Spectre Poster

Neuer James Bond-Film: Kinostart & alle Infos zu Bond 25

Sebastian Werner  

Fast drei Jahre ist es bereits her, dass mit „Spectre“ der 24. Bond-Film in die Kinos kam. Doch die Produktion von Bond 25 ist immer noch von verschiedenen Problemen geplagt. Wir fassen alle News rund um Regie, Handlung, die Rückkehr von Daniel Craig und die Gerüchte um Idris Elba als Bond für euch zusammen.

„Spectre“ – Behind The Scenes

James Bond 007: Spectre“ und der Vorgängerfilm „Skyfall“ spielten zusammen gut zwei Milliarden Dollar ein. Dass die Bond-Reihe bei diesen fantastischen Einspielergebnissen weitergehen würde, stand immer außer Frage. Nur wann es genau weitergeht, diese Frage hielt die Fans schon seit Jahren in Atem. Mit Daniel Craig ist nach langer Suche zwar endlich ein (altbekannter) Bond-Darsteller gefunden, doch die Wahl des richtigen Regisseurs hielt die Produktion seit Monaten auf. Geht es nun endlich voran? Ja, denn mittlerweile wurde der Kinostart des 25. Bond-Films bekannt gegeben. Am 3. Februar 2020 startet „Bond 25“ in den deutschen Kinos.

Wird Idris Alba der nächste Bond?

Ein neuer Regisseur ist (mal wieder) gefunden

Regisseur Sam Mendes, der die beiden erfolgreichen Vorgänger inszeniert hatte, steht für James Bond 25 nicht mehr zur Verfügung. Seit 2016 suchen die Produzenten deshalb nach einem Nachfolger, doch lange Zeit ohne Erfolg. Unter den bisherigen Kandidaten waren so bekannte Namen wie:

  • Yann Demange: Der Regie-Neuling („71 – Hinter feindlichen Linien“) wurde lange Zeit hoch gehandelt, bis sein Name irgendwann nicht mehr unter den Kandidaten auftauchte.
  • David Mackenzie: Sein letzter Film „Hell Or High Water“ mit Chris Pine und Ben Foster wurde für vier Oscars nominiert und hinterließ großen Eindruck in der Filmbranche. Auch dessen Beteiligung war schnell wieder vom Tisch.
  • Als wahrscheinlichster Kandidat galt lange Zeit Denis Villeneuve, den sich auch Daniel Craig am meisten gewünscht hatte. Der Kanadier hat im Laufe seiner Karriere schon einige beeindruckende Filme gedreht, darunter „Prisoners“, „Enemy“, „Sicario“ und der Sci-Fi-Kracher „Blade Runner 2049“. Da Villeneuve allerdings aktuell an seinem Sc-Fi-Epos „Dune“ arbeitet, musste er den Regieposten schweren Herzens ablehnen.
  • Seit Ende 2017 wurde auch Regisseur Christopher Nolan als potentieller Kandidat gehandelt. Der hat schon mit Filmen wie die „Dark Knight“-Trilogie, „Inception“ und „Dunkirk“ Filmgeschichte geschrieben. Seine Beteiligung wäre eine echte Sensation gewesen, doch er sagte Mitte Februar ab.
  • Im Mai 2018 übernahm „Trainspotting“-Regisseur Danny Boyle kurzzeitig das Zepter für den neuen 007-Film. Der Brite machte sich gleich mit seinem Stammautoren John Hodge daran, ein komplett neues Skript zu verfassen. Am 21. August meldete der Hollywood Reporter dann, dass Boyle aufgrund von kreativen Differenzen das Projekt verlassen hat.

Der neue Regisseur heißt Cary Joji Fukunaga und es ist zu hoffen, dass er Bond 25 nun wirklich treu bleibt. Der amerikanische Filmemacher hat 2009 mit „Sin nombre“ auf dem Sundance Film Festival den Preis für die beste Regie gewonnen und die erste Staffel der herausragenden Serie „True Detective“ inszeniert. Seine neue Serie „Maniac“ ist gerade auf Netflix angelaufen.

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James Bond 25: Was weiß man zur Handlung?

Bevor Boyle und Hodge ein neues Drehbuch schrieben, arbeiteten bereits die beiden angestammten Autoren Neal Purvis und Robert Wade am Skript zum neuen James-Bond-Film. Dessen Drehbuch trägt den Arbeitstitel „Shatterhand“ und es basiert laut der britischen Zeitung Mirror auf dem 2001 veröffentlichten James Bond-Roman „, der in Deutschland nicht erschienen ist.

In dem Buch des offiziellen Bond-Autors Raymond Benson wird 007 mit einer Geheimorganisation namens The Union konfrontiert, die von dem blinden Le Gérant angeführt wird. Bei seiner Jagd nach dem geheimnisvollen Bösewicht begegnet Bond seinem alten Bekannten Blofeld. Da nach dem Weggang von Boyle auch dessen Drehbuch verworfen wurde, haben Wade und Purvis die Arbeit an ihrem alten Skript nun wieder aufgenommen.

Wäre Christoph Waltz wieder mit an Bord?

Lange Zeit gingen die Fans fest davon aus, dass Christoph Waltz in seiner Rolle aus „Spectre“ zurückkehren wird. Im Zuge des langen Tauziehens um einen geeigneten Bond-Darsteller betonte dieser auch immer wieder, nur dann zurückzukehren, wenn Craig ebenfalls mitspielt. Im Oktober 2017 gab Waltz aber überraschend bekannt, dass er nicht mit dabei sein wird. In einem Interview auf dem roten Teppich sagte er dazu: „Nein, es tut mir leid. Ich bin sehr traurig darüber, aber es gehört zur Tradition, dass es einen neuen Namen gibt. Tut mir leid. Ich hätte sehr gern mitgemacht.“ Bei der von ihm angesprochenen Tradition handelt es sich um den Brauch, dass Bösewicht Blofeld bei jedem Auftritt in einem Bond-Film von einem anderen Schauspieler verkörpert wird.

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Eine weibliche Gegenspielerin?

Anfang Juni 2018 meldete die britische Tageszeitung Daily Mirror, dass Helena Bonham Carter möglicherweise die Rolle einer noch unbekannten Bösewichtin übernehmen wird. Das wünschen sich jedenfalls die Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli. Wie gut ihr böse Rollen liegen, das konnte die Schauspielerin schon als Bellatrix Lestrange in der „Harry Potter“-Reihe unter Beweis stellen. Doch auch Angelina Jolie soll noch für die mysteriöse Rolle im Gespräch sein. Wird einer von beiden vielleicht Blofeld spielen, nachdem Christoph Waltz ausscheiden musste? Wir halten euch diesbezüglich auf dem Laufenden.

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Daniel Craig bleibt im Geheimdienst ihrer Majestät

Bis Daniel Craig als neuer, alter Darsteller für den nächsten Bond-Film bestätigt wurde, gingen viele Monate ins Land. Nach dem letzten Einsatz in „Spectre“ hatte Craig endgültig die Nase voll von seiner Rolle und gab 2015 zu Protokoll, dass er sich lieber die Pulsadern aufschlitzt, als erneut James Bond zu spielen. Außerdem fügte er hinzu, dass er allein wegen des Geldes als Bond zurückkehren würde. Obwohl im September 2016 die Meldung durch die Presse geisterte, Sony hätte dem Schauspieler gut 150 Millionen Dollar Gage für zwei weitere Auftritte angeboten, blieb Craig weiterhin standhaft.

Im April 2017 gab es dann das Gerücht, dass es Bond-Produzentin Barbara Broccoli gelungen sei, Daniel Craig zu überzeugen, endlich doch zurückzukehren. Craig hatte mit dem Theaterstück „Othello“, das ebenfalls von Broccoli produziert wurde, seine lang ersehnte Anerkennung als Schauspieler erhalten und könne sich nun wieder auf seine Rolle als Bond einlassen. Dieses Gerücht hatte sich schließlich bewahrheitet: Am 8. Juli 2017 meldete die englische Tageszeitung Mirror dann endlich, dass Craig seinen neuen Bond-Vertrag unterschrieben hat.

Persönlich äußerte sich Craig erst im August 2017 dazu. Als er in der amerikanischen Talk-Show „The Late Show with Stephen Colbert“ nach seinem Mitwirken an Bond 25 gefragt wurde, antwortete er kurz und knapp mit: „Ja“. Nach Insiderinformationen soll Craig für die Rolle die Rekordgage von 22 Millionen Dollar plus Gewinnbeteiligung erhalten. Es soll Craigs letzter Auftritt als 007 werden.

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Wird Idris Elba der nächste Bond?

Craigs störrisches Verhalten in den letzten Jahren hatte in der Filmwelt zu heftigen Spekulationen geführt, ob nicht vielleicht doch ein Bond Nummer 7 für Bond 25 verpflichtet wird. Dabei fielen damals etliche Namen:

Sogar „Akte X“-Star Gillian Anderson brachte sich schon mit einem Fake-Poster als Craig-Nachfolgerin ins Spiel – allerdings nur zum Spaß.

Als heißester Kandidat für eine potentielle Bond-Nachfolge wurde 2016 Idris Elba gehandelt. Der verriet in einem Interview, dass er zwar geschmeichelt sei, sich mit seinen 43 Jahren aber zu alt für die Rolle als James Bond fühle. Mit Craigs Engagement schien das Thema Idris Elba als James Bond dann erledigt zu sein.

James Bond-Quiz: Teste dein Wissen über Agent 007!

Am 9. August 2018 veröffentlichte die britische Boulevard-Zeitung Daily Star dann einen Bericht, laut dem „The Equalizer 2“-Regisseur Antoine Fuqua mit Produzentin Barbara Broccoli über die Zukunft der Bond-Filme gesprochen hätte. Broccoli habe ihm versichert, nach Bond 25 wäre es Zeit für einen schwarzen James Bond. Fuqua soll daraufhin gesagt haben, dass Elba perfekt für die Rolle wäre. Wie der Hollywood Reporter jedoch mittlerweile aufgedeckt hat, ist die Geschichte nur erfunden und ein Treffen zwischen Broccoli und Fuqua hat nie stattgefunden. Dass Elba der nächste Bond wird, gehört tatsächlich in die Kategorie Fake News.

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