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Vom Torture-Horror-Meister persönlich: Eli Roth will zwei seiner beliebtesten Horrorfilme fortsetzen

Vom Torture-Horror-Meister persönlich: Eli Roth will zwei seiner beliebtesten Horrorfilme fortsetzen
© Imago/United Archives

Offenbar hat Eli Roth mit „Thanksgiving“ Blut geleckt. Im Interview ließ er wissen, dass er seine Horrorwerke „Hostel“ und „Cabin Fever“ fortsetzen wolle.

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Nach seinem Regiedebüt mit „Cabin Fever“ galt Filmemacher Eli Roth 2002 als nächste große Nummer – zumindest im Horrorgenre. Große Studios boten ihm Remakes und Reboots bekannter Horrortitel an. Über den Film lernte er zudem Quentin Tarantino persönlich kennen. Dieser riet ihm dazu, sich nicht auf diese Angebote einzulassen und stattdessen einen weiteren originären Film zu inszenieren. So entstand „Hostel“, der endgültige Durchbruch für Roth.

Der Horrorfilm kam 2006 in die Kinos, knapp zwei Jahre zuvor wurde die Öffentlichkeit durch den gewaltsamen Tod des US-Amerikaners Nicholas Evan Berg im Irak erschüttert, der vor laufender Kamera von Terroristen enthauptet worden war. Diese Angstvorstellung, gänzlich hilflos und der Mordlust anderer ausgeliefert zu sein, befeuerte das makabre Interesse an Roths „Hostel“ umso mehr. Es war zusammen mit der „Saw“-Reihe von James Wan und Leigh Whannell die Geburtsstunde des sogenannten Torture Porn.

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Nach dem weltweiten Erfolg von „Hostel“ drehte Roth noch „Hostel 2“ und „The Green Inferno“, bevor er sich anderen Genres widmete und mit „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ gar einen familientauglichen Gruselfilm mit Jack Black und Cate Blanchett ablieferte. Die unterschätzte Gruselkomödie könnt ihr über Amazon streamen. Es ist kaum zu glauben, aber Roth hatte doch tatsächlich knapp zehn Jahre lang keinen Horrorfilm mehr inszeniert. Seine Rückkehr in das Genre, das ihm den Weg nach Hollywood ebnete, erfolgte erst dieses Jahr mit dem Slasher „Thanksgiving“.

Basierend auf einem Fake-Trailer für das „Grindhouse“-Double-Feature von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez, huldigte Roth den Filmen, mit denen er selbst aufgewachsen war. Und der Horrorfilm gefiel dem Publikum so sehr, dass eine Fortsetzung bereits in trockenen Tüchern ist.

Aber Roth hat Lust auf mehr, wie er im Gespräch mit Cine Pop verraten hat. So habe er große Lust zu seinen ersten beiden Filmreihen zurückzukehren:

„Bei ‚Hostel‘ gibt es noch viel mehr zu tun. Ich würde gerne irgendwann zu ‚Hostel‘ zurückkehren. Und auch zu ‚Cabin Fever‘. Sie sind ein Teil von mir. Sie sind wie meine Kinder. […] Ich habe das Gefühl, dass ich sie viel zu lange ignoriert habe. Und ich würde gerne auf irgendeine Weise zu ihnen zurückkehren. Ich habe Ideen. Ich würde die Regie führen. Ich möchte es nicht in die Hände von jemand anderes legen.“

Auch wenn man definitiv sagen kann, dass sich der Torture Porn selbst überlebt hat, bis auf die „Saw“-Reihe gibt es keine nennenswerten Genrevertreter mehr. Dementsprechend gibt es sicherlich Fans da draußen, die es begrüßen würden, wenn ein neues „Hostel“ und/oder ein neues „Cabin Fever“ erscheinen würde. Vor allem letztgenannte Reihe hätte aufgrund der Weltgeschehnisse der vergangenen Jahre durch die Corona-Pandemie einen vergleichsweise aktuellen Bezug. Selbstverständlich ließe sich vortrefflich darüber streiten, ob dieser Moment nicht schon verpasst sein dürfte. Nicht verpassen dürfen Fans diese kommenden Horror-Höhepunkte 2024, die wir euch im Video vorstellen:

11 Horrorfilm-Highlights 2024

Fortsetzungen zu „Hostel“ und „Cabin Fever“: Darum dürfte Eli Roth sie selbst inszenieren wollen

Dass Eli Roth nach dem Erfolg von „Thanksgiving“ darüber nachdenkt, auch „Hostel“ und „Cabin Fever“ mit Fortsetzungen zu bedenken und diese gleich selbst zu inszenieren, ist verständlich: bis auf „Hostel 2“ hat er bei keinem der nachfolgenden Filme mehr Regie geführt. Sowohl „Hostel 3“ als auch „Cabin Fever: The New Outbreak“ – mit einem unfassbaren Tomatometer auf Rotten Tomatoes von 0 Prozent! – gelten als unfassbar schlecht. Ironischerweise war Roth an beiden Filmen als Drehbuchautor und Produzent beteiligt. Womöglich sieht er die Zeit gekommen, seinen Namen reinzuwaschen?

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