die Kinos kam. Nach einer problematischen Planungsphase kommt die Produktion von Bond 25 nun endlich in Schwung. Beim offiziellen Bond 25 Live Reveal wurden jetzt einige Details zum neuen James-Bond-Film bekannt gegeben.

Am 25. April 2019 gab es das große „Bond 25 Live Reveal“-Event auf Jamaika, wo Autor Ian Fleming den Superagenten einst erfunden hat. Dabei wurden endlich erste Details zum neuen „James Bond“-Film enthüllt:

  • Die 007-Produktion wird in den Pinewood Studios, UK und an Originalschauplätzen in London, Italien, Jamaika und Norwegen stattfinden.
  • Als Cast sind Daniel Craig, Ralph Fiennes (M), Léa Seydoux (Madeleine Swann), Ben Whishaw (Q), Naomie Harris (Miss Moneypenny), Rory Kinnear (M’s Assistent Bill Tanner), Jeffrey Wright (Felix Leiter), Billy Magnussen, David DencikLashana Lynch und Ana de Armas dabei.
  • Rami Malek ist als Bond-Gegenspieler bestätigt (siehe unten)
  • Lupita Nyong’o („Wir“) wird kein Bond-Girl. Darüber gab es im Vorfeld einige Gerüchte.
  • Der Titel des Films wurde nicht bekannt gegeben und bleibt weiterhin ein Geheimnis.

Im Pressetext zur Handlung heißt es: „Bond ist nicht mehr im aktiven Dienst und genießt ein ruhiges Leben in Jamaika. Sein Frieden ist von kurzer Dauer, als sein alter Freund Felix Leiter von der CIA auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Die Mission, einen entführten Wissenschaftler zu retten, erweist sich als weitaus tückischer als erwartet und führt Bond auf die Spur eines mysteriösen Bösewichts, der im Besitz von gefährlicher neuer Technologie ist.“

Der deutsche Kinostart von „Bond 25“ ist auf den 9. April 2020 datiert.

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Rami Malek wird neuer Bösewicht

Lange Zeit gingen die Fans fest davon aus, dass Christoph Waltz in seiner Rolle aus „Spectre“ zurückkehren wird. Im Zuge des langen Tauziehens um einen geeigneten Bond-Darsteller betonte dieser auch immer wieder, nur dann zurückzukehren, wenn Craig ebenfalls mitspielt. Im Oktober 2017 gab Waltz aber überraschend bekannt, dass er nicht mit dabei sein wird.

In einem Interview auf dem roten Teppich sagte er dazu: „Nein, es tut mir leid. Ich bin sehr traurig darüber, aber es gehört zur Tradition, dass es einen neuen Namen gibt. Tut mir leid. Ich hätte sehr gern mitgemacht.“ Bei der von ihm angesprochenen Tradition handelt es sich um den Brauch, dass Bösewicht Blofeld bei jedem Auftritt in einem Bond-Film von einem anderen Schauspieler verkörpert wird.

Nun steht fest, dass Rami Malek („Bohemian Rhapsody“) der neue Bond-Gegenspieler wird. Schon im Dezember 2018 hieß es, dass Malek in der engeren Wahl für den Bond-Bösewicht steht. Damals gab es aber noch Probleme mit dem  Zeitplan des Schauspielers. Die Dreharbeiten zur letzten Staffel der Serie „Mr. Robot“ überschnitten sich mit dem  Drehstart zum nächsten Bond-Film. Nun haben sich beide Produktionen offensichtlich geeinigt und Malek kann beide Projekte unter einen Hut bekommen.

James Bond 25: Das Drehbuch wurde bis zuletzt überarbeitet

2016 begannen die beiden angestammten Bond-Autoren Neal Purvis und Robert Wade mit dem Skript zum neuen James-Bond-Film. Das ursprüngliche Drehbuch trug den Arbeitstitel „Shatterhand“ und basierte laut der britischen Zeitung Mirror auf dem 2001 veröffentlichten James Bond-Roman „, der in Deutschland nicht erschienen ist.

Im Mai 2018 übernahm dann Regisseur Danny Boyle kurzzeitig das Zepter für den neuen 007-Film. Der Brite machte sich gleich mit seinem Stammautoren John Hodge daran, ein komplett neues Skript zu verfassen. Am 21. August 2018 meldete der Hollywood Reporter dann, dass Boyle aufgrund von kreativen Differenzen das Projekt verlassen hat.

Gleich darauf nahmen Purvis und Wade wieder die Arbeit an ihrem ursprünglichen Skript auf. Das schien jedoch nicht den Ansprüchen des aktuellen Regisseurs zu genügen, denn ab Mitte Februar überarbeitete Autor Scott Z. Burns („Das Bourne Ultimatum“) noch einmal das komplette Drehbuch. Auf Daniel Craigs ausdrücklichen Wunsch überarbeitete anschließend die Autorin Phoebe Waller-Bridge („Fleabag“) ebenfalls noch einmal das Script. Die Dreharbeiten beginnen offiziell am 28. April 2019.

Eine kleine News zum neuen Film ist schon im März durchgesickert: Bond wird mit einem Aston Martin Rapide E unterwegs sein und damit zum ersten Mal ein Elektroauto fahren.

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Die lange Suche nach einem Regisseur

Regisseur Sam Mendes, der die beiden erfolgreichen Vorgänger inszeniert hatte, steht für James Bond 25 nicht mehr zur Verfügung. Seit 2016 suchten die Produzenten deshalb nach einem Nachfolger, doch lange Zeit ohne Erfolg. Unter den bisherigen Kandidaten waren so bekannte Namen wie Yann Demange („71 – Hinter feindlichen Linien“), David Mackenzie („Hell Or High Water“), Denis Villeneuve („Sicario“, „Blade Runner 2049“), Christopher Nolan („Dark Knight“-Trilogie, „Inception“) und Danny Boyle („Trainspotting“).

Seit September 2018 heißt der neue Regisseur Cary Joji Fukunaga und es ist wirklich zu hoffen, dass er Bond 25 bis zuletzt treu bleibt. Der amerikanische Filmemacher hat 2009 mit „Sin nombre“ auf dem Sundance Film Festival den Preis für die beste Regie gewonnen und die erste Staffel der herausragenden Serie „True Detective“ inszeniert. Seine neue Serie „Maniac“ ist aktuell auf Netflix zu sehen.

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Daniel Craig bleibt im Geheimdienst ihrer Majestät

Bis Daniel Craig als neuer, alter Darsteller für den nächsten Bond-Film bestätigt wurde, gingen viele Monate ins Land. Nach dem letzten Einsatz in „Spectre“ hatte Craig endgültig die Nase voll von seiner Rolle und gab 2015 zu Protokoll, dass er sich lieber die Pulsadern aufschlitzt, als erneut James Bond zu spielen. Außerdem fügte er hinzu, dass er allein wegen des Geldes als Bond zurückkehren würde. Obwohl im September 2016 die Meldung durch die Presse geisterte, Sony hätte dem Schauspieler gut 150 Millionen Dollar Gage für zwei weitere Auftritte angeboten, blieb Craig weiterhin standhaft.

Im April 2017 gab es dann das Gerücht, dass es Bond-Produzentin Barbara Broccoli gelungen sei, Daniel Craig zu überzeugen, endlich doch zurückzukehren. Craig hatte mit dem Theaterstück „Othello“, das ebenfalls von Broccoli produziert wurde, seine lang ersehnte Anerkennung als Schauspieler erhalten und könne sich nun wieder auf seine Rolle als Bond einlassen. Dieses Gerücht hatte sich schließlich bewahrheitet: Am 8. Juli 2017 meldete die englische Tageszeitung Mirror dann endlich, dass Craig seinen neuen Bond-Vertrag unterschrieben hat.

Persönlich äußerte sich Craig erst im August 2017 dazu. Als er in der amerikanischen Talk-Show „The Late Show with Stephen Colbert“ nach seinem Mitwirken an Bond 25 gefragt wurde, antwortete er kurz und knapp mit: „Ja“. Nach Insiderinformationen soll Craig für die Rolle die Rekordgage von 22 Millionen Dollar plus Gewinnbeteiligung erhalten. Es soll Craigs letzter Auftritt als 007 werden.

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Wird Idris Elba der nächste Bond?

Craigs störrisches Verhalten in den letzten Jahren hatte in der Filmwelt immer wieder zu heftigen Spekulationen geführt, ob nicht vielleicht doch ein Bond Nummer 7 für Bond 25 verpflichtet wird. Dabei fielen damals etliche Namen:

Sogar „Akte X“-Star Gillian Anderson brachte sich schon mit einem Fake-Poster als Craig-Nachfolgerin ins Spiel – allerdings nur zum Spaß.

Als heißester Kandidat für eine potentielle Bond-Nachfolge wurde 2016 Idris Elba gehandelt. Der verriet in einem Interview, dass er zwar geschmeichelt sei, sich mit seinen 43 Jahren aber zu alt für die Rolle als James Bond fühle. Mit Craigs Engagement schien das Thema Idris Elba als James Bond dann erledigt zu sein.

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Am 9. August 2018 veröffentlichte die britische Boulevard-Zeitung Daily Star dann einen Bericht, laut dem „The Equalizer 2“-Regisseur Antoine Fuqua mit Produzentin Barbara Broccoli über die Zukunft der Bond-Filme gesprochen hätte. Broccoli habe ihm versichert, nach Bond 25 wäre es Zeit für einen schwarzen James Bond. Fuqua soll daraufhin gesagt haben, dass Elba perfekt für die Rolle wäre. Wie der Hollywood Reporter jedoch mittlerweile aufgedeckt hat, ist die Geschichte nur erfunden und ein Treffen zwischen Broccoli und Fuqua hat nie stattgefunden. Dass Elba der nächste Bond wird, gehört tatsächlich in die Kategorie Fake News.

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