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Unglaubliche Summe: So viel sollte Netflix für Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ zahlen

Unglaubliche Summe: So viel sollte Netflix für Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ zahlen
© Universal Pictures

Erst kürzlich hieß es, MGM habe „Keine Zeit zu sterben“ für 600 Millionen verkaufen wollen. Nun heißt es, der Betrag soll höher gewesen sein.

Poster Keine Zeit zu sterben

Keine Zeit zu sterben

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Der neue James-Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ stehe nicht zum Verkauf und man plane weiterhin fest mit einem Kinostart im Frühjahr 2021, um das Kinoerlebnis für das Publikum aufrechtzuerhalten. Das ließ MGM auf Nachfrage wissen, nachdem Gerüchte die Runde machten, das Studio habe mit den Streaminganbietern Apple und Netflix über einen Verkauf der Filmrechte verhandelt.

Es hieß, MGM habe 600 Millionen US-Dollar dafür haben wollen. Eine unglaubliche Summe, wenn man überlegt, dass Amazon Studios die Rechte an „Der Prinz aus Zamunda 2“ für 125 Millionen US-Dollar und an „Borat – Anschluss-Moviefilm“ für 80 Millionen US-Dollar erhalten hat. Disney+ ließ sich die Ausstrahlungsrechte am Hit-Musical „Hamilton“ 75 Millionen US-Dollar kosten. Angesichts dieser Summen wirken die 600 Millionen US-Dollar, die MGM verlangt haben soll, wie aus einer anderen Welt.

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Einem neuen Report der L.A. Times zufolge soll die Summe aber tatsächlich sogar noch weitaus höher gelegen haben. Angeblich verlangte das Studio satte 800 Millionen US-Dollar. Und: es handelte sich dabei lediglich um die US-Rechte, nicht die internationalen. Denn außerhalb der Vereinigten Staaten wird „Keine Zeit zu sterben“ von Universal Pictures vertrieben. Und diese hätten demnach auch nur für ein Jahr Geltung haben sollen.

Neben „Keine Zeit zu sterben“ wurden zahlreiche weitere potenzielle Blockbuster weit nach hinten verschoben:

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Das spricht für einen Kinoerfolg von „Keine Zeit zu sterben“

Zwar haben sich weder MGM noch die angeblich an den Verhandlungen beteiligten Unternehmen dazu geäußert, aber es ist nur natürlich für das Traditionsstudio, angesichts der globalen Corona-Krise alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Das Studio musste 2009 Insolvenz anmelden, kämpft seither mit finanziellen Schwierigkeiten, musste im April einem Teil seiner Belegschaft kündigen.

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Was „Keine Zeit zu sterben“ betrifft, soll der hohe Betrag damit begründet worden sein, dass Einnahmen in Höhe von mindestens eben jenen 800 Millionen US-Dollar erwartet wurden. „Spectre“ spielte weltweit 880 Millionen US-Dollar ein, „Skyfall“ überschritt mit 1,1 Milliarden US-Dollar gar die magische Grenze. Als letzte Vorstellung von Daniel Craig nach fast 15 Jahren und insgesamt fünf Filmen wird ohnehin erwartet, dass „Keine Zeit zu sterben“ ein großes Publikum finden wird. Zumal hier mit Lashana Lynch auch die erste 007-Agentin zu sehen ist. Und nach sechs Jahren Wartezeit dürften Bond-Fans ziemlich ausgehungert sein.

Für MGM ist es nun wichtig, dringend benötigte Einnahmen zu generieren, um laufende Kosten zu decken und Schulden zu tilgen. Es heißt, allein die Kreditzinsen sollen sich auf eine Million US-Dollar pro Monat belaufen. Auch „Keine Zeit zu sterben“ soll größtenteils mithilfe eines Kredites finanziert worden sein. Diesen hätte das Studio beim ursprünglichen Kinostart im Frühjahr 2020 bereits komplett zurückzahlen können.

Und es ist noch nicht einmal sicher, ob sich die aktuelle Situation im Frühjahr 2021 zugunsten des Studios und der Kinos ändern wird.

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