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Trailer zur deutschen Oscar-Hoffnung: Netflix liefert Kriegsfilm-Grauen mit „Im Westen nichts Neues“

Trailer zur deutschen Oscar-Hoffnung: Netflix liefert Kriegsfilm-Grauen mit „Im Westen nichts Neues“
© Netflix / Reiner Bajo

Der Weltkriegs-Klassiker „Im Westen nichts Neues“ wurde schon zweimal in den USA verfilmt. Die kommende erste Neuverfilmung aus Deutschland stammt von Netflix.

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Der Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque von 1928 zählt zu den Klassikern der Weltliteratur. Die Geschichte eines jungen Soldaten, der die Schrecken des Ersten Weltkriegs am eigenen Leibe erfahren muss, wurde schon zweimal in den USA verfilmt. Die erste Verfilmung von 1930 gewann zwei Oscars, unter anderem in der Kategorie Bester Film und gilt als ein Klassiker der Filmgeschichte. 1979 wurde das Werk ein zweites Mal verfilmt, diesmal als britisch-amerikanische Koproduktion.

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Nun wird bei Netflix die erste deutsche Verfilmung des Romans erscheinen. „Im Westen nichts Neues“ erscheint am 29. September 2022 in ausgewählten Kinos, bevor der Kriegsfilm am 28. Oktober 2022 weltweit auf Netflix startet. Die Hoffnung in das Werk von Regisseur Edward Berger („Deutschland 83“) sind offenbar groß, denn der Film geht für Deutschland ins Oscar-Rennen (via ntv). Eine Nominierung steht noch aus, doch der erste Teaser-Trailer zeigt, dass uns hier tatsächlich ein zermürbender Kriegsfilm erwartet, der in diesen Zeiten aktueller und wichtiger denn je erscheint:

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Im Westen Nichts Neues - Teaser-Trailer Deutsch

Zu sehen sind in „Im Westen nichts Neues“ unter anderem Marvel-Star Daniel Brühl („The Falcon and the Winter Soldier“), Sebastian Hülk („Dark“), Albrecht Schuch („Systemsprenger“) und Anton von Lucke („Babylon Berlin“).

„Im Westen nichts Neues“ soll aus deutscher Perspektive erzählt werden

Gegenüber der Berliner Zeitung freut sich Regisseur Berger über die Möglichkeit, das Werk nun erstmals aus deutscher Perspektive verfilmen zu können. Denn bei den großen Kriegsfilmen aus den USA fehlt ihm ein neutralerer Blickwinkel:

„Und da stört mich immer eine Sache: Es stört mich, dass es immer einen Gewinner gibt. Es gibt immer einen Guten. Natürlich, die haben eine ganz andere Geschichte als wir. Sie haben gewonnen. Die Amerikaner mussten eingreifen in den Krieg, gegen ihren Willen, und haben Europa befreit. Und aus dieser Historie gibt es da Helden. Den gibt es in Deutschland nicht. Und aus diesem Gefühl heraus einen Film zu machen, aus dieser Scham, diesem Gram, diesem Horror, mit dem wir aufgewachsen sind, den ich vererbt bekommen habe, den meine Kinder noch vererbt bekommen, da heraus einen Film zu machen, das fand ich eine interessante Perspektive, die Welt zu sehen.“

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