Fast den US-Rekord gebrochen und doch deutlich verloren. So erging es an diesem Wochenende „Rambo 5: Last Blood“ in den Kinocharts.

An den Kinokassen lief es für „Rambo 5: Last Blood“ eher enttäuschend am ersten Wochenende, vor allem in den deutschen Kinocharts. Gerade einmal 110.000 Zuschauer sahen sich den neuesten Action-Film von Sylvester Stallone laut Blickpunkt Film hierzulande an, was für einen Umsatz von 1,0 Million Euro sorgte. Vor elf Jahren lockte der Vorgänger „John Rambo“ noch satte 270.000 Kinogänger an. Damit bleibt dem neuesten Auftritt des einstigen Kriegsveteranen lediglich der dritte Platz in den hiesigen Kinocharts.

Spitzenreiter ist einmal mehr „ES: Kapitel 2“. Die Rückkehr von Horrorclown Pennywise sicherte sich mit 190.000 Besuchern und einem Einspielergebnis von 1,95 Millionen Euro am dritten Wochenende erneut den ersten Platz. Direkt dahinter folgt Neueinsteiger „Downton Abbey“, was sicherlich einige überraschen dürfte. Der Kinoausflug der britischen Kostümdrama-Serie schlug mit 120.000 Besuchern knapp „Rambo 5: Last Blood“ und spielte mit 1,1 Million Euro auch mehr ein. In Deutschland gelang „Downton Abbey“ damit der drittbeste Start weltweit, nach Großbritannien und den USA. Apropos: Dort fällt die Niederlage für Sylvester Stallone noch deutlicher aus.

Für eine durchaus lustige Randnotiz sorgte der neueste „Rambo“-Film übrigens auch:

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„Rambo 5“: 10 Bilder zeigen den russischen Doppelgänger von Sylvester Stallone

In den USA landet auch „Ad Astra“ vor „Rambo 5“

Jenseits des Atlantiks gelang „Downton Abbey“ gar ein Rekord bei den US-Kinocharts: Mit 31 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende ist es der beste Start für das verantwortliche Filmstudio Focus Features, wie Box Office Mojo berichtet. „Rambo 5: Last Blood“ landete auch hier nur auf Platz 3. Den zweiten Platz sicherte sich knapp „Ad Astra“ mit 19,2 Millionen US-Dollar. Der Science-Fiction-Film mit Brad Pitt startete übrigens letzten Donnerstag auch in Deutschland durchaus solide und lockte immerhin 85.000 Zuschauer an.

„Rambo 5: Last Blood“ spielte in den USA derweil 19,0 Millionen US-Dollar ein und verpasste damit sogar fast einen Rekord. In der „Rambo“-Reihe gelang „Rambo II – Der Auftrag“ vor 34 Jahren bislang der beste Start, mit damals 20,2 Millionen US-Dollar an Einnahmen. Der neueste Streich verfehlte diese Bestmarke also nur knapp; sofern man natürlich die Inflation ausklammert.

Im Vergleich mit dem vierten Teil schlug sich „Last Blood“ auf den ersten Blick besser. „John Rambo“ debütierte 2008 in den USA mit 18,2 Millionen Dollar, das Duell hat der Nachfolger also für sich entschieden. Allerdings startete er auch in fast 1.000 Kinos mehr als der vorherige „Rambo“-Film, weswegen der knappe Sieg von „Rambo 5: Last Blood“ mit einem dezenten Beigeschmack daherkommt. „Rambo 6“ ist damit aber nicht ausgeschlossen, schließlich kostete der fünfte Streich in der Produktion überschaubare 50 Millionen US-Dollar und könnte seine Kosten durchaus einspielen. Sylvester Stallone selbst wollte eine weitere Fortsetzung nicht ausschließen, vielleicht sollte er diesmal aber nicht erneut elf Jahre warten…

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