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„Deadpool“-Schöpfer: Statt „Deadpool 3“ ein Solofilm für Cable

Hy Quan Quach |

© 20th Century Studios

Offenbar hat sich Rob Liefeld, Schöpfer des Anarcho-Antihelden „Deadpool“, so langsam aber sicher damit abgefunden, dass es keinen dritten Teil geben wird. Dafür betreibt er nun Werbung für einen Solofilm für Cable.

Eine Zukunft im Marvel Cinematic Universe (MCU) für Deadpool wird immer ungewisser – zumindest laut Rob Liefeld. Der Comic-Zeichner beschuldigte Disney vor knapp zwei Monaten, den kodderschnäuzigen Supersöldner nicht mit der nötigen Priorität zu behandeln. Er habe Einblick in den MCU-Fahrplan der nächsten Jahre erhalten und sehe schwarz für „Deadpool 3“.

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Ryan Reynolds habe den Fans gegenüber zwar versichert, dass am Drehbuch gearbeitet würde, für Liefeld sei das jedoch lediglich Phrasendrescherei. Aber entweder hat ihm Disney den Mund verboten oder Liefeld hat sich tatsächlich damit abgefunden, dass es zumindest vorerst kein weiteres Abenteuer mit Wade Wilson alias Deadpool geben wird, wie er im Interview mit Collider wissen ließ:

„Wisst ihr was? Vielleicht gibt es keinen weiteren ‚Deadpool‘; und es ist okay für mich. Weil ich zwei atemberaubende Erlebnisse hatte, zwei Filme, auf die ich extrem stolz bin. Ich liebe es, jeden Beteiligten bei diesen Filmen zu kennen. Ich liebe Ryan Reynolds, Josh Brolin, Zazie Beets, David Leitch, Tim Miller. Einfach alle. Die Arbeit, die sie geleistet haben, war fabelhaft. Die beiden Filme werden die Zeit überdauern. Aber wisst ihr, in der Welt, in der wir leben, ist nichts von Garantie. Und es wird viel verlangt, einen Film zu machen. Und die Zeit nach dem Lockdown, einfach seltsam.“

Das MCU ist immer für eine Überraschung gut. So wie mit diesen zehn krassen Fakten hier:

Rob Liefeld will Josh Brolins Cable in einem eigenen Film sehen

Aber wenn schon kein neuer „Deadpool“-Film, dann wenigstens ein Solofilm für den sensationell spielenden Josh Brolin als Cable. Der kybernetische Mutant aus der Zukunft hätte Deadpool in „Deadpool 2“ locker die Schau gestohlen, wäre mit Zazie Beets‘ Domino nicht eine noch interessantere Figur dabei gewesen. Für Liefeld wäre ein „Cable“-Solofilm durchaus im Bereich des Möglichen:

„Cable sollte seine eigene Filmreihe erhalten. Er kann ohne Probleme unabhängig von Deadpool existieren. Deadpool war in rund 330 Comics, Cable in 520. Ja, ich habe nachgezählt. Nach den Dreharbeiten zu ‚Deadpool 2‘ und vor dem Kinostart habe ich Josh Brolin gut kennengelernt. Und er freute sich bereits darauf, Cable in den weiteren Fortsetzungen mehr zu erforschen. Der ‚X-Force‘-Solofilm etwa sollte – seinen Worten nach – Cable-zentrisch sein.“

Aber auch schon vor dem Aufkauf von 20th Century Fox durch Disney und der damit verbundenen Einverleibung der Filmreihen „X-Men“ sowie „Deadpool“ in das MCU deutete Ryan Reynolds in einem Interview an, dass der nächste Schritt nach „Deadpool 2“ nicht etwa „Deadpool 3“, sondern „X-Force“ sein sollte. Wichtig wäre den Fans ohnehin, dass Deadpool seinen beißenden Anarcho-Humor behalten darf; egal ob in einer weiteren Fortsetzung oder als Teil eines Teams.

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