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„Guardians of the Galaxy“: Disney holt James Gunn trotz Protesten nicht zurück

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Guardians of the Galaxy Vol. 3 Poster
© Disney

Vor fast einem Monat wurde das Marvel Cinematic Universe (MCU) stärker erschüttert, als Thanos es mit einem Schnippen je hätte tun können. Disney feuerte „Guardians of the Galaxy“-Regisseur James Gunn völlig überraschend, nachdem einige jahrealte Tweets von ihm wiederaufgetaucht waren. Marvel-Stars und Fans setzten sich in der Folge für Gunn ein, doch dieser Versuch war letztlich erfolglos, wie jetzt bekannt wurde.

Etliche Marvel-Fans hatten gehofft, dass Disney seine Entscheidung rückgängig macht und James Gunn doch nicht feuert. Ein entsprechendes Treffen zwischen dem Regisseur und Disney-Studio-Chef Alan Horn brachte jetzt laut Variety aber die endgültige Gewissheit: Disney wird James Gunn nicht wiedereinstellen.

Die „Guardians of the Galaxy“-Stars um Chris Pratt und Zoe Saldana hatten zuvor in einem offenen Brief ihre Unterstützung für James Gunn bekundet, etliche Fans unterzeichneten eine Petition, um den alten „Guardians of the Galaxy 3“-Regisseur zurückzuholen. Das Gespräch zwischen Gunn und Horn sei zwar professionell und gesittet verlaufen, wie Variety von Quellen erfahren hat. Der Chef der Disney-Studios beharrte jedoch auf seiner Entscheidung, Gunn aufgrund der kontroversen Tweets zu entlassen.

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Diese wurden vor gut einem Monat von rechtextremen Personen zutage gefördert. In den fast zehn Jahre alten Tweets macht Gunn Witze über Vergewaltigungen und Pädophilie, wofür er sich später entschuldigte und distanzierte. Disney feuerte den Regisseur der ersten beiden „Guardians of the Galaxy“-Filme kurz darauf, da diese Witze mit den Wertvorstellungen des Unternehmens nicht vereinbar seien.

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Wer James Gunn als Regisseur von „Guardians of the Galaxy 3“ beerbt, ist aktuell noch unklar. Der Film sollte Anfang 2019 eigentlich in Produktion gehen. Ob dieser Plan eingehalten werden kann, ist ebenfalls nicht sicher.

Ein Drehbuch für „Guardians of the Galaxy 3“ hatte James Gunn vor seiner Entlassung fertiggestellt. Disney hat bislang nicht offiziell verkündet, ob dieses trotz des Rauswurfs verwendet wird. Allerdings kündigte Dave Bautista an, um eine Vertragsauflösung bitten zu wollen, wenn Gunns Drehbuch nicht zum Einsatz kommt. Ohnehin äußerte der Darsteller von Drax seinen Unmut über Disneys Entscheidung mehr als deutlich. Dass er über „Guardians of the Galaxy 3“ hinaus im MCU bleibt, scheint also eher unwahrscheinlich zu sein. Sofern er dort überhaupt noch dabei ist.

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