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© Universal Pictures

Keine Zeit zu sterben

   Kinostart: 31.03.2021

No Time To Die: Daniel Craig spielt im 25. Bond-Film erneut den britischen Geheimagenten, der diesmal unter der Regie des „True Detective“-Machers gegen Terroristen kämpft.

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„Keine Zeit zu sterben“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Daniel Craig spielt im 25. Bond-Film erneut den britischen Geheimagenten, der diesmal unter der Regie des „True Detective“-Machers gegen Terroristen kämpft.

Mit seiner Darstellung des britischen Geheimagenten James Bond hat Daniel Craig nicht nur den schlagkräftigsten und authentischsten Bond, sondern auch den erfolgreichsten in der Geschichte der Filmreihe geschaffen. Seit „James Bond 007: Spectre“ (2015) herrschte jedoch lange Stille um eine weitere Fortsetzung. Im Jahr 2021 geht es endlich weiter — Craig kommt als geplagter und trinkfester Bond in „Keine Zeit zu Sterben“ zurück, um Blofeld endgültig das Handwerk zu legen und einen neuen Widersacher in die Flucht zu schlagen.

 

„Keine Zeit zu sterben“ — Handlung

Am Ende von „Spectre“ ist Blofeld (damals gespielt von Christoph Waltz) zwar vorerst geschlagen, die Welt der Geheimdienste nach der Unterwanderung durch C (Andrew Scott) jedoch so gefährdet wie nie. Das ehemalige MI6-Gebäude, die letzte Bastion des ehemaligen Empires, liegt ohnehin in Trümmern und Bond, der erfahren hat, dass ihn ein privates Band mit Blofeld verbindet, ist mit Madeleine Swann (Léa Seydoux) davongefahren. Kaum einer musste so viel einstecken wie 007. Seinen Ruhestand hätte er sich eigentlich verdient.

Den kann er am Anfang des Films tatsächlich genießen: Bond genießt das locker-leichte Leben auf Jamaika. Aus dem gemächlichen Alltag entreißt ihn jedoch alsbald sein alter Freund Felix Leiter (Jeffrey Wright) von der CIA. Die Mission lautet, einen Wissenschaftler zu retten. Doch das gestaltet sich bekanntermaßen leichter gesagt als getan. Gelingt es ihm nicht rechtzeitig, den Forscher in Sicherheit zu bringen, könnte eine neue Technologie missbraucht werden und in den Händen eines mysteriösen (neuen) Bösewichts mit Namen Safin (Rami Malek) großen Schaden anrichten.

„Keine Zeit zu sterben“ — Hintergründe

Lange stand der 25. Bond-Film mit eher schlechten Nachrichten in den Schlagzeilen. Nach dem Neustart der Reihe durch „James Bond 007 – Casino Royale“ (2006) und die Fortsetzungen „James Bond 007 – Ein Quantum Trost“ (2008), „James Bond 007 – Skyfall“ (2012) und „James Bond 007: Spectre“ hatten sich bei Hauptdarsteller Daniel Craig Abnutzungserscheinungen bemerkbar gemacht. Er wolle lieber seine Pulsadern aufschneiden, als noch einmal in die Rolle schlüpfen, sagte er in einem Interview.

Zum Glück konnte Bond-Produzentin Barbara Broccoli den zögerlichen Star doch überreden. Immerhin war es Craig mit seiner realistischen Darstellung gelungen, das aalglatte Image des Geheimagenten neu zu erfinden. Beim Publikum kam das gut an: „Skyfall“ war der bis dato erfolgreichste Bond-Film aller Zeiten. Doch die Entwicklung einer Fortsetzung kam nur schleppend in Gang und war geprägt von Gerüchten um mögliche Nachfolger wie etwa Idris Elba („Avengers: Infinity War“), der wohl nach „Bond 25“ die Chance bekommen könnte.

Ungewissheit herrschte leider auch lange in Bezug auf den Regieposten. Nachdem unzählige Kandidaten ihren Hut ins Rennen warfen, übernahm im Mai 2018 der britische Kultregisseur Danny Boyle (T2 Trainspotting“) den Platz, musste ihn aber noch im selben Jahr wieder räumen. Die herbe Enttäuschung für die Fans wird inzwischen durch eine glückliche Nachricht gemildert: Cary Joji Fukunaga, Regisseur der genialen ersten Staffel von „True Detective“, hat den Posten übernommen.

Was ihr unbedingt vor dem Kinostart wissen müsst, haben wir in einem Video für euch zusammengefasst.

Auch der Titelsong zum neuen „Bond“-Streifen sorgte für einigen Gesprächsstoff und geht direkt in die Geschichtsbücher ein: Mit gerade mal 18 Jahren ist Billie Eilish die jüngste Künstlerin, die je einen einen Titelsong zu einem „007“-Film beisteuern durfte. Mehr zu diesem Thema lest ihr im verlinkten Artikel.

„Keine Zeit zu sterben“ – Besetzung

Neben Rückkehrer Daniel Craig als 007 wird auch im 25. Bond auf Kontinuität gesetzt. Neben Ralph Fiennes als M, Ben Whishaw als Tüftler Q und Naomie Harris als Eve Moneypenny kehrt auch Léa Seydoux für ein weiteres Tête-à-Tête mit dem Agenten ihrer Majestät zurück. Überraschend sind das Wiedersehen mit „Westworld“-Star Jeffrey Wright, der in „Casino Royale“ und „Ein Quantum Trost“ mitgewirkt hat, doch seitdem der Bond-Reihe fern blieb, als auch Christoph Waltz mit neuem Blofeld-Aussehen.

Neu hinzu stößt die kubanische Schönheit Ana de Armas („Blade Runner 2049“), sowie Lashana Lynch („Captain Marvel“), deren Rolle Nomi den berühmten Code 007 von James Bond übernehmen wird. Als Bösewicht nimmt es Daniel Craig mit dem Oscar-prämierten Darsteller Rami Malek („Bohemian Rhapsody“) als Bösewicht Safin auf. Im Featurette erfahrt ihr mehr über den neuen Bond-Bösewicht.

„Keine Zeit zu sterben“ — Kinostart

Aufgrund der zahlreichen Neubesetzungen und Abgänge hat sich die Produktion von „Bond 25“ immer weiter verschoben. Inzwischen ist Ruhe eingekehrt und mit der Sicherheit, dass Craig und Fukunaga einen weiteren Blockbuster vorlegen werden, wurde auch ein Kinostart festgelegt. Doch dann kam der Coronavirus dazwischen und der angedachte Start am 2. April wurde weiter nach hinten verlegt, der vermeintliche Kinostart am 12. November 2020 musste ebenso gestrichen werden. Der 25. Bond „Keine Zeit zu Sterben“ erscheint nun ein Jahr nach dem ursprünglichen Kinostart am 2. April 2021 in den US-Kinos, in Deutschland am 31. März 2021.

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