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„Black Widow“ Ende erklärt: Das bedeutet die Post-Credit-Scene für die MCU-Zukunft

„Black Widow“ Ende erklärt: Das bedeutet die Post-Credit-Scene für die MCU-Zukunft
© Disney

„Black Widow“ verabschiedete die Marvel-Fans mit einer unschönen Wendung. Doch was bedeutet sie für die Zukunft des MCU und müssen wir uns jetzt um einen Avenger sorgen machen?

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– Achtung: Es folgen Spoiler für „Black Widow“! –

Mit Black Widow tauchte das Marvel Cinematic Universe (MCU) endlich auch im Kino in Phase 4 ein. Wobei uns hier bekanntlich zunächst ein Rückblick erwartet, der uns ins Jahr 2016 wirft. Natasha Romanoff (Scarlett Johansson) befindet sich nach „The First Avenger: Civil War“ eigentlich auf der Flucht vor US-Außenminister Thaddeus Ross (William Hurt) und stolpert dabei in ein Abenteuer mit ihrer alten Familie.

Dabei erwarteten Natasha mehrere Überraschungen: Ihre Schwester Yelena Belova (Florence Pugh) entkam doch nicht aus dem Black-Widow-Programm und Dreykov (Ray Winstone), der ihre grausame Ausbildung im sogenannten Roten Raum zu verantworten hatte, lebte tatsächlich noch. Natasha hatte auf ihn in Budapest mit der Hilfe von Hawkeye (Jeremy Renner) einen Anschlag verübt, indem sie seiner Tochter Antonia eine Bombe untergejubelt hatte.

Antonias vermeintlicher Tod verfolgte Natasha seitdem, doch tatsächlich hatte auch Antonia überlebt, wie der Film enthüllte. Allerdings wurde sie von Dreykov zu einer seiner Marionette gemacht und genau wie die anderen Agentinnen mithilfe einer Substanz kontrolliert, die die Chemie des Gehirns verändert. Antonia erhielt zudem einen Anzug, mit dem sie zu Taskmaster wurde, einer gefährlichen Killerin, die die Kampffertigkeiten anderer nach einmaliger Sichtung perfekt kopieren und sich dadurch sogar die Stile der Avengers aneignen konnte.

Unser Video zeigt 23 Anspielungen im MCU, die ihr kennen solltet:

Natasha opfert sich wie in „Avengers: Endgame“ für ihre Familie

Dreykov war die Jahre über nicht untätig geblieben. Seinen vermeintlichen Tod hatte er genutzt, um den Roten Raum in eine flugfähige Station zu verfrachten, von wo aus er unbemerkt seinen Einfluss auf der Welt ausbaute. Letztlich nutzte ihm das aber genauso wenig wie die Pheromon-Sperre, die sein letzter Schutz gegen Natashas Angriffe auf ihn war. Mit der Hilfe von Melina Vostokoff (Rachel Weisz) und einer gebrochenen Nase konnte Natasha diese Konditionierung umgehen und so dem selbstsicheren Dreykov doch noch den Hintern versohlen. Letztlich wurde er mitsamt seinen Männern von Yelena in die Luft gesprengt.

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Dieses Schicksal ereilte auch seinen fliegenden Roten Raum, der mit einer gewaltigen Explosion aus dem Himmel stürzte. Am Boden angekommen lieferten sich Natasha und Antonia noch ein kurzes Gefecht, doch zum Glück konnte die Marvel-Heldin das Gegenmittel, das eine andere Absolventin des Black-Widow-Programms entwickelt hatte, freisetzen und damit Antonia endgültig von der Kontrolle ihres Vaters befreien.

Leider war es Natasha und ihrer wiedergewonnen Familie um Yelena, Melina und Alexei Shostakov (David Harbour) nicht vergönnt, gemeinsam in den Sonnenuntergang zu reiten. Der zu Hilfe gerufene Thaddeus Ross näherte sich schließlich mit einer Autokolonne der Absturzstelle. Natasha opferte sich quasi, damit den dreien zusammen mit den anderen Kämpferinnen, die unter Dreykovs Kontrolle standen, die Flucht gelang.

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„Black Widow“ Easter Eggs: Diese 18 Anspielungen verstecken sich im Marvel-Film

Natashas Weg zu „Avengers: Infinity War“

Wie genau Natasha anschließend ihre Freiheit wiedererlangte, nachdem sie in den Fängen von Ross landete, wurde in „Black Widow“ leider nicht verraten. Das nächste Mal sahen wir sie nach einem kurzen Zeitsprung mit ihren blonden Haaren, die sie sich in ihrer Exilzeit angelegt hatte und die wir aus „Avengers: Infinity War“ schon kennen. Zudem trug sie ab dann Yelenas Veste mit den vielen praktischen Taschen, die sie im Kampf gegen Thanos Truppen ebenfalls anhatte.

Ihre optischen Veränderungen waren aber nicht die einzige Brücke, die zu „Avengers: Infinity War“ geschlagen wurde: Mason (O. T. Fagbenle) stellte ihr am Ende schließlich den Quinjet zur Verfügung, mit dem sie und Captain America (Chris Evans) die im Raft-Gefängnis festgehaltenen Superheld*innen am Ende von „Civil War“ befreiten. Die beiden reisten gemeinsam mit Falcon (Anthony Mackie) anschließend auch im Exil weiterhin mit diesem Quinjet und kamen damit unter anderem in „Infinity War“ Vision (Paul Bettany) und Wanda (Elizabeth Olsen) in Edinburgh zu Hilfe.

Post-Credit-Scene bringt „The Falcon and the Winter Soldier“-Neuling zurück

Ein deutlich größerer Zeitsprung erwartete uns mit der Post-Abspann-Szene. Diese katapultierte uns offensichtlich ins Jahr 2023, nach dem Tod von Natasha in „Avengers: Endgame“. Yelena besuchte sichtlich berührt ihr Grab, doch da blieb sie nicht lange alleine – denn Valentina Allegra de Fontaine (Julia-Louis Dreyfus) stand plötzlich neben ihr.

Valentina lernten wir in der MCU-Serie „The Falcon and the Winter Soldier“ kennen, wo sie John Walker (Wyatt Russell) für ihre Zwecke rekrutierte und zum U.S. Agent machte. Was genau sie beabsichtigt und für welche Organisation sie eigentlich arbeitet, wissen wir im MCU immer noch nicht. Offenbar kennen sich Yelena und die mysteriöse Frau aber bereits, wie aus ihrem kurzen Plausch zu schließen war.

Wie es in Phase 4 des MCU weitergeht, erfahrt ihr in unserem Video:

Lange hielt sich Valentina mit dem Wortgefecht aber nicht auf, sondern kam zur Sache: Sie fragte, ob Yelena denjenigen zur Verantwortung ziehen wolle, der wirklich für den Tod ihrer Schwester verantwortlich ist – und reichte ihr ein Foto von Hawkeye.

Yelena wird in „Hawkeye“-Serie zur Bösewichtin?

Wir Zuschauer*innen wissen natürlich, dass Hawkeye keine Schuld an Natashas Tod trifft, schließlich waren beide bereit, sich in „Endgame“ auf Vormir zu opfern, damit die Avengers den Seelenstein erhalten konnten. Diese Information drang aber anscheinend nicht an die Öffentlichkeit oder Valentina tischte Yelena eine Lüge auf. So oder so manipuliert sie Natashas Schwester offensichtlich, um sie auf Hawkeye loszulassen.

Dieser Plan dürfte auch zumindest anfangs aufgehen, denn wir wissen, dass Florence Pugh Yelena erneut in der „Hawkeye“-Serie spielen wird. Offensichtlich wird sie darin zur Gegnerin für Clint Barton und dessen neue Schülerin Kate Bishop (Hailee Steinfeld). Wir können den beiden nur wünschen, dass sie dieses Missverständnis schnell aus dem Weg räumen, auch um „Black Widow 2“ zu ermöglichen.

Fans dürfte spätestens jetzt aber klar sein, dass Valentina keine ehrenwerten Absichten verfolgt. In den Marvel-Comics ist sie eine Schläferagentin für Leviathan, einer sowjetischen Spionage-Einheit. Wir dürfen gespannt sein, ob diese Geschichte für ihr MCU-Pendant übernommen wurde. Es wäre aber ein möglicher Ansatz, um jetzt schon erklären zu können, wie sich Valentina und Yelena kennen könnten.

Nicht nur Natasha segnete im MCU das Zeitliche. Doch wie gut erinnert ihr euch noch an die Tode dieser Figuren?

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